Wohnbau und Hausbau, Neubau

Neubauten mit der lares 4.0 für Planer und Errichter

Eine Bus-Infrastruktur, eine Zentrale, alle Pflichtgewerke. lares 4.0 fasst Sicherheit, Zutritt, KNX und Gebäudeautomation in einem System zusammen und reduziert die Planungskomplexität im Neubau.

// Hybride IoT-Plattform für Sicherheit und Gebäudeautomation in einem

16 bis 644
Ein- und Ausgänge
4-Draht
KS-BUS seriell
Grade 3
EN 50131
Systemarchitektur lares 4.0 Bild folgt

Getrennte Gewerke treiben die Planungskomplexität im Neubau

Im Neubau werden Einbruchschutz, Zutrittskontrolle, Beschattung, Licht und Heizung oft als separate Gewerke geplant. Jedes System bringt eigene Verkabelung, eigene Schnittstellen und eigene Abstimmungsrunden mit. Das kostet Planungszeit, erzeugt Fehlerquellen an den Übergabepunkten und macht spätere Erweiterungen aufwendig.

Wer Sicherheit und Gebäudeautomation von Anfang an auf einer Plattform plant, spart Leitungswege, Schnittstellen und Koordinationsaufwand über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes.

  • Mehrere Bussysteme parallel führen, dokumentieren und warten
  • Schnittstellen zwischen Alarm, KNX und Zutritt einzeln abstimmen
  • Nachträgliche Erweiterungen erfordern neue Zentralverkabelung
1
Bus-Infrastruktur statt getrennter Systeme je Gewerk
4
Adern KS-BUS als zentrale Verkabelungslogik
644
Ein- und Ausgänge im maximalen Ausbau
868
MHz bidirektionaler Funk ergänzt den Bus

Warum lares 4.0 die Neubauplanung vereinfacht: 6 Argumente

Integrationsfähigkeit, Skalierbarkeit und Normkonformität in einer Plattform. Klicken Sie eine Karte für die technischen Details.

Eine Bus-Infrastruktur

Der KS-BUS verbindet alle Peripheriegeräte über eine serielle 4-Draht-Leitung.

Details
  • KS-BUS auf RS485-Basis, seriell und 4-adrig
  • domus, auxi, volo und ergo über denselben Bus ansprechbar
  • Doppel-BUS plus 868-MHz-Funk bei den großen Zentralen

Alle Pflichtgewerke

Sicherheit, Zutritt, Video und Gebäudeautomation laufen über ein Gerät.

Details
  • Einbruchmeldung nach EN 50131
  • Zutrittskontrolle mit zeitabhängigen Berechtigungen
  • Videoverifikation über IP-Kameras
  • Licht, Heizung, Beschattung und Bewässerung als Szenarien

Skaliert vom EFH zum MFH

Von 16 bis 644 Ein- und Ausgängen je nach Zentralenmodell.

Details
  • Ein Planungskonzept für Einfamilien- bis Mehrfamilienhaus
  • Zentrale nach geplantem Endausbau dimensionieren
  • Gleiche Bus-Logik über alle Objektgrößen hinweg

Erweitern ohne Zusatzverkabelung

Rollläden, Tor, Licht und Bewässerung über auxi-Module am Bus.

Details
  • Schaltmodule hängen am vorhandenen KS-BUS
  • Neue Funktionen im Betrieb ergänzen
  • Keine neue Zentralverkabelung bei Nachrüstung

Drittsystem-Integration

KNX-Gateway und porta-IoT binden bestehende Automationswelten an.

Details
  • KNX-Gateway porta 4.0 für die DIN-Schiene, PoE oder 12/24 VDC
  • porta-IoT als bidirektionales http-Gateway
  • Offen für Control4, Crestron und Modbus

Normkonform geplant

EN 50131 Grade 2 und Grade 3, je nach Zentralenmodell.

Details
  • Grade 3 als höchstes Niveau für gewerbliche Objekte
  • Funk nach EN 50131-5-3, bidirektional auf 868 MHz
  • Aufschaltung auf Notruf- und Serviceleitstellen über IP und Mobilfunk
KS-BUS
868 MHz
EN 50131
KNX
Zutritt
Videoverifikation
Raumklima
App und Webserver

lares 4.0 im Neubau in Zahlen

Die technischen Eckwerte, die für Dimensionierung und Ausschreibung zählen.

644
Ein- und Ausgänge im maximalen Ausbau
1
Zentrale für alle Pflichtgewerke
4-Draht
KS-BUS als zentrale Verkabelung
Grade 3
EN 50131 Zertifizierung

Die zentralen lares 4.0 Komponenten für Neubauprojekte

Zentrale, Bedienung, Sensorik, Zutritt und Gateways. Jede Komponente sitzt am selben KS-BUS.

Systemkomponenten im Detail

Die technischen Kennwerte der Komponenten für Ausschreibung und Planung auf einen Blick.

KomponenteFunktion im NeubauTechnische Eckdaten
140WLSSystemzentrale und Kern der PlattformDoppel-BUS, 868 MHz Funk, bis 644 E/A, Webserver
conexa-w 10,1"Bedienstation Aufputz10,1 Zoll Touch, Alarm, Zutritt, Video, Steuerung
conexa-s 10,1"Bedienstation Unterputz10,1 Zoll Touch, bündige Wandmontage
domusRaumsensorik je ZoneBewegung, Temperatur, Feuchte, Helligkeit, Keystone
unum-X DT BusBewegungsmelder InnenraumDual-Technologie PIR und Mikrowelle, KS-BUS
intro-DINTürkontrollerDIN-Schiene, Zwangsläufigkeit ohne Blockschloss
ERGO-XG IP65Zutrittsleser außen, großRFID und NFC, Schutzart IP65
ERGO-XS IP65Zutrittsleser außen, kompaktRFID und NFC, Schutzart IP65
auxi-HAktorik und SchaltmodulAusgänge für Rollladen, Licht, Tor, Bewässerung
porta-IoThttp-GatewayBidirektional, Drittsystem- und IoT-Anbindung
KNX-Gateway porta 4.0Kopplung zur KNX-WeltDIN-Schiene, PoE oder 12/24 VDC, bidirektional

In 5 Schritten von der Anforderung zur Übergabe

Ein durchgängiger Weg von der Gewerke-Aufnahme bis zur Inbetriebnahme.

01

Gewerke erfassen

Sicherheit, Zutritt, Beschattung, Licht und Heizung als gemeinsame Anforderung aufnehmen.

02

KS-BUS planen

Eine 4-adrige Bus-Leitung als zentrale Verkabelungslogik durch das Gebäude führen.

03

Zentrale dimensionieren

Zentralenmodell nach benötigten Ein- und Ausgängen wählen, von 16 bis 644.

04

Peripherie und Gateways

domus, auxi, Leser sowie KNX- oder porta-IoT-Gateway an den KS-BUS anbinden.

05

Programmieren und übergeben

Über den integrierten Webserver und die Ksenia Pro App parametrieren und übergeben.

Der Neubau-Usecase kompakt

Die wichtigsten Eckpunkte für Planer, Architekten und Systemintegratoren.

Einsatzgebiet

Wohnbau und Hausbau, Neubau vom EFH bis zum MFH

Objektgröße

16 bis 644 Ein- und Ausgänge je nach Ausbau

Zielgruppe

Elektroplaner, Architekten und Systemintegratoren

Verkabelung

Ein KS-BUS, 4-adrig, ergänzt um 868-MHz-Funk

Normen

EN 50131 Grade 2 und Grade 3, EN 50131-5-3 Funk

Integration

KNX, porta-IoT http, offen für Control4, Crestron, Modbus

Vom Einfamilienhaus bis zum vernetzten Objekt

Dieselbe Plattform, drei typische Ausbaustufen im Neubau.

Stufe 1

EFH Sicherheit

Einbruchmeldung, Zutritt am Hauseingang und Bedienung per conexa. Der KS-BUS ist von Anfang an für spätere Automation vorbereitet.

Stufe 2

EFH mit Gebäudeautomation

Zusätzlich Beschattung, Licht, Raumklima über domus und auxi-Module. Szenarien und Chronothermostat direkt in der Zentrale.

Stufe 3

MFH und Objekt mit KNX

Grade 3, Zutritt für das ganze Gebäude und Kopplung an KNX über das porta 4.0 Gateway. Alle lares 4.0 Komponenten im Überblick.

Zur Produktfamilie

Häufige Fragen zu lares 4.0 im Neubau

Antworten auf die häufigsten Fragen

Warum lohnt sich lares 4.0 schon in der Neubauplanung?

lares 4.0 fasst Einbruchschutz, Zutrittskontrolle, Videoverifikation und Gebäudeautomation in einer einzigen Bus-Infrastruktur zusammen. Statt getrennte Systeme für Alarm, KNX und Zutritt zu planen und zu koordinieren, führen Sie eine 4-adrige KS-BUS-Leitung und binden alle Gewerke an eine Zentrale an. Das reduziert Planungsschnittstellen, Verkabelungsaufwand und spätere Abstimmungskosten.

Was ist der KS-BUS und wie wird er verlegt?

Der KS-BUS ist ein serieller 4-Draht-Bus auf RS485-Basis und die zentrale Verkabelungslogik von lares 4.0. Über diese eine Leitung werden alle Peripheriegeräte wie domus, auxi, volo und ergo angesprochen. Größere Zentralen bieten einen Doppel-BUS plus 868-MHz-Funktransceiver, sodass sich verkabelte und Funkkomponenten frei kombinieren lassen. Ihr Facherrichter plant die Bus-Topologie passend zum Grundriss.

Wie viele Ein- und Ausgänge unterstützt lares 4.0?

Je nach Zentralenmodell reicht der Ausbau von 16 bis 644 Ein- und Ausgängen. Damit deckt eine einzige Plattform das Einfamilienhaus ebenso ab wie das Mehrfamilienhaus oder ein gemischt genutztes Objekt. Die Zentrale wird zu Projektbeginn nach dem geplanten Endausbau dimensioniert.

Kann man lares 4.0 in eine KNX-Gebäudeautomation einbinden?

Ja. Das bidirektionale KNX-Gateway porta 4.0 koppelt lares 4.0 mit dem bauseitigen KNX-System. Es steuert mono- und bistabile Ausgänge, verarbeitet KNX-Sensoren und bindet KNX-Objekte in lares-Szenarien ein. Das Gateway ist für die DIN-Schiene ausgelegt und wird mit PoE oder 12/24 VDC versorgt. Über das porta-IoT-Gateway lassen sich zusätzlich Drittsysteme per http anbinden.

Welche Sicherheitsnormen erfüllt lares 4.0?

Die lares 4.0 Zentralen sind je nach Modell nach EN 50131 Grade 2 oder Grade 3 zertifiziert. Grade 3 ist das höchste Niveau für gewerblich genutzte Objekte. Die Funkkomponenten arbeiten bidirektional auf 868 MHz nach EN 50131-5-3. Die Aufschaltung auf Notruf- und Serviceleitstellen ist über IP und Mobilfunk möglich.

Braucht man für Rollläden, Licht und Bewässerung zusätzliche Verkabelung?

Nein, für Erweiterungen wird keine neue Zentralverkabelung nötig. Schaltmodule wie auxi-H hängen am vorhandenen KS-BUS und schalten Rollläden, Garagentor, Licht und Bewässerung. Neue Funktionen werden im Betrieb ergänzt, ohne die Grundinstallation aufzureißen.

Kann lares 4.0 gleichzeitig als Smart Home und Alarmanlage arbeiten?

Ja, lares 4.0 ist Alarmanlage und Gebäudeautomation in einem. Über die kostenlose lares 4.0 App steuern die Bewohner Licht, Heizung, Beschattung und Szenarien und schalten die Alarmanlage scharf. Der domus Multisensor liefert je Raum Bewegung, Temperatur, Feuchte und Helligkeit und speist die Chronothermostat-Logik der Zentrale.

Wie wird lares 4.0 programmiert?

Die Zentrale bringt einen Webserver auf der Hauptplatine mit. Der Errichter parametriert das System über den Browser oder die Ksenia Pro App, ohne zusätzliche Software auf dem PC zu installieren. Das beschleunigt die Inbetriebnahme und spätere Anpassungen.

Für welche Gebäude eignet sich lares 4.0 im Neubau?

lares 4.0 skaliert vom Einfamilienhaus bis zum Mehrfamilienhaus und zu gewerblich genutzten Objekten. Weil dieselbe Plattform und dieselbe Bus-Logik über alle Größen hinweg gilt, planen Sie einmal und wenden das Konzept auf verschiedene Projekte an. Ihr Elektroplaner und der ausführende Errichter stimmen den Ausbau auf das jeweilige Objekt ab.

Lässt sich die Zutrittskontrolle für ein ganzes Gebäude abbilden?

Ja. lares 4.0 bietet eine integrierte Zutrittskontrolle mit zeitabhängigen Berechtigungen für eine Vielzahl von Nutzern. Außenbereiche werden mit den IP65-Lesern ERGO-XG und ERGO-XS abgedeckt, Türen intern über den intro-DIN Türkontroller. Jeder Zutritt wird protokolliert und ist per App auswertbar.

Kann lares 4.0 mit Control4, Crestron oder Modbus zusammenarbeiten?

Ja, lares 4.0 ist offen für die Integration in Drittsysteme. Über das KNX-Gateway und das porta-IoT http-Gateway lassen sich gängige Gebäude- und Automationsplattformen anbinden. So bleibt das System auch in anspruchsvollen Objekten mit vorhandener Automationswelt kombinierbar.

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