Jablotron JA-111ST-A Installationsanleitung

JABLOTRON ALARMS a.s.

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46601

Jablonec n. Nisou

Czech Republic

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Kombinierter BUS-Rauch- und Wärmemelder JA-111ST-A

Kombinierter BUS-Rauch- und Wärmemelder JA-111ST-A

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MLW22305

Dieses Produkt ist eine Komponente des Alarmsystems JABLOTRON

100+. Es wird zum Melden von Brandgefahren in Inneren von Wohn-

oder Geschäftsgebäuden verwendet. Der Melder wird vom BUS der

Zentrale mit Strom versorgt (EN 54-7; EN 54-5). Wenn der Melder durch

eingelegte Batterien (3x AA, 1,5 V) mit Strom versorgt wird und die BUS-

Versorgung oder die Kommunikation mit der Zentrale unterbrochen wird,

kann er weiterhin als eigenständiger Melder betrieben werden, wenn die

12-V-BUS-Stromversorgung getrennt wird (EN 14604). Batterien sind

nicht im Lieferumfang enthalten. Wir empfehlen, die Batterien zusammen

mit dem Melder zu kaufen.

Der Melder meldet Brandrisiken mithilfe der eingebauten LED und

durch akustische Signale. Der Melder kann auch alle anderen Arten von

Alarmen im System, beispielsweise einen Einbruch oder Sabotage,

melden.

Der JA-111ST besteht aus zwei voneinander unabhängigen Meldern –

einem optischen Rauchmelder und einem Wärmemelder. Der optische

Rauchmelder funktioniert nach dem Prinzip der Lichtstreuung. Er reagiert

sehr empfindlich auf große Staubpartikel, die in dichtem Rauch enthalten

sind. Er ist weniger empfindlich für kleine Partikel, die durch die

Verbrennung von Flüssigkeiten wie Alkohol entstehen. Deshalb ist in den

Rauchmelder zusätzlich ein Wärmemelder eingebaut, der langsamer

reagiert, aber viel besser Brände erfassen kann, die nur wenig Rauch

erzeugen. Der Melder funktioniert im Statusmodus und meldet somit

sowohl Aktivierungen als auch Deaktivierungen. Das Produkt ist nicht für

die Installation in Industriegebäuden ausgelegt. Das Produkt sollte durch

einen ausgebildeten Techniker mit einem durch einen autorisierten

Jablotron-Vertriebspartner ausgestellten Zertifikat installiert werden.

Platzierung des Melders

Der Rauchmelder muss so installiert werden, dass etwaiger Rauch

durch natürliche Luftzirkulation zum Melder getrieben wird, z. B. an der

Decke.

Der Melder kann nur in Innenräumen verwendet werden. Er ist nicht für

Orte geeignet, an denen sich der Rauch verteilen oder es kalt werden

kann (Innenräume mit sehr hohen Decken über 5 m). Der Rauch würde

in diesen Fällen die Position des Melders nicht erreichen.

Wir empfehlen nicht, den Melder in einer Umgebung zu installieren, die

Staub, Zigarettenrauch und Dampf aufweist. Umgebungen mit viel Staub

beeinträchtigen die Lebensdauer des Melders. Der Melder muss immer

im zum Ausgang des Gebäudes gerichteten Bereich (Fluchtweg)

installiert werden, siehe Abb. 1. Falls das Gebäude eine Bodenfläche

von mehr als 150 m2 hat, ist die Installation eines zusätzlichen Melders

an einem anderen geeigneten Ort erforderlich, siehe Abb. 2.

1. Küche,

2. Wohnzimmer,

3. – 6. Schlafzimmer

● /

Grundabdeckung

 empfohlene Abdeckung

Abb. 1

Abb. 2

Abb. 3

In Wohnungen und Häusern mit mehreren Stockwerken sollte der

Melder über der Treppe installiert werden. Es wird empfohlen,

zusätzliche

Melder

in

Räumen

zu

installieren,

in

denen

Schlafmöglichkeiten bestehen. Siehe Abb. 3.

Installation an geraden Decken

Platzieren Sie den Melder, falls möglich, in der Mitte des Raums.

Der Melder darf aufgrund der Möglichkeit einer kühlen Luftschicht in der

Decke nicht in der Decke versenkt werden. Platzieren Sie den Melder nie

in der Ecke des Raums (halten Sie stets einen Abstand von mindestens

0,5 m von der Ecke ein – siehe Abb. 4). In den Ecken herrscht eine

unzureichende Luftzirkulation.

Installation an schrägen Decken

Falls die Decke eine Installation an einer ebenen Oberfläche nicht

ermöglicht (z. B. in Räumen unter dem Dach), kann der Melder installiert

werden, wie in Abb. 5 dargestellt.

Abb. 4

Abb. 5

Mitte des Raums, beste Position

akzeptable Position

Wände, Trennwände, Hindernisse und Gitterdecken

Der Melder JA-111ST-A darf nicht näher als 0,5 m zu Wänden oder

Trennwänden installiert werden. In engen Räumen mit einer Breite von

weniger als 1,2 m muss/müssen der/die Melder in einem Abstand von

mindestens einem Drittel der Breite des Raumes installiert werden. Falls ein

Raum durch Wände, halbhohe Trennwände oder Möbel, die nicht die

Deckenhöhe erreichen, aufgeteilt ist, muss jeder Abschnitt als vollständig

separater Raum betrachtet werden, wenn der Abstand zwischen der

Oberkante der Wände/Möbel und der Decke nicht mehr als 0,3 m beträgt.

Unter dem und um den Melder wird ein freier Raum von mindestens 0,5 m

benötigt.

Jegliche Unregelmäßigkeiten der Decke (z. B. Tragbalken), die 5 % der

Deckenhöhe überschreiten, gelten als Wand. Es gelten die oben aufgeführten

Einschränkungen.

Belüftung und Luftzirkulation

Die Melder dürfen nicht in unmittelbarer Nähe von Belüftungs- oder

Klimatisierungsöffnungen installiert werden. Bei Luftzufuhr durch eine

perforierte Decke muss jeder Melder so platziert werden, dass in einem

Radius von 0,6 m um den Melder keine Perforierung vorhanden ist.

Vermeiden Sie die Installation des Melders an den

folgenden Orten:

Orte mit schlechter Luftzirkulation (Nischen, Ecken, Spitzen von

Satteldächern usw.)

Orte, an denen Staub, Zigarettenrauch oder Dampf auftreten

Orte mit übermäßiger Luftzirkulation (in der Nähe von Ventilatoren,

Wärmequellen, Luftaustrittsöffnungen von Klimaanlagen usw.)

Küchen und sonstige Orte, an denen gekocht wird (weil Dampf, Rauch

oder Öldämpfe Fehlalarme verursachen oder die Empfindlichkeit des

Melders verringern können)

Orte mit vielen kleinen Insekten, die Fehlalarme verursachen können

Warnung: Die meisten Fehlalarme werden durch eine

unsachgemäße Positionierung des Melders verursacht.

Im Standard CEN/TS 54-14 finden Sie detaillierte

Installationsanweisungen.

Installation

Befolgen Sie bei der Installation des Melders die Empfehlungen aus

den vorherigen Abschnitten.

Abb. 6: 1 – Öffnen der Abdeckung des Melders; 2 – Schließen der

Abdeckung des Melders; 3 – optische Statusanzeige; 4 – Pfeil zeigt an,

wo der Melder eingesteckt werden muss; 5 – Bus-Klemme;

6 – Seriennummer; 7 – Batteriehalterungen ;8 – Arretierungsschraube;

9 – Taste für den Test

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1. Öffnen Sie die Abdeckung des Melders durch Drehen gegen den

Uhrzeigersinn (1).

2. Stecken Sie das BUS-Kabel durch die Grundplatte und bringen

Sie diese mithilfe von Schrauben am gewünschten Ort an.

3. Schließen Sie das BUS-Kabel an.

4. Wenn das Gerät eingeschaltet wird, beginnt die LED an der

Hauptplatine im Inneren des Melders wiederholt zu blinken, um

anzuzeigen, dass der Melder noch nicht im System angemeldet

wurde.

Trennen Sie immer die

Spannungsversorgung, wenn Sie den

Melder an den digitalen System-BUS

anschließen.

5. Fahren Sie gemäß der Installationsanleitung der Zentrale fort.

a. Öffnen Sie F-Link, wählen Sie die erforderliche Position in der

Registerkarte

Komponentenliste

und

starten

Sie

den

Anmeldemodus mit einem Klick auf die Option „Anmelden“.

b. Klicken Sie auf die Option „Bus Anmeldesignal senden“, wählen

Sie aus der angezeigten Liste diesen Melder aus und bestätigen

Sie Ihre Auswahl mit einem Doppelklick. Die gelbe LED erlischt.

6. Stecken Sie den Melder in die Grundplatte. Der Melder kann nur in

einer Position in die Grundplatte gesteckt werden. Diese ist mit

Pfeilen (4) auf beiden Teilen des Kunststoffgehäuses markiert.

Denken Sie beim Einstecken des Melders daran, dass die

Anschlussdrähte die Funktionsfähigkeit der Prüftasten nicht

beeinträchtigen dürfen.

7. Stellen Sie die Funktionen des Melders gemäß Kapitel Einstellung

des Melders ein.

8. Um

die

Vorschriften

vollständig

einzuhalten,

muss

die

Melderabdeckung mit einer (8) Arretierungsschraube am unteren Teil

befestigt werden.

Hinweise:

Wir empfehlen, den Aufkleber mit der Seriennummer (6) abzulösen,

bevor Sie den Melder auf die Montagebasis montieren, den

Aufkleber auf ein Stück Papier zu kleben und den Ort der

Komponente zu notieren, um eine bestimmte Komponente bei der

Anmeldung in F-Link besser identifizieren zu können.

Der Melder kann auch durch Einstecken in die Montagebasis und

Verriegeln durch Drehen im Uhrzeigersinn bei geöffnetem

Anmeldemodus angemeldet werden.

Der Melder kann auch durch Eingabe seiner Seriennummer (6) in

F-Link (oder mithilfe eines Barcode-Scanners) im System

angemeldet werden. Alle Zahlen unter dem Barcode müssen

eingegeben werden (1400-00-0000-0001).

Der Melder kann ohne Batterien betrieben werden. Wenn keine

Batterien eingesteckt sind, erfüllt er nicht die Anforderungen der

Norm EN14604. Entfernen Sie die roten Blockierlaschen vom

Gehäuse des Melders, bevor Sie ihn in die Montagebasis

einstecken. Die Montagebasis darf nur durch die gleiche Art von

Basis für Melder, die durch Drücken ihres Gehäuses geprüft werden,

ausgetauscht werden (sie dient dann als Prüfschalter).

Wenn die gelbe LED dauerhaft leuchtet, kann der Melder nicht

angemeldet werden. Sie zeigt in diesem Fall einen Fehler der

Verkabelung an. Wir empfehlen ausdrücklich, die BUS-Kabel zu prüfen.

Einstellung des Melders

Die Eigenschaften des Melders können in der Registerkarte

„Komponentenliste“ in F-Link eingestellt werden (Standardeinstellungen

sind mit * gekennzeichnet):

Die Option Reaktion in der Registerkarte Komponentenliste

ermöglicht die Einstellung der Systemreaktion auf die Aktivierung des

angemeldeten Melders.

Stellen Sie die Eigenschaften des Melders mit der Schaltfläche Interne

Einstellungen ein. Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie die internen

Einstellungen und das Verhalten des Melders festlegen können.

Auslösekriterium: Stellt ein, ob der Melder nur auf Rauch, nur auf

Temperatur, Rauch oder Temperatur, Rauch und Temperatur gleichzeitig

reagieren soll. Siehe Details in der nachfolgenden Tabelle:

Rauch

EN 14604, EN 54-7

Temperatur

EN 54-5

*Rauch oder Temperatur

EN 14604, EN 54-5, EN 54-7

Rauch und Temperatur

gleichzeitig

Wärmeklasse EN54-5 bestimmt die Reaktionsgeschwindigkeit des

Melders auf Temperaturanstiege.

*A1 – schnelle Reaktion auf Temperaturänderungen. Der Melder muss

innerhalb von 1 Min. 40 Sek. reagieren, wenn die Temperatur

30 °C/min. erreicht.

A2 – langsame Reaktion auf Temperaturänderungen. Der Melder

muss innerhalb von 2 Min. 25 Sek. reagieren, wenn die Temperatur

30 °C/min. erreicht. Diese Meldereinstellungen haben eine hohe

Immunität vor Fehlalarmen in problematischen Installationen.

Akustische Brandalarm-Signalisierungen:

Quelle der akustischen Signalisierung: Legt die Quelle der

akustischen Signalisierung eines durch den Melder gemeldeten

Brandalarms fest (Ausgeschaltet, *Nur eigene Alarme, Eigene und

Systemalarme, Nur Systemalarme).

Zeitliche Begrenzung der akustischen Signalisierung: Option für

die zeitliche Begrenzung der akustischen Meldung eines Feueralarms

durch den Melder, optional zwischen 1 und 5 Minuten oder Ohne

Einschränkung (*4 Min.).

Brandalarm-Signalisierung aus Bereichen: Legt fest, von welchen

Bereichen Brandalarme gemeldet werden.

Akustische Signalisierung von sonstigen Alarmarten:

Signalisierung von anderen Alarmarten aus Bereichen: Auswahl

der Bereiche, für die andere Alarmarten und Meldungen signalisiert

werden.

Alarmreaktion: Legt fest, ob der Melder Alarme gemäß dem *IW-

(interne Warnung) oder EW-Signal (externe Warnung) meldet.

Zeitliche Begrenzung der akustischen Signalisierung: Ohne

Einschränkung, 1, 2, 3, *4, 5 Minuten. Wenn die Option „Ohne

Einschränkung“ ausgewählt wird, bedeutet das, dass die Zeit aus den

Systemparametern herangezogen wird. Achtung: Die maximale

Alarmdauer des Systems beträgt 20 Minuten.

Stummschalten der Systemsirenen durch Drücken des Melders:

Mit dieser Option können Sie die Reaktion festlegen, wenn die akustische

Signalisierung eines Alarms von den Systemsirenen durch Drücken des

Melders gegen seine Grundplatte beendet werden kann. Sie können aus

den folgenden Optionen auswählen: *Ausgeschaltet, während des

eigenen Alarms, während eines Systemalarms, Eingeschaltet.

Batterien: Wählen Sie die Art der verwendeten Batterien (*Alkali,

Lithium) oder den Betrieb ohne Batterien (der Melder überprüft nicht den

Status von eingelegten Batterien).

Test: Durch Drücken dieser Taste des Melders wird ein Selbsttest

(automatischer Test) durchgeführt. Das Ergebnis wird durch einen

grünen oder roten Punkt angezeigt. Grün = Test OK, Rot = Fehler –

wiederholen Sie den Test in diesem Fall. Wenn Sie das gleiche Ergebnis

erhalten, sollte der Melder ins Servicecenter eingesendet werden.

Brandalarm

Optischer Melder: Wenn Rauch in die Detektionskammer eintritt, wird

ein Alarm ausgelöst und optisch durch eine blinkende rote LED angezeigt

(etwa 8x pro Sek.) und, falls aktiviert, durch ein akustisches Signal

gemäß den Einstellungen des Melders gemeldet. Die Signalisierung

dauert an, bis der Raum um den Melder oder die Detektionskammer

belüftet wird.

Wärmemelder: Wenn die Temperatur über einen vorher definierten

Grenzwert steigt, wird ein Alarm ausgelöst und optisch durch eine

blinkende rote LED angezeigt (etwa 8x pro Sek.) und, falls aktiviert, durch

ein akustisches Signal gemäß den Einstellungen des Melders gemeldet.

Die Signalisierung dauert an, bis die Temperatur sinkt, beispielsweise

durch Belüftung.

Stummschalten der Sirene während eines Alarms: Die Sirene kann

durch Drücken des Meldergehäuses gegen die Basis stummgeschaltet

werden. Die Sirene bleibt 10 Minuten lang inaktiv. Falls der Melder nach

dieser Zeit Rauch oder Hitze erkennt, wird die Sirene wieder aktiviert.

Falls es erforderlich ist (z. B. bei einer Störung des Melders), kann die

erneute Aktivierung der Sirene um 12 Stunden verschoben werden. Dies

wird durch erneutes 5-sekündiges Drücken des Melders nach dem

Stummschalten der Sirene bewerkstelligt. Wenn der Melder piepst,

müssen Sie ihn innerhalb von 1 s loslassen. Die Umschaltung zur

verschobenen Sirene wird durch 5-maliges Piepsen bestätigt. Die LED

des Melders blinkt während des Zeitraums der Verschiebung

durchgehend.

Alarmspeicher: Ist diese Option aktiviert, blinkt die LED-Anzeige

weitere 24 Stunden nach dem Ende des Alarms langsam weiter (etwa 2x

pro Sek.). Die Anzeige wird durch das Unscharfschalten eines bereits

unscharf geschalteten Bereichs beendet, in dem der Alarm ausgelöst

wurde.

Die Anzeige des Alarmspeichers im Standalone-Modus kann durch

Drücken des Gehäuses des Melders gegen die Wand beendet werden.

Sabotagealarm: Wenn die Abdeckung des Melders geöffnet wird,

sendet der Melder ein Sabotagesignal an die Zentrale. Versetzen Sie den

Melder in den Errichtermodus, bevor Sie ihn öffnen, um die Auslösung

des Sabotagealarms zu vermeiden.

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Hinweis:

-

Wenn der Melder eigenständig betrieben wird, werden Alarme

akustisch und optisch ohne Option zum Ändern gemeldet.

Sonstige Alarme

Der Melder kann andere Alarme melden, nicht nur Alarme, die durch

den Melder selbst ausgelöst wurden. Dazu gehören Alarme wie

Einbruchsalarm, Sabotagealarm, Panikalarm, 24 Std. sowie Alarme mit

Bezug zu IW- und EW-Signalen. In den Einstellungen können Sie

bestimmte Bereiche und Begrenzungen der Alarmdauer auswählen.

Hinweise:

Die Meldung sonstiger Alarme wird durch die Systemparameter

beeinflusst (d. h. Sirene, wenn teilscharf (IW), Interne Sirene bei

Sabotagealarm, usw.).

Eigene Alarme des Melders haben immer eine höhere Priorität.

Wenn ein eigener Alarm bereits signalisiert wird, werden sonstige

Alarme nicht signalisiert.

Brandalarme haben die höchste Priorität. Wird beispielsweise ein

Sabotagealarm ausgelöst und währenddessen wird plötzlich ein

Brandalarm ausgelöst, dann wird die Signalisierung der Sabotage

abgebrochen und es beginnt unverzüglich die Signalisierung des

Brandalarms.

Testen und Warten des Melders

Der Melder sollte mindestens einmal im Monat getestet werden.

Um den Melder zu testen, drücken Sie das Gehäuse des Melders gegen

die Basis und warten Sie, bis eine LED aufleuchtet. Die blinkende LED

signalisiert die Umschaltung zum Testmodus. Die LED blinkt während

der gesamten Dauer des Tests. Wenn der Test abgeschlossen ist,

erlischt die LED. Der Melder meldet dann das Ergebnis.

Wenn der Melder einmal piepst, wurde der Test erfolgreich

durchgeführt.

Wenn ein Fehler entdeckt wird, blinkt die LED und der Melder piepst

dreimal.

Wiederholen Sie den Test in diesem Fall. Wenn Sie das gleiche

Ergebnis erhalten, sollte der Melder ins Servicecenter eingesendet

werden. Wenn die Batterie schwach ist, gibt es kein akustisches Signal,

sondern nur ein einmaliges Blinken, wenn der Test abgeschlossen

wurde.

Die vollständige Funktionsfähigkeit des optischen Teils des Melders

kann mit einem Prüfspray getestet werden (z. B. SD-TESTER). Der

Wärmesensor kann mit erhitzter Luft getestet werden (z. B. mit einem

Haartrockner). Falls die Zentrale nicht im ERRICHTERmodus ist, wird ein

Brandalarm ausgelöst.

Warnung: Testen Sie den Melder nie mit Feuer.

Fehleranzeige

Der Melder prüft seine Funktionsfähigkeit. Wenn er einen Fehler

entdeckt, piepst er und die LED blinkt dreimal und anschließend alle

30 Sekunden dreimal kurz (Fehler werden auf die gleiche Weise

signalisiert, wenn ein automatischer Test durchgeführt wird, siehe Kapitel

Installation). Es kann sich um einen Fehler in der Detektionskammer,

eine Umgebungstemperatur außerhalb des Erfassungsbereichs (siehe

Technische Parameter) oder einen anderen im Melder entdeckten Fehler

handeln.

Ein durch eine Temperatur außerhalb des Erfassungsbereichs

verursachter Fehler wird automatisch behoben, wenn sich die

Temperatur wieder innerhalb des Erfassungsbereichs befindet.

Ein Test des Melders kann durchgeführt werden, wenn ein Fehler

gemeldet wird, siehe Abschnitt Testen und Warten des Melders.

Während des Tests werden alle gemessenen Informationen wie

Temperatur, Rauch und Schmutz in der Detektionskammer aktualisiert.

Die gemessenen Werte können in F-Link in der Registerkarte Diagnose

überwacht werden. Halten Sie den Cursor über die Option Spannung.

Es erscheint ein Tooltip mit dem aktuellen Status aller gemessenen

Informationen.

Batterietausch

Der Melder prüft den Batteriestand, falls Batterien verwendet werden.

Falls die Batterien schwach sind, meldet der Melder durch kurzes Blinken

alle 30 s, dass sie ausgetauscht werden müssen. Diese Information wird

auch an die Zentrale gesendet. Tauschen Sie die Batterien so bald wie

möglich aus. Tauschen Sie immer alle drei Batterien durch neue

Batterien des gleichen Typen und vom gleichen Hersteller aus.

Verwenden Sie nur hochwertige Alkalibatterien, Größe AA, mit 1,5 V.

Für die Installation an Orten, an denen die Temperatur langfristig unter

5 °C liegt, oder falls der Melder gleichzeitig durch den System-BUS und

Batterien mit Strom versorgt wird, sind FR6-Lithiumbatterien besser

geeignet (die Batterien haben dann eine längere Lebensdauer).

Werfen Sie verbrauchte Batterien nicht in den Hausmüll.

Entsorgen Sie sie an offiziellen Entsorgungsstellen.

Entfernen des Melders aus dem System

Das System meldet jeden Kommunikationsverlust mit dem Melder.

Falls Sie ihn absichtlich entfernt haben, müssen Sie ihn auch von der

entsprechenden Adresse im Speicher der Zentrale löschen – siehe

Installationsanleitung der Zentrale.

Technische Parameter

Stromversorgung

DC 12 V (9-15 V)

3 Alkalibatterien Typ LR6 (AA), 1,5 V, 2,4 Ah

3 Lithiumbatterien, Typ FR6 (AA), 1,5 V, 3 Ah

Bitte beachten Sie: Batterien sind nicht im Lieferumfang enthalten

Stromverbrauch:

- im Standby-Modus

5 mA

- bei Kabelauswahl

150 mA

- schwache Batterie

3,5 V

Typische Batterie-Lebensdauer

etwa 3 Jahre

Raucherkennung

optische Lichtstreuung

Empfindlichkeit des Rauchmelders

m = 0,11 - 0,13 dB/m

gemäß EN 14604, EN 54-7

Wärmeerkennung

Klasse A1 gemäß EN 54-5

Alarmtemperatur

+60 °C bis +65 °C

Betriebstemperatur

-10 °C bis +70 °C

Abmessungen, Gewicht

Durchmesser 126 mm, Höhe 52 mm, 150 g

Entspricht

EN 14604:2005, EN 54-5:2017, EN 54-7:2018,

EN 50130-4, EN 55032, EN 50581

Empfohlene Schraube

4x

ø 3,5 x 40 mm (Senkkopf)

1293-CPR-0719

JABLOTRON

ALARMS

a.s.

erklärt

hiermit,

dass

der

JA-111ST-A

die grundlegenden Anforderungen und andere maßgebliche Vorschriften

der Richtlinie 2014/30/EU, 2011/65/EU erfüllt. Die Originalfassung der

Konformitätsbewertung kann unter www.jablotron.com im Abschnitt Downloads

eingesehen werden.

Hinweis: Die ordnungsgemäße Entsorgung dieses Produktes spart

wertvolle

Ressourcen

und

verhindert

mögliche

schädliche

Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt, die

durch den unsachgemäßen Umgang mit dem Abfall entstehen

könnten. Bitte bringen Sie dieses Produkt zurück zum Händler oder

erkundigen Sie sich bei den zuständigen lokalen Behörden nach dem

nächstliegenden Standort einer geeigneten Sammelstelle.

Weitere Abbildungen

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