Die größte Gefahr geht von den vielen aufladbaren Lithium-Ionen-Geräten an Bord aus. Deshalb erkennt das System den Brand direkt im Fahrzeug, dort wo er entsteht. Kabellos nachrüsten, einmalig kaufen. Die Aufschaltung auf eine zertifizierte Notdienst- und Serviceleitstelle empfehlen wir dringend für die schnellstmögliche Alarmierung.
In Feuerwehrfahrzeugen laden täglich zahlreiche Geräte mit Lithium-Ionen-Akkus: Atemschutz, Funkgeräte, Handlampen, Wärmebildkameras und medizinisches Equipment. Ein technischer Defekt beim Laden reicht für einen Entstehungsbrand. Da über 23.000 Freiwillige Feuerwehren in Deutschland nicht rund um die Uhr besetzt sind, breitet sich der Rauch zunächst im geschlossenen Fahrzeug aus. Bis Hallenmelder reagieren, ist der Schaden bereits enorm.
Ausgerechnet die Gebäude, die im Ernstfall die Rettung sichern, brennen selbst immer häufiger ab. Meist nicht durch Brandstiftung, sondern durch die eigene technische Ausstattung: Dutzende Lithium-Ionen-Akkus pro Fahrzeug, permanent im Lademodus. Der Fall Stadtallendorf zeigt, wie schnell daraus ein Totalschaden wird, und warum eine reine Hallenüberwachung dabei nicht ausreicht.
Die Kriminalpolizei Marburg und ein Gutachter des Hessischen Landeskriminalamts haben den Brand untersucht. Vorsätzliche Brandstiftung wurde ausgeschlossen. Als wahrscheinlichste Ursache gilt ein technischer Defekt an einem Einsatzfahrzeug, im Bereich einer größeren Anzahl von Lithium-Ionen-Akkus und in unmittelbarer Nähe zur externen Stromeinspeisung. Elf Fahrzeuge gingen verloren, einige davon schmolzen teilweise zu Metall. Ein erst wenige Monate zuvor bezogener Neubau war damit faktisch zerstört, die Wehr über Monate kaum einsatzfähig.
| Jahr | Ort | Ursache / Muster | Folge |
|---|---|---|---|
| 2017 | Hofgeismar (HE) | Brand im Gerätehaus | Massiver Gebäudeschaden |
| 2021 | Olpe / Olsberg (NRW) | Defekt im Ladebetrieb | Zerstörung von Technik und Infrastruktur |
| 2021 | Oldenburg (NI) | Technischer Defekt | Operative Beeinträchtigung der Wehr |
| 2023 | Riedstadt (HE) | Brand im Gerätehaus | Hoher Sachschaden an Fahrzeugen |
| 2024 | Stadtallendorf (HE) | Defekt Ladebereich / Akku | > 20 Mio. € Schaden, 11 Fahrzeuge Totalverlust |
| 2025 | Treffurt (TH) | Brand im Januar 2025 | Vollbrand des Stützpunktes |
Die Gemeinsamkeit: Bauliche Brandschutzmaßnahmen nach aktuellem Standard verhindern zwar oft das Übergreifen auf Nachbargebäude, den Totalverlust der Fahrzeuge im Inneren aber nicht.
Warum der Ladebereich das eigentliche Risiko ist: Der 24/7-Lademodus im Gerätehaus ist technisch notwendig, denn Gasspürgeräte müssen kalibriert, Wärmebildkameras und Funkgeräte einsatzbereit sein. Ein einzelnes Löschfahrzeug transportiert heute oft um die 30 Lithium-Ionen-Akkus, alle dauerhaft am Ladeerhalt: Funkgeräte, Tablets, Wärmebildkameras, Hochleistungsscheinwerfer, Atemluftkompressoren, Messgeräte.
Wird ein Akku durch einen Defekt instabil, entsteht eine Kettenreaktion, in der Fachsprache Thermal Runaway genannt: Die freigesetzte Energie erhitzt benachbarte Zellen, die Reaktion greift von Zelle zu Zelle über und ist mit konventionellen Mitteln kaum noch zu stoppen. Typische Auslöser sind gealterte oder mechanisch vorgeschädigte Zellen, Fehler in der Ladeelektronik sowie Schmorschäden an der Fahrzeugverkabelung oder an der externen Stromeinspeisung.
Eine klassische Brandmeldeanlage mit Aufschaltung zur Leitstelle erkennt einen Brand meist erst, wenn sich in der Halle bereits deutlich Rauch ausgebreitet hat. Zu diesem Zeitpunkt ist das betroffene Fahrzeug in der Regel nicht mehr zu retten.
Die Feuerwehr Bad Karlshafen ist deshalb einen anderen Weg gegangen: Für rund 2.400 Euro wurden Rauchmelder direkt in den Fahrzeugen installiert, gekoppelt an eine Zentrale, die im Alarmfall sofort per Internet oder Telefon meldet. Die Branderkennung sitzt damit dort, wo der Brand entsteht, nicht erst an der Hallendecke.
Genau dieses Prinzip verfolgt unser Funk-Brandmeldesystem: Die Melder sitzen im Fahrzeug, dort wo Akkus laden und ein Defekt zuerst Rauch erzeugt. Die Zentrale meldet den Alarm sofort weiter, wahlweise an Ihre eigene Mannschaft und zusätzlich an eine zertifizierte Notdienst- und Serviceleitstelle nach EN 50136. Für ein unbesetztes Gerätehaus ist genau dieser Zeitvorsprung entscheidend, denn er trennt einen erkannten Entstehungsbrand von einem Totalschaden wie in Stadtallendorf.
Schulung der Mannschaft im Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus, insbesondere im Erkennen mechanischer Vorschädigungen an Zellen und Ladegeräten.
Funkbasierte Rauchmelder direkt im Fahrzeug und im Ladebereich verkürzen die Detektionszeit gegenüber einer reinen Hallenüberwachung erheblich.
Regelmäßige, engmaschige Prüfung der fahrzeugeigenen Ladeinfrastruktur sowie der externen Stromzuführung auf thermische Auffälligkeiten.
Quellen: fuldainfo.de, „Brandursache in Stadtallendorf wohl technischer Defekt", 18. Oktober 2024. TÜV SÜD Brandschutz-Informationsportal, „Brände bei der Feuerwehr, Ursachen und Prävention", 1. März 2025.
Die größte Brandgefahr geht von den vielen aufladbaren Lithium-Ionen-Geräten an Bord aus. Deshalb setzt die Brandfrüherkennung direkt im Fahrzeug an, dort wo der Brand entsteht. Vollautomatisch, kabellos und normkonform nach DIN EN 14604 Anhang L.
Rauch und Temperaturanstieg werden dort erkannt, wo sie entstehen. Nicht erst, wenn der Rauch die Hallendecke erreicht.
Kein Eingriff in die Fahrzeugelektrik nötig. Die Melder werden einfach an der Decke montiert und per Funk angebunden.
Das System arbeitet ohne manuelles Eingreifen. Auch nachts, am Wochenende und während der Einsatzfahrt.
Der Funk-Rauchmelder ist speziell für mobile Anwendungen und Fahrzeuge zertifiziert. Vibrationsfest und temperaturwechselbeständig.
Auf Wunsch werden Brandalarme über die Funk-Alarmzentrale automatisch an eine zertifizierte Notdienst- und Serviceleitstelle übertragen. Jederzeit dazu buchbar, keine Pflicht.
Die Zentrale ist über mehrere Wege parallel angebunden. Fällt ein Pfad aus, übernimmt sofort der nächste.
Diese Komponenten bilden das Fundament für den professionellen Brandschutz in Feuerwehrfahrzeugen.
Fotoelektrischer Rauchsensor nach DIN EN 14604 inkl. Anhang L. Speziell für Fahrzeuge zertifiziert. Bis 8 Jahre Batterie.
Beratung anfordern230V/12V Funk-Alarmzentrale, 2x Alarm-SIM-Karte für alle Netze, LAN, WLAN, DSGVO-konform. Die 24/7 Aufschaltung auf eine zertifizierte Notdienst- und Serviceleitstelle ist jederzeit optional zubuchbar.
Angebot anfordernJedes Fahrzeug erscheint als eigene Kachel mit Foto, Status und Temperatur, jederzeit abrufbar am PC, Tablet oder Smartphone. Die Ansicht unten zeigt eine reale Feuerwehrflotte im BE WAVE System.
Alle Fahrzeuge und Bereiche des Gerätehauses auf einen Blick, mit Live-Status je Kachel.
Dieselbe Übersicht griffbereit in der Hosentasche, für den Gerätewart und die Einsatzleitung.
Ein All-inclusive-Paket mit allen benötigten Komponenten, komplett vorkonfiguriert und sofort einsatzbereit. Die Montage übernehmen Ihre eigenen Leute, ganz ohne Eingriff in die Fahrzeugelektrik.
Sie bekommen ein komplett vorkonfiguriertes Paket mit allen benötigten Komponenten. Die Batterieversorgung ist im Kaufpreis bereits enthalten. Sofort einsatzbereit, nichts muss zugekauft werden.
Die Funk-Rauchmelder werden von Ihren Feuerwehrangehörigen oder der Fahrzeugwerkstatt an der Fahrzeugdecke angebracht. Komplett kabellos, kein Eingriff in die Fahrzeugelektrik erforderlich.
Die vorkonfigurierte Funk-Alarmzentrale wird im Gerätehaus platziert und eingeschaltet. Dank zwei mitgelieferter Alarm-SIM-Karten ist keine Internetverbindung erforderlich.
Sie wählen die Kontaktpersonen für Alarme frei aus und legen den Alarmplan ganz nach Ihren Vorstellungen fest. Danach arbeitet das System vollautomatisch.
Das Funksystem lässt sich flexibel erweitern. Drei typische Ausbaustufen für Feuerwehren.
Funk-Rauchmelder in allen Fahrzeugen, zentrale Überwachung über die Zentrale. Ideal als Einstieg.
Kombination aus Fahrzeugschutz und Gebäudeschutz, auf Wunsch mit Bildverifizierung oder automatischer Entriegelung von Türen bei Alarm.
Kamera-Bewegungsmelder, elektronische Zutrittskontrolle per Smartphone-App und Alarmaufschaltung auf die Leitstelle.
Antworten auf die häufigsten Fragen von Feuerwehren und Kommunen zum Brandschutz in Gerätehäusern
Moderne Feuerwehrfahrzeuge enthalten zahlreiche Geräte mit Lithium-Ionen-Akkus, die beim Laden Brände auslösen können. Allein 2024 und 2025 verursachten Brände in den Gerätehäusern von Stadtallendorf und Treffurt über 27 Millionen Euro Schaden. Da die meisten der rund 23.000 Freiwilligen Feuerwehren nicht rund um die Uhr besetzt sind, bleibt ein Entstehungsbrand im Fahrzeug oft lange unbemerkt. Funk-Brandmeldesysteme erkennen Rauch direkt im Fahrzeug und alarmieren sofort.
Ja, mit dem Funk-Brandmeldesystem lassen sich Rauchmelder komplett kabellos in Feuerwehrfahrzeugen nachrüsten. Die Funk-Rauchmelder werden an der Fahrzeugdecke montiert und kommunizieren per 868 MHz Funk mit der Zentrale im Gerätehaus. Es ist kein Eingriff in die Fahrzeugelektrik nötig. Hinweise zur optimalen Platzierung liegen dem Paket bei.
Ja. Das System arbeitet vollautomatisch und benötigt kein manuelles Eingreifen. Die Brandüberwachung bleibt jederzeit aktiv, auch bei laufendem Motor, während der Einsatzfahrt und bei Übungen. Die Melder überwachen die Fahrzeuge permanent und alarmieren bei Rauchentwicklung sofort lokal vor Ort.
Ja. Die Funk-Rauchmelder kommunizieren über das lokale 868 MHz Funknetz direkt mit der Zentrale. Für die Branderkennung und den lokalen Alarm ist kein Internet erforderlich. Das System funktioniert auch ohne vorhandene Internetanbindung. Das BlueControl System wird mit Mobilfunkkarten für alle deutschen Telefon- und Datennetze ausgeliefert, die jährlich abgerechnet werden. Der Datenaustausch ist hierüber komplett abgedeckt. Die Funk-Rauchmelder können zusätzlich komplett autonom als eigenständige Rauchwarnmelder nach EN 14604 arbeiten.
Eine Zentrale verwaltet bis zu 128 Einzelmelder und maximal 50 Fahrzeuge bzw. Überwachungsbereiche. Gerne beraten wir Sie zur passenden Konfiguration.
Ja. Ein Funk-Draht-Brückenmodul verbindet das Funksystem mit bestehenden kabelgebundenen Brandmeldeanlagen. Alarme aus dem Fahrzeug werden automatisch über die BMA an die Leitstelle weitergeleitet. So entsteht ein durchgängiger Brandschutz für Gerätehaus und Fahrzeuge.
Nein. Eine vom Bauamt nach umfassenden Baumaßnahmen oder von der Versicherung nach einem Brandschaden geforderte Brandwarn- oder Brandmeldeanlage lässt sich dadurch nicht ersetzen. Das System ist eine ergänzende, gezielt die Einsatzfahrzeuge schützende Brandfrüherkennung. Der übergeordnete, vorgeschriebene Brandschutz gilt weiterhin.
Die Funkreichweite ist für offene Fahrzeughallen konzipiert, in denen die Fahrzeuge überwacht werden. Nur in komplexen Gebäuden sind zusätzliche Funk-Repeater erforderlich.
Das Fehlen eines Melders wird von der Zentrale erkannt. Anders als bei Sabotage, Öffnung oder leerer Batterie löst die Zentrale dabei jedoch nicht sofort eine Fehlermeldung aus. Sobald ein Fahrzeug zurückkehrt, meldet sich der Melder innerhalb von 24 Sekunden wieder an der Überwachungszentrale an und wird erneut in die permanente Funküberwachung integriert.
Ja. Der Funk-Rauchmelder ist nach DIN EN 14604 Anhang L zertifiziert. Dieser Anhang definiert die Anforderungen für Rauchwarnmelder in mobilen Anwendungen und Fahrzeugen, einschließlich Temperaturwechselbeständigkeit. Die Edelstahl-Swirl-Kammer und der fotoelektrische Sensor arbeiten auch unter Vibration und wechselnden Umgebungsbedingungen zuverlässig.
Die Batterien sind im Kaufpreis enthalten und halten bis zu 8 Jahre im ECO-Modus. Die Melder überwachen den Batteriezustand permanent und melden automatisch, wenn eine Batterie schwach wird.
Der Funk-Rauchmelder ist nach DIN EN 14604 zertifiziert, einschließlich Anhang L für mobile und Fahrzeuganwendungen. Weitere Normen: EN 50131 Grade 2 (Alarmanlage), EN 50130-4 (EMV), EN 50130-5 (Umwelt), EN 50131-5-3 (Funk). Die Kommunikation ist durchgehend AES-verschlüsselt. Die optionale Leitstellen-Aufschaltung erfolgt, sofern gebucht, über SIA IP und Contact ID nach EN 50136.
Ja, als jederzeit zubuchbare Option. Die Funk-Alarmzentrale unterstützt die Protokolle SIA IP und Contact ID zur Aufschaltung auf Alarmempfangsstellen nach EN 50136. Ist die Aufschaltung gebucht, werden Brandalarme aus Fahrzeugen automatisch über den Hub an die Leitstelle übertragen. So ist eine professionelle 24/7-Überwachung auch ohne ständige Besetzung des Gerätehauses möglich.
Ja. Alle Melder werden permanent überwacht. Sobald eine Batterie schwach wird, erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung in der App. Der Batteriezustand aller Melder ist jederzeit einsehbar. So ist gewährleistet, dass kein Melder unbemerkt ausfällt.
Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein empfiehlt in seiner Handlungsempfehlung „Brandschutz in Feuerwehrhäusern" (2024) ausdrücklich die Brandfrüherkennung direkt im Fahrzeug. Unsere Lösung setzt genau diese Empfehlung um.
Der LFV nennt als Variante eine Gefahrenmeldeanlage, die „um einen Branderkennungsteil ergänzt" wird. Genau das ist unsere Lösung: eine Einbruchmeldeanlage mit Brandteil.
Wörtlich heißt es: „Als neue Lösung für einzelne Fahrzeuge bietet sich … der Einsatz von Funk-Rauchmeldern oder Mobilfunk-Rauchmeldern an." Unser System nutzt genau diesen Ansatz.
„Entscheidend ist die gesicherte Alarmübertragung zu einer ständig besetzten Stelle." Die Aufschaltung auf eine zertifizierte Notdienst- und Serviceleitstelle bieten wir als jederzeit zubuchbare Option, inklusive dauerhafter Funktionsprüfung.
Zitate aus: Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein, Handlungsempfehlung „Brandschutz in Feuerwehrhäusern", 2024, Kapitel 4.3. Unsere Lösung ergänzt den Brandschutz und ersetzt keine baurechtlich vorgeschriebene Brandmeldeanlage.
Handlungsempfehlung des LFV SH öffnenDiese Lösung basiert auf einem professionellen Funk-Alarmsystem.
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