ELOCK2 Zutrittskontrolle

V6 Funk-Automatikschloss für Vollblatttüren

Kabelloses Automatikschloss mit selbstständiger Vollverriegelung, EN179 Panikfunktion und Brandschutztür-Zulassung. Batteriebetrieben, bis zu 4.700 Transponder, 5 Jahre Batterielaufzeit.

ELOCK2 V6 Funk-Automatikschloss — Infografik mit Features: Funksteuerung, Batteriebetrieb, EN179 Panikfunktion, Brandschutztür-Zulassung

Funk-Automatikschloss mit Panikfunktion: 6 Kernfunktionen

Kabellos, batteriebetrieben und mit automatischer Vollverriegelung. Das ELOCK2 V6 vereint Zutrittskontrolle, Panikfunktion und Brandschutz in einem Schloss.

Automatische Vollverriegelung

Tür zu = automatisch verriegelt. Kein manuelles Abschließen nötig.

Details
  • Selbstverriegelung beim Schließen der Tür
  • Robuster 20 mm Fallenriegel für zuverlässigen Halt
  • Einbruchhemmung durch massive Verriegelung
  • Standard: Öffnen und verriegeln ohne Programmierung
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Kabellos per Funk

Komplett batteriebetrieben. Keine Verkabelung zur Tür nötig.

Details
  • Lithium ½ AA Batterie mit bis zu 5 Jahren Lebensdauer
  • 13,56 MHz RFID nach ISO 15693
  • Verschlüsselte Funkübertragung
  • Funkmodul FM83 für externe Anbindung inklusive
Alle Spezifikationen

EN179 Panikfunktion

Fluchtrichtung bleibt frei, auch bei verriegelter Tür. Für Brandschutztüren zugelassen.

Details
  • Panikfunktion nach EN179 für Notausgangsverschlüsse
  • Zugelassen für Feuer- und Rauchschutztüren
  • Panikfunktion B für beidseitige Drücker
  • Fluchtweg jederzeit frei — auch bei Stromausfall
Funktionsmodi ansehen

Bis zu 4.700 Transponder

Große Kapazität für Gebäude mit vielen Nutzern. Protokoll der letzten 3.000 Öffnungen.

Details
  • 4.700 Transponder pro Schloss verwaltbar
  • Ereignisspeicher: 3.000 Öffnungen protokolliert (ab R28)
  • 254 Zeitzonen für differenzierte Zugangsrechte
  • MorseCode- und Notöffnungsfunktion
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Systemintegration

Kompatibel mit Alarmanlagen, Sprechanlagen, biometrischen Systemen und Zeitsteuerungen.

Details
  • Potentialfreier Kontakt für externe Anbindung
  • 6 Funktionsmodi über Impulssteuerung
  • Online-Zutrittskontrolle über SVN möglich
  • Kompatibel mit Zeiterfassungssystemen
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Mechanische Rückfallebene

Kombinierbar mit Profilzylinder. Tür kann jederzeit mit Schlüssel geöffnet werden.

Details
  • Geteilte 9 mm Nuss mit Wechselfunktion
  • Standard- oder Freilaufzylinder einsetzbar
  • Von innen immer frei zugänglich
  • Stulpbreite 20 mm oder 24 mm (austauschbar)
Alle Spezifikationen

ELOCK2 V6 in Zahlen

Leistungsdaten, die im Errichter-Alltag den Unterschied machen.

4.700
Transponder pro Schloss
5 J.
Batterielaufzeit
3.000
Öffnungen protokolliert

Normen, Standards und Kompatibilität

EN179 Panikfunktion Brandschutztür-Zulassung ISO 15693 RFID DIN 18251 Schlosskasten 13,56 MHz Funk Verschlüsselte Übertragung Lithium ½ AA 3,6 V -25°C bis +70°C

Für welche Gebäude eignet sich das ELOCK2 V6?

Überall dort, wo Türen ohne Kabel abgesichert, automatisch verriegelt und normgerecht geschützt werden sollen.

Bürogebäude

Zutrittskontrolle für einzelne Räume, Etagen und Treppenhäuser ohne Verkabelung.

Typische Projekte
  • Serverräume und IT-Bereiche absichern
  • Konferenzräume mit Zeitzonen steuern
  • Nachrüstung im Bestandsbau ohne Wände aufstemmen
  • Mitarbeiter-Transponder zentral verwalten

Schulen und Bildungseinrichtungen

AMOK-Schließung und Panikfunktion für sichere Fluchtwege nach EN179.

Typische Projekte
  • Klassenzimmer mit AMOK-Schließung absichern
  • Fluchtwegtüren mit Panikfunktion ausstatten
  • Zeitzonen für Unterrichtszeiten konfigurieren
  • Turnhallen und Nebengebäude einbinden

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

Brandschutztüren normgerecht absichern. Medikamentenräume mit Protokoll.

Typische Projekte
  • Brandschutzabschnitte mit zugelassenen Schlössern
  • Medikamentenräume mit Zugangsprotokoll
  • Stationszugänge per Transponder
  • Nachrüstung ohne Patientenbetrieb zu stören

Gewerbeobjekte und Industrie

Lager, Werkstätten und Technikräume kabellos absichern. Integration in bestehende Systeme.

Typische Projekte
  • Lagerräume und Technikbereiche absichern
  • Zeiterfassung an Werkstatttüren
  • Integration in vorhandene Zutrittskontrolle
  • Robuster Betrieb von -25°C bis +70°C

Hotels und Beherbergungsbetriebe

Zimmertüren nachrüsten. Transponder für Gäste und Personal getrennt verwalten.

Typische Projekte
  • Zimmertüren mit Transponder statt Schlüssel
  • Bereiche für Personal und Gäste trennen
  • Keine Verkabelung im denkmalgeschützten Bestand
  • Zeitzonen für Check-in/Check-out

Öffentliche Gebäude und Behörden

Normgerechte Panikfunktion und Brandschutz für Verwaltungsgebäude und Rathäuser.

Typische Projekte
  • Rathäuser und Amtsgebäude nachrüsten
  • Archivräume mit Zugangsprotokoll
  • Panikfunktion für öffentlich zugängliche Bereiche
  • Scharfschaltung über Alarmanlage

6 Funktionsmodi für die Integration mit Alarmanlagen

Das ELOCK2 V6 lässt sich über potentialfreie Kontakte und Impulssteuerung in Alarmanlagen, Zutrittskontrollsysteme und Gebäudemanagement einbinden.

Öffnen (kurzer Impuls)

Ein kurzer Impuls über den potentialfreien Kontakt entriegelt das Schloss einmalig. Die Tür kann geöffnet werden und verriegelt beim nächsten Schließen automatisch wieder. Dieser Modus wird am häufigsten mit Zutrittskontrollsystemen, Sprechanlagen und Türtastern eingesetzt.

Daueroffen (langer Impuls)

Ein langer Impuls versetzt das Schloss in den Daueroffen-Modus. Die Tür bleibt entriegelt, bis ein erneuter kurzer Impuls die automatische Verriegelung wieder aktiviert. Ideal für Geschäftszeiten, Lieferzeitfenster oder offene Bürobereiche während der Arbeitszeit.

Panikschließung / AMOK (kurzer Impuls zur Aktivierung)

Im AMOK-Modus wird die Tür sofort verriegelt und kann von außen nicht mehr geöffnet werden. Die Panikfunktion nach EN179 bleibt dabei aktiv: Von innen kann die Tür weiterhin über den Drücker geöffnet werden, sodass Fluchtwege frei bleiben. Dieser Modus ist für Schulen und öffentliche Gebäude konzipiert.

Panikdeaktivierung / AMOK Release (langer Impuls)

Ein langer Impuls deaktiviert den AMOK-Modus und stellt den normalen Betrieb wieder her. Die Tür kann dann wieder regulär per Transponder oder Zutrittskontrolle geöffnet werden. Die Deaktivierung sollte nur durch autorisiertes Personal (Schulleitung, Sicherheitsdienst) erfolgen.

Scharfschaltebereitschaft (Ready-to-arm)

Das Schloss meldet der angebundenen Alarmanlage, dass die Tür geschlossen und verriegelt ist. Erst wenn alle Türen diesen Status melden, kann die Alarmanlage scharf geschaltet werden. So wird verhindert, dass eine offene oder unverriegelte Tür bei der Scharfschaltung übersehen wird.

Scharfschaltung (Bestätigung / Daueranzeige)

Nach erfolgreicher Scharfschaltung der Alarmanlage wird das Schloss in den Alarm-Scharf-Modus versetzt. In diesem Modus wird die Öffnung per Transponder gesperrt, nur ein mechanischer Schlüssel kann die Tür öffnen. So ist sichergestellt, dass im scharfgeschalteten Zustand kein unbefugter Zutritt per Transponder möglich ist.

ELOCK2 V6 Spezifikationen

Alle technischen Daten für Planung und Installation auf einen Blick.

ELOCK2 V6 Funk-Automatikschloss montiert an einer Vollblatttür mit Edelstahl-Beschlag und Leserosette ELOCK2 V6 Türrichtungen — DIN-Links und DIN-Rechts, einwärts und auswärts
Artikelnummer140030
TypVollblatt-Funk-Automatikschloss
FunktionWechselfunktion zur Entriegelung über Schlüssel von außen
Drückernuss9 mm (geteilt)
Stulpbreite20 mm oder 24 mm (austauschbar)
Entfernung72 mm
Dornmaße55, 60, 65, 80, 100 mm
Fallenriegel20 mm (robust)
ZylindertypStandard- oder Freilaufzylinder
SpannungsversorgungLithium ½ AA Batterie, 3,6 V
Batterielebensdauerbis zu 5 Jahre
Transponderkapazitätbis zu 4.700 Transponder
Frequenz13,56 MHz
StandardISO 15693
Ereignisspeicher3.000 Öffnungen (ab Version R28)
Zeitzonen254 Zeitzonen konfigurierbar
Betriebstemperatur-25°C bis +70°C
PanikfunktionEN179, Fluchtrichtung frei auch bei Verriegelung
BrandschutzZugelassen für Feuer- und Rauchschutztüren
TürrichtungenDIN-Links und DIN-Rechts, einwärts und auswärts
SicherheitVerschlüsselte Datenübertragung, Alarm-Scharf-Modus
MontageKeine Verkabelung erforderlich, DIN 18251 kompatibel
IntegrationZutrittskontrolle, Alarmanlagen, Zeiterfassung über SVN
LieferumfangV6 Schloss, Funkmodul FM83, Batterie 103ZA. Drücker, Vierkantstift und Schließzylinder separat.

Kompatible Beschläge und Erweiterungen für das V6

Leserosetten, Beschlag-Sets und Funk-Empfänger für die professionelle Installation.

Häufige Fragen zum ELOCK2 V6 Funk-Automatikschloss

Antworten auf die häufigsten Fragen

Was ist das ELOCK2 V6 und wofür wird es eingesetzt?
Das ELOCK2 V6 ist ein kabelloses Funk-Automatikschloss, das herkömmliche Türschlösser in Vollblatttüren ersetzt. Es verriegelt die Tür automatisch beim Schließen und lässt sich per Transponder, Zutrittskontrollsystem oder Schließzylinder öffnen. Das V6 wird in Bürogebäuden, Schulen, Krankenhäusern und Gewerbeobjekten eingesetzt, überall dort, wo viele Türen ohne Verkabelung abgesichert werden sollen. Ihr Facherrichter berät Sie zur optimalen Konfiguration für Ihr Gebäude.
Kann man ein elektronisches Türschloss ohne Kabel an bestehende Türen nachrüsten?
Ja, das ELOCK2 V6 kann ohne jede Verkabelung in bestehende Vollblatttüren eingebaut werden. Es passt in Standard-Schlosskästen nach DIN 18251 und wird mit einer Lithium-Batterie betrieben, die bis zu 5 Jahre hält. Der Einbau erfolgt durch einen Facherrichter und dauert in der Regel nur wenige Minuten pro Tür. Es müssen keine Kabel verlegt und keine Wände aufgestemmt werden.
Ist ein Funk-Türschloss genauso sicher wie ein konventionelles Schloss?
Das ELOCK2 V6 bietet durch die automatische Vollverriegelung sogar mehr Sicherheit als viele konventionelle Schlösser. Die Funkübertragung auf 13,56 MHz nach ISO 15693 ist verschlüsselt. Das Schloss verfügt über einen robusten 20 mm Fallenriegel und bietet Einbruchhemmung. Zusätzlich kann es in einen Alarm-Scharf-Modus versetzt werden, in dem auch Transponder gesperrt werden. Von innen bleibt die Tür jederzeit über den Drücker begehbar.
Funktioniert das Funk-Automatikschloss auch an Brandschutztüren?
Ja, das ELOCK2 V6 ist ausdrücklich für den Einsatz an Feuer- und Rauchschutztüren zugelassen. Es erfüllt die Anforderungen der EN179 für Notausgangsverschlüsse, sodass die Fluchtrichtung auch bei verriegelter Tür jederzeit frei bleibt. Das ist besonders für öffentliche Gebäude, Schulen und Krankenhäuser relevant, in denen Brandschutztüren gesetzlich vorgeschrieben sind.
Wie viele Türen und Benutzer kann ein ELOCK2 System verwalten?
Ein einzelnes ELOCK2 V6 Schloss kann bis zu 4.700 Transponder verwalten. Das reicht für große Gebäude mit vielen Mitarbeitern oder Bewohnern. Jedes Schloss arbeitet dabei autonom mit eigener Transponderliste und bis zu 254 Zeitzonen. Über die SVN-Vernetzung können mehrere Schlösser online verwaltet werden. Ihr Facherrichter plant die optimale Systemkonfiguration.
Wie lange hält die Batterie und was passiert wenn sie leer ist?
Die Lithium-Batterie im ELOCK2 V6 hält bis zu 5 Jahre. Ein Batteriewechsel ist unkompliziert und erfordert keine Demontage des Schlosses. Das Schloss gibt rechtzeitig eine Warnung aus, bevor die Batterie erschöpft ist. Bei leerer Batterie kann die Tür weiterhin von innen geöffnet werden (mechanische Panikfunktion) und zusätzlich über den eingebauten Profilzylinder mit einem Schlüssel.
Kann ich das Schloss auch mit einem normalen Schlüssel öffnen?
Ja, das ELOCK2 V6 verfügt über eine geteilte 9 mm Nuss mit Wechselfunktion und kann mit einem Standard-Profilzylinder oder Freilaufzylinder kombiniert werden. Die Tür ist damit auch ohne Transponder oder Elektronik jederzeit mit einem normalen Schlüssel zu öffnen. Das bietet eine zusätzliche Rückfallebene für Notfälle und Wartungsarbeiten.
Welche Türrichtungen werden unterstützt?
Das ELOCK2 V6 unterstützt alle vier Türrichtungen: DIN-Links einwärts, DIN-Links auswärts, DIN-Rechts einwärts und DIN-Rechts auswärts. Es ist damit universell für alle gängigen Türeinbausituationen geeignet. Die Stulpbreite ist zwischen 20 mm und 24 mm austauschbar, und Dornmaße von 55 bis 100 mm stehen zur Verfügung.
Brauche ich einen Fachbetrieb für die Installation?
Ja, die Installation und Konfiguration des ELOCK2 V6 sollte durch einen qualifizierten Errichterbetrieb erfolgen. Besonders bei Brandschutztüren und der Anbindung an Alarmanlagen ist fachgerechte Montage wichtig, damit Zulassungen und Zertifizierungen erhalten bleiben. Ihr Facherrichter übernimmt die Programmierung der Transponder, Zeitzonen und die Integration in bestehende Systeme.
Welche Sicherheitsnormen erfüllt das ELOCK2 V6?
Das ELOCK2 V6 erfüllt die EN179 für Notausgangsverschlüsse mit Panikfunktion und ist nach DIN 18251 für Standard-Schlosskästen zugelassen. Die RFID-Kommunikation arbeitet auf 13,56 MHz nach ISO 15693 mit verschlüsselter Datenübertragung. Zusätzlich ist das Schloss für den Einsatz an Feuer- und Rauchschutztüren zertifiziert. Über den potentialfreien Kontakt kann es in normgerechte Zutrittskontrollsysteme integriert werden.
Kann das ELOCK2 V6 an eine Alarmanlage angebunden werden?
Ja, das ELOCK2 V6 lässt sich über den potentialfreien Kontakt und das Funkmodul FM83 an jede Alarmanlage mit konfigurierbaren Ausgängen anbinden. Es bietet sechs Funktionsmodi über Impulssteuerung: Öffnen, Daueroffen, Panikschließung (AMOK), Panikdeaktivierung, Scharfschaltebereitschaft (Ready-to-arm) und Scharfschaltungsbestätigung. Die Scharfschaltebereitschaft meldet der Alarmanlage, ob alle Türen geschlossen und verriegelt sind.
Wie funktioniert die AMOK-Schließung an Schulen mit dem ELOCK2 V6?
Die AMOK-Schließung wird über einen kurzen Impuls der angebundenen Alarmanlage oder eines Tasters aktiviert. Alle verbundenen V6-Schlösser verriegeln sofort und können von außen nicht mehr geöffnet werden. Die EN179 Panikfunktion bleibt dabei aktiv: Von innen kann die Tür weiterhin über den Drücker geöffnet werden, sodass Fluchtwege frei bleiben. Die Deaktivierung erfolgt über einen langen Impuls und sollte nur durch autorisiertes Personal vorgenommen werden.

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