JABLOTRON ALARMS a.s.
Pod Skalkou 4567/33
46601
Jablonec n. Nisou
Czech Republic
www.jablotron.com
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JA-151ST Kombinierter Funk-Rauch- und Hitzemelder
JA-151ST Kombinierter Funk-Rauch- und Hitzemelder
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MLW56709
Das Produkt ist eine Komponente des Systems JABLOTRON 100+.
Es erkennt Brände im Inneren von Wohn- oder Geschäftsgebäuden. Der Melder
ist auch für Installation in Wohnwagen geeignet. Er darf nicht in Industriegebäuden
installiert werden. Der Melder kommuniziert über Funk und wird mit drei AA-
Batterien betrieben. Es ist nur zur Montage durch einen geschulten Techniker mit
einem gültigen Jablotron Zertifikat bestimmt.
Die Gefahr wird durch den Melder über die eingebaute LED optisch sowie mit
dem akustischen Signal angezeigt.
Das Produkt kombiniert zwei unabhängige Melder - einen optischen
Rauchsensor mit einem Hitzesensor. Der optische Sensor arbeitet nach dem
Streulichtprinzip. Er reagiert sehr empfindlich auf größere Partikel, die für dichten
Rauch charakteristisch sind. Im Gegensatz dazu reagiert der Sensor auf kleine
Partikel, die beim Brennen von Flüssigkeiten wie z.B. Alkohol entstehen, weniger
empfindlich. Dieses Defizit wird durch den eingebauten Hitzesensor ausgeglichen.
Dieser Sensor reagiert zwar später im Vergleich zum Rauchsensor, reagiert aber
deutlich besser auf Feuer mit schnell ansteigender Hitze, das nur wenig Rauch
produziert.
Erfassungsbereich und Positionierung
des Melders
Damit Rauch und Hitze die Sensoren erreichen, ist eine gewisse Luftzirkulation
nötig. Der Melder muss deshalb an einer Stelle installiert werden, an der die
Rauchmassen in die Richtung des Melders ziehen. Dies lässt sich in den meisten
Gebäuden verwirklichen. Der Melder eignet sich jedoch nicht für die Installation im
Außenbereich. Er eignet sich auch in Innenräumen mit einer extrem hohen Decke
(über 5 m) nicht, an der die Nebenprodukte eines Feuers den Melder nicht
erreichen würden. Wir empfehlen nicht, den Melder in einer Umgebung zu
installieren, die Staub, Zigarettenrauch und Dampf aufweist. Umgebungen mit viel
Staub beeinträchtigen die Lebensdauer des Melders.
Die Brandmelder sollten nur durch einen geschulten Techniker mit einem
gültigen Zertifikat des Herstellers installiert werden.
Die Anordnung der Melder im Gebäude sollte von den Planungsunterlagen
ausgehen. Wenn diese nicht vorliegen, muss sie den gültigen Normen zu
Brandmeldeanlagen entsprechen.
In Wohnungen muss der Melder immer in einem Bereich installiert werden, der
zum Wohnungsausgang führt (Fluchtweg) Abbildung 1. Bei Wohnungen mit
einer Bodenfläche über 150 m2 muss ein zusätzlicher Melder in einem anderen
Bereich der Wohnung installiert werden Abbildung 2.
1. Küche,
2. Wohnbereich,
3. – 6. Schlafzimmer
/
minimaler
Erfassungsbere
ich der Melder
/
empfohlener
Erfassungsberei
ch der Melder
Abbildung 1
Abbildung 2
Abbildung 3
In mehrstöckigen Wohnungen und Familienhäusern sollte der Melder über der
Treppe installiert werden. Eine Installation wird in jedem Raum empfohlen, in dem
Personen schlafen. Siehe Abbildung 3.
Installation an einer geraden Decke
Der Melder sollte möglichst in Raummitte montiert werden. Da sich direkt
unterhalb der Decke eine kalte Luftschicht bilden kann, darf der Melder nicht in die
Decke eingelassen werden. Installieren Sie den Melder niemals in einer Ecke
(halten Sie den Abstand 0,5 m zur Ecke ein, siehe Abbildung 4). In Ecken kann
die Luft schlecht zirkulieren.
Installation an einer schrägen Decke
Falls die Decke keine geeignete gerade Montagefläche bietet (z.B. Räume unter
einem First) kann der Melder gemäß Abb. 5 installiert werden.
Abbildung 4
0,9 m
Abbildung 5
Raummitte, beste Platzierung
mögliche Platzierung
Wände, Raumteiler, Hindernisse und Balken
Der Melder muss mindestens 0,5 m von einer Wand oder einem
Raumteiler entfernt installiert werden. In einem engen Raum mit einer Breite
von weniger als 1,2 m muss der Melder mindestens ein Drittel der Breite des
Raumes von der Wand entfernt sein. Im Falle von Trennwänden (Raumteilern,
Regalen), die nicht bis zur Decke reichen, gilt der Raum als vollständig getrennt,
wenn der Abstand zwischen der Trennwand und der Decke 0,3 m nicht
überschreitet. Unter dem Melder wird ein freier Raum von mindestens 0,5 m
benötigt. Unregelmäßigkeiten in der Deckenform (wie ein Träger), die 5% der
Deckenhöhe nicht überschreiten, gelten als eine Wand - die obigen Angaben
können angewendet werden.
Ventilation und Luftzirkulation
Der Melder darf nicht direkt neben einem Lufteinlass installiert werden,
z.B. Lüftungsöffnung der Klimaanlage. Wird die Luft durch eine perforierte
Decke zugeführt, so muss der Melder so platziert werden, dass die
Belüftungslöcher mindestens 0,6 m vom Melder in allen Richtungen entfernt sind.
Installieren Sie den Melder nicht an folgenden Stellen:
•
Stellen mit schlechter Luftzirkulation (Nischen, Ecken, Firste von
Spitzgiebeln).
•
Stellen, an denen er Staub, Zigarettenrauch oder Dampf ausgesetzt ist
•
Stellen mit übermäßiger Luftzirkulation (in der Nähe von Ventilatoren,
Hitzequellen oder Lüftungsöffnungen von Klimaanlagen usw.)
•
Küchen und anderen Kochstellen (da Dampf, Rauch oder Fettdunst die
Empfindlichkeit des Melders beeinträchtigen könnten)
•
neben Leuchtstofflampen oder Sparlampen (elektrische Störungen
können einen Fehlalarm auslösen)
•
Stellen wo kleinere Insekten in größeren Mengen auftreten
Hinweis: Die häufigste Ursache für Fehlalarme ist ein falscher
Installationsort.
Detailliertere Installationsanweisungen finden Sie in der Norm
CLC/TS 54-14.
Installation
Beachten Sie die Hinweise in den vorherigen Abschnitten.
Abbildung 1 1– Melder öffnen; 2 – Melder schließen; 3 – optische
Statusanzeige; 4 – Pfeil zeigt an, wo der Melder eingehängt werden soll;
5 – Seriennummer; 6 – Drahtbrücken; 7 – Batteriefach; 8 – Taste für den
Test; 9 – Arretierungsschraube
1. Öffnen Sie den Melder, indem Sie die Gehäuserückseite nach links drehen
(1)
2. Schrauben Sie die Gehäuserückseite an der gewünschten Stelle fest
3. stellen Sie an den Drahtbrücken (6) die gewünschte Funktion des
Melders ein - siehe Tabelle
1
ON
Alarm aus
3
OFF
Rauch (EN 14604 oder
EN 54-7) oder Hitze
(EN 54-5)
OFF
Alarm ein
(EN 14604)
4
OFF
2
ON
Speicher aus
3
OFF
nur Rauch (EN 14604
oder EN 54-7) (keine
Hitze)
OFF
Speicher ein
(EN 54-7, EN 54-5)
4
ON
JA-151ST Kombinierter Funk-Rauch- und Hitzemelder
JA-151ST Kombinierter Funk-Rauch- und Hitzemelder
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ON
OFF
3
ON
nur Hitze (EN 54-5)
(kein Rauch)
4
OFF
3
ON
Rauch und gleichzeitig
Hitze
(beide
Bedingungen
gleichzeitig)
4
ON
Hinweis: Für Installationen in Wohnwagen stellen Sie den Modus „Nur Rauch“
oder „Rauch und Hitze“ ein
4. Ferner gehen sie entsprechend dem Installationshandbuch der Zentrale
vor.
a. In der Zentrale muss der Funkmodul JA-110R zugeordnet sein.
b. Im Programm F-Link wählen Sie in dem Reiter Komponentenliste die
gewünschte Position und mit der Taste Anmelden schalten Sie den
Anlernmodus ein.
c. Sobald alle Batterien im Melder eingelegt sind, wird der Anlerncode an das
System gesendet - dies wird durch ein kurzes Blinken der LED (3) bestätigt.
Anmerkung: Das Anlernen des Melders am System ist auch durch die Eingabe
der Seriennummer (5) mit dem Programm F-Link oder mit einem Strichcodeleser
möglich. Es werden alle Nummern eingegeben, die unter dem Strichcode
angeführt sind (1400-00-0000-0001).
5. Setzen Sie den Melder wieder auf die Gehäuserückseite. Er kann nur in
einer Position eingesetzt werden. Diese ist durch Pfeile (4) auf beiden
Gehäuseteilen markiert. Schließen Sie das Gehäuse, indem Sie es nach
rechts drehen (2).
6. Um die Vorschriften vollständig einzuhalten, muss die Abdeckung mit einer
(9) Arretierungsschraube befestigt werden.
Anmerkung: Das Anbringen des Melders wird blockiert, bis alle 3 Batterien
eingelegt sind!
Die Gehäuserückseite ist nicht mit Gehäuserückseiten von Meldern
verwechselbar, die über die Funktion der Testtaste durch das Drücken des
Meldergehäuses nicht verfügen.
Einstellungen
Die Funktionen des Melders können auf der Registerkarte Peripherie im
F-Link Programm und über die Drahtbrücken eingestellt werden.
Mit der Option Reaktion auf dem Reiter Komponentenliste kann der Typ der
Reaktion eingestellt werden, mit welcher das System auf die Aktivierung des
angelernten Melders reagieren wird. Die Drahtbrücken auf der Platte direkt im
Melder bestimmen weitere Reaktionen:
SIR ermöglicht das Ausschalten der eingebauten Sirene.
MEM Anzeige des Alarmspeichers – wenn eingeschaltet, bleibt die optische
Anzeige des Melders noch 24 Stunden aktiv. Die Anzeige kann durch Drücken
des Meldergehäuses gegen die Gehäuserückseite beendet werden.
TEMP und SMOKE Die Kombination dieser Drahtbrücken legt fest wie der
Melder auf den Rauch und die Hitze reagieren wird.
Feueralarm
Ein Feueralarm wird je nach Einstellung optisch und akustisch angezeigt.
Nachdem die Bedingungen für das Auslösen des Feueralarms erfüllt sind (das
Eindringen von Rauch in den Melder oder das Erreichen der Alarmtemperatur
bzw. beides), zeigt der Melder die Gefahr durch das Ertönen der Sirene und das
schnelle Blinken der LED (3) an. Die Information über den Alarm wird gleichzeitig
an die Zentrale des Systems übertragen.
Stummschalten der Sirene während des Alarms: Das Ertönen der Sirene
kann unterbrochen werden, indem das Meldergehäuse gegen die Rückseite
gedrückt wird. Wenn die normalen Bedingungen innerhalb von 10 Minuten nicht
wiederhergestellt werden (der Rauch löst sich nicht auf oder die Temperatur sinkt
nicht), ertönt die Sirene erneut.
Bei Bedarf (z.B. Störung des Melders) kann das erneute Ertönen bis um 12
Stunden verschoben werden. Es wird so durchgeführt, dass der Melder nach dem
Stummschalten der Alarmanzeige für 5 Sekunden wieder gedrückt wird. Nach
dem Ertönen des akustischen Signals muss der Melder innerhalb von 1 Sekunde
losgelassen werden. Der Wechsel zum Modus der verzögerten akustischen
Alarmanzeige wird durch 5 Pieptöne bestätigt. Die optische LED Anzeige (3) blinkt
über die gesamte Dauer der verzögerten akustischen Anzeige.
Alarmspeicher: Ist der Ereignisspeicher zum Alarmzeitpunkt scharfgeschaltet,
bleibt die LED-Alarmanzeige bestehen, auch wenn die normalen Bedingungen
wiederhergestellt sind. Die Anzeige blinkt langsam 24 Stunden lang oder sie kann
durch Drücken des Meldergehäuses beendet werden.
Sabotagealarm: Beim Öffnen des Meldergehäuses wird ein Sabotagesignal an
die Zentrale gesendet.
Test und Wartung
Die Funktion des Melders muss regelmäßig, mindestens 1x im Monat
überprüft werden. Der Test wird durch das Drücken des Melders gegen die
Gehäuserückseite, bis die LED aufleuchtet, durchgeführt. Das Aufleuchten der
LED zeigt den Wechsel zum Testmodus an. Die LED leuchtet während der
gesamten Testdauer. Nach dem Ende des Tests erlischt die LED. Der Melder
zeigt dann das Ergebnis an. Ein korrekt funktionierender Melder reagiert mit einem
Piepton. Ein Fehler wird durch 3 Blinksignale der LED und 3 Pieptöne angezeigt.
Wenn die Batterie als leer ausgewertet wird, wird der Test mit 1 Blinksignal ohne
akustische Anzeige beendet.
Die Funktion der akustischen Anzeige des Melders kann mit einem Aerosol-
Spray (z.B. SD-TESTER) überprüft werden. Der Hitzesensor wird mit warmer Luft
(z.B. Haartrockner) getestet. Wenn sich die Zentrale bei diesem Test nicht im
Errichter Modus befindet, wir ein Feueralarm ausgelöst.
Achtung: testen Sie den Melder niemals, indem Sie im Objekt Feuer
machen.
Fehleranzeige
Der Melder überwacht laufend seine Funktionstüchtigkeit. Der Fehler wird durch
3 Pieptöne und Blinksignale angezeigt, dann folgen 3 kurze Blinksignale alle 30
Sekunden.
Bei der Fehleranzeige kann der Test des Melders durchgeführt werden, siehe
Abschnitt Test und Wartung des Melders.
Falls der Fehler behoben ist, ertönt ein kurzer Piepton.
Konnte de Fehler nicht behoben werden, muss der Melder an den Service
geschickt werden.
Batteriewechsel
Der Melder überwacht seine Batteriespannung. Bei zu niedriger Spannung blinkt
die optische Anzeige alle 30 Sekunden kurz. Die Information über die leeren
Batterien wird auch an die Zentrale gesendet.
Die Batterien sollten dann so schnell wie möglich ersetzt werden. Es müssen
immer alle 3 Batterien ausgewechselt werden. Verwenden Sie nur Batterien des
gleichen Typs und der gleichen Marke.
Bitte ausschließlich hochwertige Alkali-Batterien 1,5V AA verwenden.
Entsorgen Sie alte Batterien nicht im Hausmüll, sondern geben Sie diese
an einer Sammelstelle ab.
Entfernen des Melders aus dem System
Das System meldet jeden Verlust eines Melders. Wenn Sie einen Melder
absichtlich entfernen, müssen Sie ihn auch aus der entsprechenden Position in
der Zentrale löschen.
Technische Parameter
Stromversorgung
3x Alkali-Batterien AA 1,5V/2,4Ah
Bitte beachten Sie: Batterien sind nicht enthalten
Stromverbrauch
22 μA
Maximaler Stromverbrauch
50 mA
Niedrige Batteriespannung
3,3 V
Typische Lebensdauer
ca. 3 Jahre
Raucherfassung
optisch, Streulichtprinzip
Empfindlichkeit des Rauchsensors
m = 0,11 - 0,13 dB/m
nach EN 14604:2006, EN 54-7
Temperaturerfassung
Klasse A1 nach EN 54-5
Alarmtemperatur
+60 °C bis +65 °C
Funkfrequenz
868,1 MHz, Jablotron Protokol
Effektive Strahlungsleistung (ERP)
10 mW
Funkreichweite
ca. 300 m (freies Feld)
Abmessungen
Durchmesser 126 mm, Höhe 50 mm
Gewicht
150 g
Betriebstemperaturbereich
-10 bis +70 °C
Konform mit Normen
EN 14604:2005, EN 54-5:2017, EN 54-7:2018,
EN 54-25:2008, ETSI EN 300 220-1,-2, EN 50130-4, EN 55032,
EN 62368-1, EN 50581
Kann betrieben werden gemäß
ERC REC 70-03
Empfohlene Schraube
4 x
ø 3,5 x 40 mm (Senkkopf)
1293-CPR-0716
JABLOTRON ALARMS a.s. erklärt hiermit, dass JA-151ST-A den relevanten
Harmonisierungsvorschriften der Europäischen Union entspricht: Richtlinien Nr.:
2014/53 / EU, 2014/35 / EU, 2014/30 / EU, 2011/65 / EU. Das Original der
Konformitätsbewertung finden Sie unter www.jablotron.com - im Abschnitt
Downloads. Hinweis: Obwohl dieses Produkt keine schädlichen Materialien
enthält, empfehlen wir Ihnen, das Produkt nach Gebrauch an den Händler oder
direkt an den Hersteller zurückzusenden.
Anmerkung: Die ordnungsgemäße Entsorgung dieses Produktes
spart wertvolle Ressourcen und verhindert mögliche schädliche
Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt, die
durch den unsachgemäßen Umgang mit dem Abfall entstehen
könnten. Bitte bringen Sie dieses Produkt zurück zum Händler oder
erkundigen Sie sich bei den zuständigen lokalen Behörden nach
dem nächstliegenden Standort einer geeigneten Sammelstelle.