Brandfrüherkennung direkt im Fahrzeug

Brandfrüherkennung in Feuerwehrfahrzeugen

Die größte Gefahr geht von den vielen aufladbaren Lithium-Ionen-Geräten an Bord aus. Deshalb erkennt das System den Brand direkt im Fahrzeug, dort wo er entsteht. Kabellos nachrüsten, einmalig kaufen. Die Aufschaltung auf eine zertifizierte Notdienst- und Serviceleitstelle empfehlen wir dringend für die schnellstmögliche Alarmierung.

Feuerwehrfahrzeuge in einer modernen Fahrzeughalle, an der Fahrzeugdecke ein kabelloser Funk-Rauchmelder zur Brandfrüherkennung

Wenn das Gerätehaus brennt, ist es zu spät

In Feuerwehrfahrzeugen laden täglich zahlreiche Geräte mit Lithium-Ionen-Akkus: Atemschutz, Funkgeräte, Handlampen, Wärmebildkameras und medizinisches Equipment. Ein technischer Defekt beim Laden reicht für einen Entstehungsbrand. Da über 23.000 Freiwillige Feuerwehren in Deutschland nicht rund um die Uhr besetzt sind, breitet sich der Rauch zunächst im geschlossenen Fahrzeug aus. Bis Hallenmelder reagieren, ist der Schaden bereits enorm.

15.06.2026
Aktueller Fall: Großbrand im Feuerwehrhaus Unterensingen (Kreis Esslingen). Rund 140 Einsatzkräfte aus sechs Wehren, fünf Fahrzeuge und das komplette Inventar zerstört, Schaden in Millionenhöhe.
20 Mio. €
Schaden in Stadtallendorf 2024. Kein Brandmelder installiert.
7 Mio. €
Schaden in Treffurt 2025. 5 Fahrzeuge komplett zerstört.
23.760
Freiwillige Feuerwehren ohne permanente Besetzung
82.000
Feuerwehrfahrzeuge in Deutschland ohne Brandüberwachung
Ausgebranntes Feuerwehrfahrzeug nach einem Brand im Gerätehaus, Folge eines unbemerkten Entstehungsbrandes

Warum Branderkennung im Fahrzeug die wirksamste Strategie ist

Ausgerechnet die Gebäude, die im Ernstfall die Rettung sichern, brennen selbst immer häufiger ab. Meist nicht durch Brandstiftung, sondern durch die eigene technische Ausstattung: Dutzende Lithium-Ionen-Akkus pro Fahrzeug, permanent im Lademodus. Der Fall Stadtallendorf zeigt, wie schnell daraus ein Totalschaden wird, und warum eine reine Hallenüberwachung dabei nicht ausreicht.

Fall Stadtallendorf, Oktober 2024

> 20 Mio. €
Schadensumme
11
Einsatzfahrzeuge Totalverlust
Wenige Monate
nach Neubau-Eröffnung
Ladebereich
als Brandursprung ermittelt

Die Kriminalpolizei Marburg und ein Gutachter des Hessischen Landeskriminalamts haben den Brand untersucht. Vorsätzliche Brandstiftung wurde ausgeschlossen. Als wahrscheinlichste Ursache gilt ein technischer Defekt an einem Einsatzfahrzeug, im Bereich einer größeren Anzahl von Lithium-Ionen-Akkus und in unmittelbarer Nähe zur externen Stromeinspeisung. Elf Fahrzeuge gingen verloren, einige davon schmolzen teilweise zu Metall. Ein erst wenige Monate zuvor bezogener Neubau war damit faktisch zerstört, die Wehr über Monate kaum einsatzfähig.

Quelle: fuldainfo.de, 18. Oktober 2024
JahrOrtUrsache / MusterFolge
2017Hofgeismar (HE)Brand im GerätehausMassiver Gebäudeschaden
2021Olpe / Olsberg (NRW)Defekt im LadebetriebZerstörung von Technik und Infrastruktur
2021Oldenburg (NI)Technischer DefektOperative Beeinträchtigung der Wehr
2023Riedstadt (HE)Brand im GerätehausHoher Sachschaden an Fahrzeugen
2024Stadtallendorf (HE)Defekt Ladebereich / Akku> 20 Mio. € Schaden, 11 Fahrzeuge Totalverlust
2025Treffurt (TH)Brand im Januar 2025Vollbrand des Stützpunktes

Die Gemeinsamkeit: Bauliche Brandschutzmaßnahmen nach aktuellem Standard verhindern zwar oft das Übergreifen auf Nachbargebäude, den Totalverlust der Fahrzeuge im Inneren aber nicht.

Warum der Ladebereich das eigentliche Risiko ist: Der 24/7-Lademodus im Gerätehaus ist technisch notwendig, denn Gasspürgeräte müssen kalibriert, Wärmebildkameras und Funkgeräte einsatzbereit sein. Ein einzelnes Löschfahrzeug transportiert heute oft um die 30 Lithium-Ionen-Akkus, alle dauerhaft am Ladeerhalt: Funkgeräte, Tablets, Wärmebildkameras, Hochleistungsscheinwerfer, Atemluftkompressoren, Messgeräte.

Wird ein Akku durch einen Defekt instabil, entsteht eine Kettenreaktion, in der Fachsprache Thermal Runaway genannt: Die freigesetzte Energie erhitzt benachbarte Zellen, die Reaktion greift von Zelle zu Zelle über und ist mit konventionellen Mitteln kaum noch zu stoppen. Typische Auslöser sind gealterte oder mechanisch vorgeschädigte Zellen, Fehler in der Ladeelektronik sowie Schmorschäden an der Fahrzeugverkabelung oder an der externen Stromeinspeisung.

Quelle: TÜV SÜD, Brandschutz-Informationsportal, 1. März 2025

Das Modell Bad Karlshafen: Detektion am Entstehungsort statt an der Hallendecke

Eine klassische Brandmeldeanlage mit Aufschaltung zur Leitstelle erkennt einen Brand meist erst, wenn sich in der Halle bereits deutlich Rauch ausgebreitet hat. Zu diesem Zeitpunkt ist das betroffene Fahrzeug in der Regel nicht mehr zu retten.

Die Feuerwehr Bad Karlshafen ist deshalb einen anderen Weg gegangen: Für rund 2.400 Euro wurden Rauchmelder direkt in den Fahrzeugen installiert, gekoppelt an eine Zentrale, die im Alarmfall sofort per Internet oder Telefon meldet. Die Branderkennung sitzt damit dort, wo der Brand entsteht, nicht erst an der Hallendecke.

Genau dieses Prinzip verfolgt unser Funk-Brandmeldesystem: Die Melder sitzen im Fahrzeug, dort wo Akkus laden und ein Defekt zuerst Rauch erzeugt. Die Zentrale meldet den Alarm sofort weiter, wahlweise an Ihre eigene Mannschaft und zusätzlich an eine zertifizierte Notdienst- und Serviceleitstelle nach EN 50136. Für ein unbesetztes Gerätehaus ist genau dieser Zeitvorsprung entscheidend, denn er trennt einen erkannten Entstehungsbrand von einem Totalschaden wie in Stadtallendorf.

Risikosensibilisierung

Schulung der Mannschaft im Umgang mit Lithium-Ionen-Akkus, insbesondere im Erkennen mechanischer Vorschädigungen an Zellen und Ladegeräten.

Frühwarnung im Fahrzeug

Funkbasierte Rauchmelder direkt im Fahrzeug und im Ladebereich verkürzen die Detektionszeit gegenüber einer reinen Hallenüberwachung erheblich.

Technische Revision

Regelmäßige, engmaschige Prüfung der fahrzeugeigenen Ladeinfrastruktur sowie der externen Stromzuführung auf thermische Auffälligkeiten.

Quellen: fuldainfo.de, „Brandursache in Stadtallendorf wohl technischer Defekt", 18. Oktober 2024. TÜV SÜD Brandschutz-Informationsportal, „Brände bei der Feuerwehr, Ursachen und Prävention", 1. März 2025.

Funk-Brandmeldesystem für Feuerwehrfahrzeuge kabellos nachrüsten: die Kernvorteile

Die größte Brandgefahr geht von den vielen aufladbaren Lithium-Ionen-Geräten an Bord aus. Deshalb setzt die Brandfrüherkennung direkt im Fahrzeug an, dort wo der Brand entsteht. Vollautomatisch, kabellos und normkonform nach DIN EN 14604 Anhang L.

Branderkennung direkt im Fahrzeug

Rauch und Temperaturanstieg werden dort erkannt, wo sie entstehen. Nicht erst, wenn der Rauch die Hallendecke erreicht.

Details
  • Funk-Rauchmelder: fotoelektrischer Rauchsensor mit Edelstahl-Swirl-Kammer
  • Funk-Rauch- und Hitzemelder: kombiniert Rauch- UND Hitzesensor (54 °C statisch)
  • Alarm akustisch, optisch und per Funk an die Zentrale
  • Zertifiziert nach DIN EN 14604 inkl. Anhang L (Fahrzeuge)

Komplett kabellos nachrüsten

Kein Eingriff in die Fahrzeugelektrik nötig. Die Melder werden einfach an der Decke montiert und per Funk angebunden.

Details
  • 868 MHz Funk, AES-verschlüsselt, bidirektional
  • Bis zu 2000 m Reichweite im Freifeld
  • Montage ohne Bohren in die Fahrzeugstruktur möglich
  • Keine Zusatzverkabelung am Fahrzeug erforderlich

24/7 vollautomatischer Schutz

Das System arbeitet ohne manuelles Eingreifen. Auch nachts, am Wochenende und während der Einsatzfahrt.

Details
  • Permanente Überwachung ohne Scharf-/Unscharfschaltung
  • Aktiv bei laufendem Motor, während Übung und Einsatz
  • Automatische Batterieüberwachung aller Melder
  • Push-Benachrichtigung bei Alarm und Störung

Normkonform nach DIN EN 14604 Anhang L

Der Funk-Rauchmelder ist speziell für mobile Anwendungen und Fahrzeuge zertifiziert. Vibrationsfest und temperaturwechselbeständig.

Details
  • DIN EN 14604 inkl. Anhang L (Fahrzeug-Eignung)
  • EN 50131 Grade 2 (Alarmtechnik)
  • AES-verschlüsselte Kommunikation
  • Autonomer Betrieb auch ohne Zentrale möglich

Leitstellen-Aufschaltung optional zubuchbar

Auf Wunsch werden Brandalarme über die Funk-Alarmzentrale automatisch an eine zertifizierte Notdienst- und Serviceleitstelle übertragen. Jederzeit dazu buchbar, keine Pflicht.

Details
  • SIA IP und Contact ID nach EN 50136
  • Automatische Alarmweiterleitung ohne Zeitverzug
  • App-Benachrichtigung an Gerätewart parallel
  • Ideal für unbemannte Gerätehäuser, jederzeit zu- oder abwählbar

Maximale Konnektivität

Die Zentrale ist über mehrere Wege parallel angebunden. Fällt ein Pfad aus, übernimmt sofort der nächste.

Details
  • 2x LTE Alarm-SIM-Karte für alle Netze
  • LAN und WLAN für die Internetanbindung
  • Lokale akustische und optische Signalisierung
  • Vierfache Redundanz für höchste Ausfallsicherheit
Kabellos
EN 14604
AES-verschlüsselt
Bis 8 Jahre
868 MHz
Leitstelle
App-Steuerung
2000 m

Zuverlässiger Rundum-Schutz für Ihre Fahrzeuge

Alle 24 s
Selbsttest jedes Melders
2 SIM + LAN + WLAN
Vierfache Anbindung
Jederzeit zubuchbar
24/7 Aufschaltung auf zertifizierte Notdienst- und Serviceleitstelle, optional
Nach 17 h
Automatische Ausfallmeldung
5–8 Jahre
Empfohlene Detektor-Standzeit
Immer 100 %
Neugeräte, kein Altbestand
Autark
Weiterbetrieb bei Stromausfall
Lückenlos
Melder und Zentrale dauerhaft überwacht
100 % DSGVO
Keine Daten verlassen Deutschland
Made in Europe
Europäische Fertigung
Ohne Cloudzwang
App-Funktionalität, Daten direkt im Gerät
Bis zu 50
Fahrzeuge bzw. geschützte Bereiche, komplett vorkonfiguriert

Komponenten für den Fahrzeug-Brandschutz

Diese Komponenten bilden das Fundament für den professionellen Brandschutz in Feuerwehrfahrzeugen.

Funk-Alarmzentrale mit zwei LTE-Alarm-SIM-Karten für die Aufschaltung auf eine zertifizierte Notdienst- und Serviceleitstelle

Funk-Rauchmelder

Branderkennung im Fahrzeug

Fotoelektrischer Rauchsensor nach DIN EN 14604 inkl. Anhang L. Speziell für Fahrzeuge zertifiziert. Bis 8 Jahre Batterie.

Beratung anfordern

Komplettpaket

Komplettsystem zum Kauf

230V/12V Funk-Alarmzentrale, 2x Alarm-SIM-Karte für alle Netze, LAN, WLAN, DSGVO-konform. Die 24/7 Aufschaltung auf eine zertifizierte Notdienst- und Serviceleitstelle ist jederzeit optional zubuchbar.

Angebot anfordern

So sehen Ihre Fahrzeuge im System aus

Jedes Fahrzeug erscheint als eigene Kachel mit Foto, Status und Temperatur, jederzeit abrufbar am PC, Tablet oder Smartphone. Die Ansicht unten zeigt eine reale Feuerwehrflotte im BE WAVE System.

BE WAVE Fahrzeugübersicht als Browser-App am PC, jede Kachel mit Fahrzeugfoto, Status und Temperatur

PC- und Tablet-Ansicht

Alle Fahrzeuge und Bereiche des Gerätehauses auf einen Blick, mit Live-Status je Kachel.

BE WAVE Smartphone-App mit Fahrzeugübersicht, Status und Temperaturanzeige je Fahrzeug

Smartphone-App

Dieselbe Übersicht griffbereit in der Hosentasche, für den Gerätewart und die Einsatzleitung.

In wenigen Schritten einsatzbereit

Ein All-inclusive-Paket mit allen benötigten Komponenten, komplett vorkonfiguriert und sofort einsatzbereit. Die Montage übernehmen Ihre eigenen Leute, ganz ohne Eingriff in die Fahrzeugelektrik.

1

All-inclusive-Paket erhalten

Sie bekommen ein komplett vorkonfiguriertes Paket mit allen benötigten Komponenten. Die Batterieversorgung ist im Kaufpreis bereits enthalten. Sofort einsatzbereit, nichts muss zugekauft werden.

2

Melder selbst montieren

Die Funk-Rauchmelder werden von Ihren Feuerwehrangehörigen oder der Fahrzeugwerkstatt an der Fahrzeugdecke angebracht. Komplett kabellos, kein Eingriff in die Fahrzeugelektrik erforderlich.

3

Zentrale aufstellen

Die vorkonfigurierte Funk-Alarmzentrale wird im Gerätehaus platziert und eingeschaltet. Dank zwei mitgelieferter Alarm-SIM-Karten ist keine Internetverbindung erforderlich.

4

Alarmplan nach Ihren Wünschen

Sie wählen die Kontaktpersonen für Alarme frei aus und legen den Alarmplan ganz nach Ihren Vorstellungen fest. Danach arbeitet das System vollautomatisch.

Rauchwarnmelder in Feuerwehrfahrzeugen: Zusammenfassung

Einsatzgebiet

  • Freiwillige und Berufsfeuerwehren
  • Rettungsdienste und THW
  • Fahrzeughallen und Gerätehäuser
  • Werkstätten mit Ladeinfrastruktur

Empfohlene Ausstattung

  • 2 fotoelektrische Rauchsensoren je Fahrzeug, speziell für Fahrzeuge und die entsprechenden Rahmenbedingungen entwickelt
  • Vorkonfigurierte Funk-Alarmzentrale
  • 2x Alarm-SIM-Karte für alle Netze
  • Batterieversorgung im Kaufpreis inklusive

Rahmendaten

  • Kurze Installationsdauer pro Fahrzeug
  • Bis zu 128 Geräte pro Zentrale
  • 2000 m Funkreichweite (Freifeld)
  • Sicherer Betrieb dauerhaft gewährleistet

Schutz und Komfort über Fahrzeuge hinaus

Das Funksystem lässt sich flexibel erweitern. Drei typische Ausbaustufen für Feuerwehren.

Basis: Fahrzeugschutz

Funk-Rauchmelder in allen Fahrzeugen, zentrale Überwachung über die Zentrale. Ideal als Einstieg.

Typische Projekte
  • Freiwillige Feuerwehr mit 3 bis 8 Fahrzeugen
  • Gerätehäuser ohne bestehende BMA
  • Nachrüstung an älteren Fahrzeugen

Erweitert: Fahrzeuge und Zusatzmelder für Gerätehaus

Kombination aus Fahrzeugschutz und Gebäudeschutz, auf Wunsch mit Bildverifizierung oder automatischer Entriegelung von Türen bei Alarm.

Typische Projekte
  • Zusatzmelder im Gerätehaus
  • Optional Bildverifizierung bei Alarm
  • Automatische Türentriegelung bei Alarm

Vollausbau: Zusätzlicher Einbruch- und Vandalismusschutz möglich

Kamera-Bewegungsmelder, elektronische Zutrittskontrolle per Smartphone-App und Alarmaufschaltung auf die Leitstelle.

Typische Projekte
  • Kamera-Bewegungsmelder im Gerätehaus
  • Elektronische Zutrittskontrolle per Smartphone-App
  • Alarmaufschaltung auf die Leitstelle

Funk-Brandmeldesystem für Feuerwehrfahrzeuge: Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen von Feuerwehren und Kommunen zum Brandschutz in Gerätehäusern

Warum brauchen Feuerwehrfahrzeuge einen Brandschutz?

Moderne Feuerwehrfahrzeuge enthalten zahlreiche Geräte mit Lithium-Ionen-Akkus, die beim Laden Brände auslösen können. Allein 2024 und 2025 verursachten Brände in den Gerätehäusern von Stadtallendorf und Treffurt über 27 Millionen Euro Schaden. Da die meisten der rund 23.000 Freiwilligen Feuerwehren nicht rund um die Uhr besetzt sind, bleibt ein Entstehungsbrand im Fahrzeug oft lange unbemerkt. Funk-Brandmeldesysteme erkennen Rauch direkt im Fahrzeug und alarmieren sofort.

Kann man Rauchmelder in Feuerwehrfahrzeugen nachrüsten?

Ja, mit dem Funk-Brandmeldesystem lassen sich Rauchmelder komplett kabellos in Feuerwehrfahrzeugen nachrüsten. Die Funk-Rauchmelder werden an der Fahrzeugdecke montiert und kommunizieren per 868 MHz Funk mit der Zentrale im Gerätehaus. Es ist kein Eingriff in die Fahrzeugelektrik nötig. Hinweise zur optimalen Platzierung liegen dem Paket bei.

Bleibt der Brandschutz auch während Einsatz und Übung aktiv?

Ja. Das System arbeitet vollautomatisch und benötigt kein manuelles Eingreifen. Die Brandüberwachung bleibt jederzeit aktiv, auch bei laufendem Motor, während der Einsatzfahrt und bei Übungen. Die Melder überwachen die Fahrzeuge permanent und alarmieren bei Rauchentwicklung sofort lokal vor Ort.

Funktioniert das Funk-Brandmeldesystem im Gerätehaus auch ohne Internetverbindung?

Ja. Die Funk-Rauchmelder kommunizieren über das lokale 868 MHz Funknetz direkt mit der Zentrale. Für die Branderkennung und den lokalen Alarm ist kein Internet erforderlich. Das System funktioniert auch ohne vorhandene Internetanbindung. Das BlueControl System wird mit Mobilfunkkarten für alle deutschen Telefon- und Datennetze ausgeliefert, die jährlich abgerechnet werden. Der Datenaustausch ist hierüber komplett abgedeckt. Die Funk-Rauchmelder können zusätzlich komplett autonom als eigenständige Rauchwarnmelder nach EN 14604 arbeiten.

Wie viele Feuerwehrfahrzeuge kann ein System gleichzeitig schützen?

Eine Zentrale verwaltet bis zu 128 Einzelmelder und maximal 50 Fahrzeuge bzw. Überwachungsbereiche. Gerne beraten wir Sie zur passenden Konfiguration.

Kann das Funksystem an eine bestehende BMA im Gerätehaus angebunden werden?

Ja. Ein Funk-Draht-Brückenmodul verbindet das Funksystem mit bestehenden kabelgebundenen Brandmeldeanlagen. Alarme aus dem Fahrzeug werden automatisch über die BMA an die Leitstelle weitergeleitet. So entsteht ein durchgängiger Brandschutz für Gerätehaus und Fahrzeuge.

Ersetzt das System eine vom Bauamt vorgeschriebene Brandmeldeanlage oder Brandwarnanlage?

Nein. Eine vom Bauamt nach umfassenden Baumaßnahmen oder von der Versicherung nach einem Brandschaden geforderte Brandwarn- oder Brandmeldeanlage lässt sich dadurch nicht ersetzen. Das System ist eine ergänzende, gezielt die Einsatzfahrzeuge schützende Brandfrüherkennung. Der übergeordnete, vorgeschriebene Brandschutz gilt weiterhin.

Wie weit reicht das Funksignal vom Fahrzeug zum Gerätehaus?

Die Funkreichweite ist für offene Fahrzeughallen konzipiert, in denen die Fahrzeuge überwacht werden. Nur in komplexen Gebäuden sind zusätzliche Funk-Repeater erforderlich.

Lösen Fahrzeuge außerhalb der Funkreichweite Falschalarme aus?

Das Fehlen eines Melders wird von der Zentrale erkannt. Anders als bei Sabotage, Öffnung oder leerer Batterie löst die Zentrale dabei jedoch nicht sofort eine Fehlermeldung aus. Sobald ein Fahrzeug zurückkehrt, meldet sich der Melder innerhalb von 24 Sekunden wieder an der Überwachungszentrale an und wird erneut in die permanente Funküberwachung integriert.

Ist der Funk-Rauchmelder speziell für den Einbau in Fahrzeugen zertifiziert?

Ja. Der Funk-Rauchmelder ist nach DIN EN 14604 Anhang L zertifiziert. Dieser Anhang definiert die Anforderungen für Rauchwarnmelder in mobilen Anwendungen und Fahrzeugen, einschließlich Temperaturwechselbeständigkeit. Die Edelstahl-Swirl-Kammer und der fotoelektrische Sensor arbeiten auch unter Vibration und wechselnden Umgebungsbedingungen zuverlässig.

Wie lange hält die Batterie der Funk-Rauchmelder?

Die Batterien sind im Kaufpreis enthalten und halten bis zu 8 Jahre im ECO-Modus. Die Melder überwachen den Batteriezustand permanent und melden automatisch, wenn eine Batterie schwach wird.

Welche Normen und Zertifizierungen erfüllt das Funk-Brandmeldesystem?

Der Funk-Rauchmelder ist nach DIN EN 14604 zertifiziert, einschließlich Anhang L für mobile und Fahrzeuganwendungen. Weitere Normen: EN 50131 Grade 2 (Alarmanlage), EN 50130-4 (EMV), EN 50130-5 (Umwelt), EN 50131-5-3 (Funk). Die Kommunikation ist durchgehend AES-verschlüsselt. Die optionale Leitstellen-Aufschaltung erfolgt, sofern gebucht, über SIA IP und Contact ID nach EN 50136.

Kann das Funk-Brandmeldesystem an eine Leitstelle aufgeschaltet werden (SIA IP / Contact ID)?

Ja, als jederzeit zubuchbare Option. Die Funk-Alarmzentrale unterstützt die Protokolle SIA IP und Contact ID zur Aufschaltung auf Alarmempfangsstellen nach EN 50136. Ist die Aufschaltung gebucht, werden Brandalarme aus Fahrzeugen automatisch über den Hub an die Leitstelle übertragen. So ist eine professionelle 24/7-Überwachung auch ohne ständige Besetzung des Gerätehauses möglich.

Werden schwache Batterien automatisch gemeldet?

Ja. Alle Melder werden permanent überwacht. Sobald eine Batterie schwach wird, erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung in der App. Der Batteriezustand aller Melder ist jederzeit einsehbar. So ist gewährleistet, dass kein Melder unbemerkt ausfällt.

Im Einklang mit der Handlungsempfehlung des LFV Schleswig-Holstein

Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein empfiehlt in seiner Handlungsempfehlung „Brandschutz in Feuerwehrhäusern" (2024) ausdrücklich die Brandfrüherkennung direkt im Fahrzeug. Unsere Lösung setzt genau diese Empfehlung um.

Empfohlene Anlagenart

Der LFV nennt als Variante eine Gefahrenmeldeanlage, die „um einen Branderkennungsteil ergänzt" wird. Genau das ist unsere Lösung: eine Einbruchmeldeanlage mit Brandteil.

Empfohlene Fahrzeuglösung

Wörtlich heißt es: „Als neue Lösung für einzelne Fahrzeuge bietet sich … der Einsatz von Funk-Rauchmeldern oder Mobilfunk-Rauchmeldern an." Unser System nutzt genau diesen Ansatz.

Das Entscheidende

„Entscheidend ist die gesicherte Alarmübertragung zu einer ständig besetzten Stelle." Die Aufschaltung auf eine zertifizierte Notdienst- und Serviceleitstelle bieten wir als jederzeit zubuchbare Option, inklusive dauerhafter Funktionsprüfung.

Zitate aus: Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein, Handlungsempfehlung „Brandschutz in Feuerwehrhäusern", 2024, Kapitel 4.3. Unsere Lösung ergänzt den Brandschutz und ersetzt keine baurechtlich vorgeschriebene Brandmeldeanlage.

Handlungsempfehlung des LFV SH öffnen

Diese Lösung basiert auf einem professionellen Funk-Alarmsystem.

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