Jablotron JA-101K_106K Installationsanleitung

Zentrale des Sicherheitssystems JA-101K-xx und JA-106K-xx

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Die Alarmanlage der Serie JABLOTRON 100+ wurde exklusiv für Jablotron-zertifizierte Installateure entworfen. Es wird empfohlen, ausschließlich Komponenten der JABLOTRON 100+ Serie bei diesem System zu verwenden. Keine Garantie für ordnungsgemäße Funktionsweise bei Verwendung von Drittanbietergeräten.

Dieses Handbuch ist für geschulte Techniker bestimmt und gilt für die Zentrale der Firmware LJ60416 und MD60416 sowie die Konfigurationssoftware F-Link 1.3.0. oder höher.

Inhaltsverzeichnis

Herausgeber:
JABLOTRON ALARMS a.s.
Pod Skalkou 4567/33
46601 Jablonec n. Nisou
Czech Republic
www.jablotron.com

Dokumentversion: MLJ22912_3GFIX
Seitenzahl: 1 / 89

Grundlegende Beschreibungen und Begriffsklärungen

Modulare Architektur - ermöglicht Systemkonfigurationen bestimmter Installationen, Größen und Benutzerbedürfnisse.

Firmware (FW) Update - Verfahren zur Aktualisierung der FW-Version im System, die neue Funktionen, Verbesserungen und Anpassungen beinhaltet. Wir empfehlen, die FW sowohl während der Installationen als auch während der regelmäßigen Wartungsüberprüfungen zu kontrollieren, um auf dem neusten Stand zu sein. Zusätzlich zur FW der Zentrale empfehlen wir ebenso die Aktualisierung der FW aller Komponenten, falls dies erforderlich ist (Bedienteile, Funkmodule, Bewegungsmelder mit Kamera, etc.).

Steuerfeld - (Aktivierungsvorrichtung) setzt sich aus einem Bedienteil und Steuerungssegmenten zusammen.

Zugangsmodul - (Aktivierungsvorrichtung) ist das grundlegende modulare Element des Bedienteils und dessen Aufgabe ist die Benutzeridentifizierung. Die einfachste Version enthält nur ein Lesegerät mit kontaktlosen RFID-Chips/Karten. Eine Version mit Tastatur und LCD-Bildschirm ist auch verfügbar. Zugangsmodule gibt es in BUS- und in kabelloser Ausführung. Jedes Zugangsmodul enthält ein Steuerungssegment.

Steuerungssegment - modulares Element eines Steuerfeldes. Ein Segment hat 2 Tasten (grün = aus, rot = an). Durch die Installation der erforderlichen Anzahl der Segmente im Zugangsmodul kann ein Bedienteil erstellt werden, das exakt über die erforderlichen Funktionen verfügt. Die Segmente zeigen eindeutig den Systemstatus an und ermöglichen dessen intuitive Bedienung. Mithilfe der installierten Segmente kann der Benutzer klar erkennen, welche Funktionen das System bietet (statt nur innerhalb der Menüs verborgen zu sein).

Alarmtypen - das System kann auf Einbruch, Brand, Gasaustritt, Überschwemmung, etc. reagieren. Durch den Einsatz geeigneter Melder können auch andere Gefahren angezeigt werden (wenn sich jemand im Garten befindet, einen geschützten Gegenstand berührt, etc.). Vorrichtungen zur Verringerung von falschen Alarmen sind vorhanden. Melder, die hinsichtlich der Struktur bzw. des Betriebs in einem schwierigen Umfeld angebracht wurden, können so eingestellt werden, dass ihre Überwachungsaktivierung durch einen zweiten Melder bestätigt werden oder der gleiche Melder wiederholt aktiviert werden muss.

Visuelle Überprüfung eines Alarms - Melder mit Kameras können automatisch Fotos davon aufnehmen, was in einem überwachten Bereich geschieht und diese versenden.

Notruf - bei einem Überfall, bei Gesundheitsproblemen bzw. bei einem Brand kann der Benutzer um Hilfe rufen (über eine Taste am Bedienteil oder eine kabellose Taste).

Panikalarm (Panikalarmgenerierung) – für die Auslösung eines stummen Alarms nur durch Autorisierung oder durch Systemsteuerung (Scharfschalten, Unscharfschalten, PG-Steuerung, …), wenn der Benutzer von einem Verbrecher bedrängt wird. Bei der Bedienung der Systemsteuerung wird ein Panikalarm ausgelöst, wenn bei der Eingabe des Codes die letzte Stelle um 1 erhöht wird. Diese Funktion steht für Codes mit/ohne Präfix zur Verfügung. Beispiel: Falls der Benutzercode mit Präfix 4*4444 lautet, geben Sie für die Panikalarmgenerierung 4*4445 als Benutzercode ein. Lautet der Benutzercode ohne Präfix 4444, geben Sie für die Panikalarmgenerierung 4445 ein.

Falls die letzte Stelle des Benutzercodes eine 9 ist, verwenden Sie als letzte Stelle für die Panikalarmgenerierung eine 0. Beispiel: Falls der Benutzercode ohne Präfix 4449 lautet, geben Sie für die Panikalarmgenerierung 4440 ein (geben Sie die 0 nur am Ende ein).

Durch die Aktivierung dieser Funktion werden alle vordefinierten Codes im System gelöscht!

Verzögerter Panikalarm - Funktion zur Auslösung eines Panikalarms mit einer zeitlichen Verzögerung, wobei der Alarm während dieser Zeit abgebrochen werden kann. Die Funktion wurde für Benutzer entwickelt, die sich fürchten, unbekannten Personen, die sie eventuell angreifen könnten, die Eingangstür zu öffnen. Der Benutzer aktiviert also den verzögerten Panikalarm, bevor er die Tür öffnet, und wenn er von seiner Sicherheit überzeugt ist, kann er die Funktion vor Ablauf der voreingestellten Verzögerungszeit deaktivieren. Diese Funktion wird über ein Bedienteilsegment bzw. eine Fernsteuerung mit bidirektionaler Kommunikation aktiviert und deaktiviert.

Ereignismeldung - durch die Meldung aller Ereignisse an eine Alarmempfangsstelle (AES) können Fachleute rechtzeitig eingreifen. Informationen können auch direkt per SMS an die Benutzer geschickt werden. Direkte Meldungen eignen sich insbesondere für die Überwachung von Ausfällen der Energieversorgung, dem Kommen und Gehen von Kindern bzw. Mitarbeitern, etc.

Sondermeldungen - sind SMS-Nachrichten, deren Text und Bedeutung unabhängig von anderen Funktionen verschickt werden können. Das Verschicken einer Nachricht kann an die Überwachungsaktivierung einer Komponente gekoppelt sein. So kann der Status von anderen Vorrichtungen oder Technologien mit fehlerhafter Leistung überwacht werden, etc.

Fernsteuerung - befugte Benutzer können das System anrufen und ein Sprachmenü verwenden, um die Einstellung zu steuern bzw. zu überprüfen. Der Status von einzelnen Bereichen kann durch festgelegte SMS-Befehle ferngesteuert werden. SMS-Befehle können auch dazu verwendet werden, programmierbare Ausgänge zu aktivieren/deaktivieren. Diese können durch einen einfachen Anruf (ohne eine Telefonverbindung herzustellen) von befugten Telefonnummern aus aktiviert werden. Das System kann in einigen Ländern auch über einen Webzugang über www.myjablotron.com (bzw. auch www.jablotron.com, über die Option MY JABLOTRON) gesteuert werden.

MY JABLOTRON & MY COMPANY - eine einzigartige webbasierte Dienstleistung, die über JABLOTRON Cloud Online-Zugriff auf Ihre Geräte bietet. Diese richtet sich sowohl an Endbenutzer (My Jablotron) als auch an Errichter (My Company). Weitere Informationen zur Aktivierung der Zentralen in Ihrem Land erhalten Sie von Ihrem Vertriebshändler.

Zugriffsrechte der Benutzer - Sie können einen Standardbenutzer auf den Bereich des Gebäudeüberwachungssystems, den er kontrollieren kann, beschränken. Zudem können Sie Berechtigungen festlegen, um elektrische Türsperren zu öffnen bzw. um verschiedene Anwendungen zu aktivieren (durch programmierbare PG-Ausgänge). Der Benutzer weist seine Identität über einen kontaktlosen Chip oder durch die Eingabe des Codes über ein Bedienteil nach. Sie können über einen Wochenplan den Zugriff von Benutzern außerhalb der zuvor festgelegten Stunden (z. B. Verkäufer außerhalb der Öffnungszeiten, etc.) einschränken.

Administrator - (Manager) die erforderliche Anzahl an Administratoren kann im System festgelegt werden; diese können den Standardbenutzern Zugriffsrechte zuteilen. Die unterschiedlichen Bereiche im Gebäude können unterschiedliche Administratoren haben. Bei der Standardeinstellung gibt es einen Hauptadministrator für das System, der stets befugt ist, die Zugriffsrechte aller Benutzer festzulegen (Werks-Code 1*1234).

Errichter - Ein spezieller Errichter-Code (Werks-Code 0*1010). Mit diesem Code ist der Techniker befugt, alle Systemfunktionen einzustellen. Es kann mehr als einen autorisierten Errichter geben (wenn das Servicesystem dies erfordert). Der Zugriff durch einen Errichter bedarf ggf. der Zustimmung des Administrators. Ein besonderer Fall der Service-Berechtigung ist ein Techniker der Alarmempfangsstelle (im Text auch „AES" genannt). Dieser Techniker kann seinen Code verwenden (F-Link-Menü: Einstellungen/Benutzerübersicht/Berechtigung = AES), um den Zugriff auf die Einstellungen der Parameter zur Kommunikation mit der Alarmempfangsstelle zu sperren.

F-Link (J-Link), Systemeinstellungen - zur Programmierung des Systems ist ein Computer mit einem ‚Windows' Betriebssystem erforderlich. Die Zentrale kann lokal über ein USB-Kabel an den Computer angeschlossen bzw. von einem mit dem Internet verbundenen Computer aus ferngesteuert werden. Alle Funktionen werden über den Computer und F-Link festgelegt. Dieses Programm ist ausschließlich für geschulte Techniker vorgesehen. Der Zugriff darauf kann weder einem Administrator noch dem Endbenutzer des Systems gewährt werden. Zu diesem Zweck wurde eine vereinfachte Version dieses Programms (J-Link) entworfen, mit dem Systemadministratoren Zugriff auf einige Einstellungen gewährt wird (Benutzerverwaltung, Diagnose, Festlegung von planmäßigen Ereignissen, Lesen des Ereignisverlaufs).

Errichtermodus - (Modus für Techniker-/Installateure) Status, in dem die vollständige Konfiguration des Systems geändert werden kann. Nur ein Errichter (bzw. ein AES-Techniker) kann auf den Errichtermodus im System zugreifen. Dies kann über ein Bedienteil mit einem LCD-Bildschirm, den lokalen Anschluss der Zentrale an den PC (über ein USB-Kabel) oder über Fernzugriff über das Internet erfolgen. Im ERRICHTERMODUS ist das System nicht in Betrieb (die Überwachung ist deaktiviert und es stehen keine Benutzerfunktionen zur Verfügung, wie z. B. Steuerung der programmierbaren PG-Ausgänge). Der Errichter kann einen Großteil der Systemeinstellungen während des Betriebs ändern (d. h. ohne das System in den Errichtermodus zu schalten).

Steuerung von Anwendungen - das System verfügt über programmierbare Ausgänge, die für die Aktivierung bzw. Deaktivierung verschiedener Vorrichtungen genutzt werden können. Ein Ausgang kann über die Tasten des Bedienteils, durch die Überwachungsaktivierung von Meldern, durch ein Ereignis im System (z. B. Scharfschaltung eines Bereichs), durch einen SMS-Befehl, durch Anruf eines autorisierten Benutzers bzw. durch den Zugriff über die Web-Anwendung MY JABLOTRON gesteuert werden. Ebenso kann die Aktivierung eines PG-Ausgangs durch den Status eines Bereichs oder Sensors untersagt werden. Die Aktivierung eines PG-Ausgangs kann, neben optischen Anzeigen, auch akustisch signalisiert werden (durch eine Sirene). Die Aktivierung und Deaktivierung eines Ausgangs kann per SMS einem Benutzer bzw. der Alarmempfangsstelle über Datentransfer mitgeteilt werden.

Steuerung Türschloss - ein elektrisches Türschloss (verbunden mit einem PG-Ausgang) kann durch die Anwendung eines Chips oder Codeeingabe über ein Bedienteil geöffnet werden. Jeder Benutzer kann einer Tür zugewiesen werden, die er öffnen darf. Ein Ausgang kann durch eine Reihe von Bereichen blockieren, sodass keine Gefahr besteht, dass jemand einen Bereich betritt, wenn dieser scharfgeschalten ist (überwacht wird). Das Öffnen einer Tür kann im Ereignisverlauf des Systems aufgezeichnet werden (um Informationen zu liefern, wer anwesend war - wo und wann).

Glossar und Grundbegriffe

Plan für automatische Ereignisse (Zeitschaltuhr) - mithilfe des automatischen wöchentlichen Überwachungsplans (Scharfschaltung, Teilscharfschaltung, Unscharfschaltung) für Bereiche und die Steuerung von Ausgängen (Aktivierung/Deaktivierung, Sperren/Entsperren), können diese entsprechend programmiert werden. Mithilfe des Jahreskalenders kann man Abweichungen im Wochenplan (z. B. Feiertage, Urlaub) festlegen. Der Jahreskalender kann für das laufende sowie das darauffolgende Jahr festgelegt werden.

BUS-Komponenten - sind über ein BUS-Kabel an das System angeschlossen (4-adrig). Der BUS gewährleistet sowohl die Stromversorgung als auch die Kommunikation. Die BUS-Komponenten (Melder, Bedienteile, Sirenen, etc.) benötigen zur Funktion eine Registrierung auf einer Position (Adresse) im System. Es gibt allerdings auch Komponenten, die nur angeschlossen werden und funktionieren, ohne auf einer Position registriert zu sein (einige PG-Ausgangsmodule, Statusanzeigen, BUS-Separatoren, etc.)

Kabellose Komponenten – zur Sicherung der Kommunikation muss die Zentrale mit einem Funkmodul ausgestattet sein und alle kabellosen Komponenten (Melder, Bedienteile, Sirenen, etc.) müssen an einer Position (Adresse) im System registriert sein. Allerdings kann es auch Komponenten im System geben, die keine Systempositionen belegen (sie werden nur für den Empfang und nicht für die Meldung an die Zentrale verwendet), z. B. Module von PG-Ausgängen. Um den Bereich eines größeren Geländes abzudecken, können bis zu 3 Funkmodule im System installiert werden (angeschlossen mit einem BUS-Kabel). Die Zentrale überprüft regelmäßig die Aktivität der ausgewählten kabellosen Komponenten (Überwachungsparameter) und überprüft auch den aktuellen Status der Akkus. Wenn die Kommunikation mit einer kabellosen Komponente unterbrochen ist, zeigt die Zentrale den Kommunikationsfehler an.

Einbruchmelder - eine Gruppe von Meldern zur Identifizierung der Eindringlinge. Mit eingeschlossen sind Bewegungsmelder, Melder für das Öffnen und Brechen von Glas, wenn hierfür das Auslösen eines verzögerten bzw. sofortigen Alarms sowie dessen Variationen (z. B. wiederholt oder bestätigt) festgelegt ist. Feuer-, Überschwemmungs- und Panikmelder zählen nicht zur Gruppe der Einbruchmelder.

GSM-Kommunikationsgerät - stellt die Verbindung zu einem Mobilfunknetz und dem Internet her. Somit kann das System Daten an die Alarmempfangsstelle (AES) übertragen. Das Kommunikationsgerät bietet über F-Link (J-Link) Fernzugriff auf die Zentrale, Berichterstattung über Ereignisse an Benutzer, Fernsteuerung einiger Funktionen des Systems über das Telefon (Sprachmenü, SMS Befehle, Einwahl (ohne Verbindungsherstellung) und die mobile Anwendung MY JABLOTRON). Zentralen, die mit einem 3G-Modul ausgestattet sind, ermöglichen schnellere Datenübertragung (vergleichbar mit LAN) unabhängig von den Sprachdiensten (während eines Anrufes oder Einwählens, etc.)

LAN-Kommunikationsgerät - bietet eine Internetverbindung, wenn in der Zentrale beinhaltet. Es kann auch Daten an die Alarmempfangsstelle (AES) übermitteln, wenn diese mit einer Empfangstechnologie für das JABLOTRON-Protokoll ausgestattet ist. Wenn die Zentrale sowohl mit einem GSM- als auch LAN-Kommunikationsgerät ausgestattet ist, können Sie bestimmen, welches als primäres Kommunikationsgerät und welches als Back-up verwendet werden soll. Die LAN-Kommunikation ermöglicht eine schnellere Datenübertragung als GSM/GPRS.

Telefon-Kommunikationsgerät - dieses kann in der Zentrale als ergänzendes Modul für analoge PSTN-Telefonleitungen integriert werden. Es kann Daten in den Standardtelefonformaten (CID und SIA) an die Alarmempfangsstelle übertragen. Zudem kann es Benutzern Ereignisse berichten (durch Anruf) und unterstützt die Fernsteuerung des Systems über das Sprachmenü. Das Telefonmodul wird in der Regel als Back-up für die GSM- und LAN-Kommunikation genutzt. Das Modul kann auch mit einer Telefonleitung kommunizieren, die durch einen Funksender simuliert wird.

Bereich - ein System kann in Teilbereiche aufgeteilt werden, deren Überwachung unabhängig voneinander aktiviert und deaktiviert werden kann. Das System kann in einem Familienhaus z. B. in der Nacht das Erdgeschoss und die Garage überwachen, wohingegen die Schlafzimmer frei zugänglich sind. Ein Bereich kann auch eine separate Wohnung in einem Mehrfamilienhaus oder ein Geschäft in einem Einkaufszentrum sein. Somit haben die Benutzer das Gefühl, die Überwachung selbst zu steuern, auch wenn sie sich ein System teilen.

Gemeinsame Bereiche - ist ein separater Bereich, der über den anderen Bereichen steht. Es gibt zwei Anwendungsmöglichkeiten:

  1. Der Gemeinsame Bereich wird vom System gesteuert. Die Überwachung davon wird automatisch aktiviert (die Quelle der Aktivierung ist die Zentrale), wenn die Überwachung aller Bereiche, die diesem zugewiesen sind, aktiviert wurde.
    Beispiel: Es befinden sich 4 verschiedene Büros in einem Gebäude, wobei jedes ein separat gesteuerter Bereich ist (1 bis 4). Der fünfte Bereich ist ein Korridor, der allgemein für alle Büros festgelegt wird (Bereiche 1 bis 4). Dies bedeutet, dass die Überwachung des Korridor automatisch aktiviert wird, wenn die Überwachung des letzten Büros aktiviert wird, d. h., wenn die Überwachung aller separat gesteuerten Büros festgelegt ist. Wird die Überwachung des ersten Büros deaktiviert, wird auch die Überwachung des Gemeinsamen Bereichs deaktiviert.
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  1. Gemeinsamer Bereich steuert andere Bereiche. Durch die Scharfschaltung des Gemeinsamen Bereichs werden auch alle anderen Bereiche, die diesem zugewiesen sind, automatisch überwacht.
    Beispiel: In einem Familienhaus gibt es 3 Bereiche. Wenn die Bereiche gemeinsam (übergeordnet), Haus und Garage sind, werden Haus und Garage durch die Scharfschaltung des Gemeinsamen Bereichs auch automatisch überwacht.

Bei dieser Scharfschaltung werden keine aktiven Melder überprüft und somit wird das System trotz der Funktion „Offene Meldelinien – Keine Scharfschaltung" aktiviert.

Wenn alle Bereiche eines gemeinsamen Bereichs in einem Gebäude Scharf geschalten wurden, kann die Überwachung des gemeinsamen Bereichs vollständig deaktiviert werden. Wenn aber die Scharfschaltung eines Bereichs des gemeinsamen Bereichs separat deaktiviert wurde, kann die Überwachung der übrigen Bereiche (die noch überwacht werden) nicht über den gemeinsamen Bereich deaktiviert werden. Die Überwachung dieser Bereiche muss separat deaktiviert werden. Für die kollektive Scharf-/Unscharfschaltung ist es zweckmäßiger, die Funktion Gemeinsames Segment zu nutzen.

Gemeinsames Segment - dies ist die Funktion eines Zugangsmoduls bzw. eines Bedienteils, mit der Sie ein Segment nutzen können, das zur Auswahl eines gemeinsamen Segments A oder B festgelegt wurde (es sind hier bis zu zwei pro Bedienteil möglich), um andere vorhandene Segmente des spezifischen Bedienteils gleichzeitig steuern zu können. Diese Funktion kann nur genutzt werden, um Bereiche zu steuern und steht zur Verfügung, wenn mindestens drei Segmente genutzt werden. Die Funktion Gemeinsames Segment ersetzt die Funktion Gemeinsame Bereiche (wie oben beschrieben) und hat den Vorteil, dass ein Bereich, dessen Scharfschaltung nicht mit aktiven Meldern aktiviert werden darf, auch nicht zur Scharfschaltung aktiviert wird.

Teilüberwachung - kann für jeden Bereich separat eingestellt werden. Ist die Teilüberwachung aktiv, reagiert das System nicht auf Einbruchmelder, für die der Parameter „Teilscharf" aktiviert (d. h. Überwachung der Innenräume) wurde. So ist es möglich, sich in den Wohnbereichen zu bewegen, das System zeigt jedoch das Betreten durch die Tür bzw. eine Bewegung in der Garage an. Wird ein Bereich vollständig überwacht, reagiert dieser auf die Aktivierung aller zugewiesenen Melder.

Deaktivieren – mit dieser Funktion werden ausgewählte Bereiche, Geräte, Benutzer, programmierbare Ausgänge (PG) oder Kalenderaktionen temporär deaktiviert. Der Bereich, dem die Zentrale zugewiesen ist (immer Bereich 1), kann mit dieser Funktion nicht deaktiviert werden. Dies gilt auch für den Errichtercode und den Administratorcode an Position 1.

Bei Geräten wird zwischen Blockieren (nur für die Aktivierung von Eingängen) und Deaktivieren des Geräts unterschieden, siehe Kapitel 8.5.

Art der Scharfschaltung – Auswahl der Ebene des Scharfschaltvorgangs des Systems. Die Optionen reichen von der niedrigsten Ebene, auf der das System nichts überprüft (immer bzw sofortiges scharfschalten), bis zur höchsten Ebene, auf der Sie nicht scharfschalten können, sofern irgendein Gerät aktiv ist (beispielsweise bei einem offenen Fenster), siehe Kapitel 8.9.

Ereignisverlauf - das System zeichnet auftretende Ereignisse auf seiner Festplatte auf. Die gespeicherten Inhalte können von der Software (SW) F-Link (J-Link) aus über die Taste „Ereignisse" angesehen werden. Der Anfang eines Ereignisses wird in der Regel als Aktivierung (Status einer Komponente, Fehler, Änderung, etc.) und das Ende eines Ereignisses als Deaktivierung registriert. Der Status von Bereichen wird als Scharfgeschaltet, Teilscharfgeschaltet, Unscharfgeschaltet, Alarmstatus als Alarmzeit abgelaufen, Alarm abgebrochen bzw. Alarm deaktiviert registriert.

Bei einigen Ereignissen wird ggf. nur die Aktivierung aufgezeichnet (z. B. neues Bild, Panikalarm, Änderung der Konfiguration).

microSD-Speicherkarte - Die Zentrale verwendet eine microSD-Speicherkarte als Speichermedium. Nach Anschluss der Zentrale an einen PC über ein USB-Kabel werden zwei Treiber im Dateimanager angezeigt. FLEXI_CFG und FLEXI_LOG. Die Kapazität der Karte liegt bei 2 GB oder höher.

FLEXI_CFG - mit versteckten Verzeichnissen und Dateien, die Systemeinstellungen beinhalten. Ändern Sie nicht die Inhalte des Treibers, da sonst die Gefahr besteht, dass die Funktionalität des Systems nicht mehr gewährleistet ist. Der Treiber beinhaltet auch das J-Link-Verzeichnis mit dem J-Link.exe Programm, das vom Systemadministrator betrieben und verwendet wird.

FLEXI_LOG - enthält das FOTO-Verzeichnis und die FLEXILOG.TXT Datei, wo alle Systemereignisse aufgezeichnet werden. Ausgewählte Daten aus der Datei können im F-Link/Ereignisverlauf eingesehen werden. Das Verzeichnis FOTO wird verwendet, um IMGnnnnn.JPG Dateien zu speichern, die von den Kameravorrichtungen (z. B. von den Bewegungsmeldern mit einer JA-120PC und JA-160PC Kamera) an die Zentrale geschickt wurden. Beide Dateitypen (txt und jpg) werden in verschlüsselter Form gespeichert und ihre Inhalte können nicht auf die übliche Weise mit Text- und Bilddarstellungsprogrammen angesehen werden. Ihre Inhalte können nur angesehen werden, wenn gleichzeitig F-Link (J-Link) auf dem PC ausgeführt wird und die Berechtigungsebene Errichter bzw. Administrator durch Eingabe des jeweiligen Codes bestätigt wird. Ereignisse werden in der FLEXILOG.TXT Datei mit einer Größe von bis zu 10 MB gespeichert, anschließend wird die Datei in FLEXILOG.OLD umbenannt und eine neue Datei wird erstellt.

SIM-Lock - eine Funktion der Zentrale, welche bei der Aktivierung von My Jablotron aktiviert werden kann. Wird diese Funktion bzw MyJablotron aktiviert, löscht das System die Registrierkarte der AES und deren Einstellungen, um nach einen Austausch der verwendeten SIM-Karte durch eine andere, diese Einstellungen zu blockieren. Dieser Schritt dient zur Vermeidung unerwünschter Übertragung von Informationen an die AES von einer anderen als der dafür registrierten Karte, von der aus die Einstellung vorgenommen wurde. Wird die SIM-Karte getauscht, muss die Registrierung des Systems bei My Jablotron erneut vorgenommen werden. Wünschen Sie eine Übertragung der Ereignisse zu einer AES/NSL, werden die entsprechenden AES Einstellungen über MyJablotron/MyCompany realisiert. (Qualifizierte Jablotron Distributoren unterstützen Sie bei etwaigen Fragen!)

1.1 Zugriffscodes und deren Standardeinstellungen

Die Berechtigung zur Steuerung des Systems über ein Bedienteil bzw. zur Verwendung des F-Link (J-Link) setzt die Eingabe eines nummerischen Codes voraus. Der Code wird im folgenden Format eingegeben:

0*nnnn bis 300*nnnn

Wobei:

Die Zentrale wird mit 2 Werkseitigen-Codes geliefert:

Errichter: 0*1010
Administrator: 1*1234

Die Werkseitigen-Codes werden automatisch durch F-Link eingegeben, sodass ab der ersten Scharfschaltung bis zu einer Änderung des Codes das Programm diese nicht mehr abfragt. Allerdings müssen aus Sicherheitsgründen nach der Installation alle Werkseitigen-Codes geändert werden. Wurden beide Codes nicht geändert, wird beim Verlassen des Errichtermodus eine SMS mit dem Inhalt „Warnung, Werkseitiger-Codes, Bereich 1" an die Errichter-Telefonnummer versendet (dies kann in den Systemparametern „Warnung vor Werkseitigen-Codes" deaktiviert werden). Details zur Einstellung des Codes finden Sie in Kapitel 8.6.1

Für Systeme mit weniger Benutzern kann das Präfix deaktiviert und das System kann dann nur über vierstellige Codes gesteuert werden. Das Präfix kann bei der Registerkarte Systemübersicht im F-Link deaktiviert werden. In diesem Fall werden die Errichter- und Administrator-Codes wie folgt festgelegt:

Errichter: 1010
Administrator: 1234

Wurde das Präfix deaktiviert, werden die Codes immer zu den Standardwerten (1010 und 1234) geändert und gleichzeitig auch alle Zugriffscodes und RFID-Chips gelöscht. Wurde das Präfix aktiviert, bleiben alle vorab festgelegten Codes und Chips erhalten und die Präfixe werden nur hinzugefügt.

Systemgröße

Die Systemgröße kann im Hinblick auf die Größe des Gebäudes und der Bedürfnisse der Benutzer konfiguriert werden.

Externe Größe

Die externe Größe des Systems, die von den Benutzern gesehen wird, kann über die Bedienteilzusammenstellung definiert werden.

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1 – Steuerungssegmente; 2 – Zugriffsmodul

Steuerungssegment - Ein Bedienteil kann bis zu 20 Steuerungssegmente beinhalten. Jedes Segment hat zwei Tasten: AUS (linke Seite) und AN (rechte Seite). Ein Segment wird verwendet, um einen Bereich zu steuern (Überwachung aktivieren/deaktivieren), um Anwendungen zu steuern bzw. um Hilfe zu rufen. Ein Segment kann ebenso verwendet werden, um den Status eines Bereichs oder eines PG-Ausgangs anzuzeigen (der aktive Status kann sowohl mit einer roten LED als Standard als auch mit einer grünen LED - invertierte Anzeige angezeigt werden). Es kann als „Gemeinsames Segment" für die gleichzeitige Steuerung von mehreren Bereichen verwendet werden.

Ein Zugriffsmodul überprüft die Berechtigung der Benutzer. Die Berechtigungsmethode wird durch die Art des Moduls (RFID-Chipleser, Tastatur + RFID-Leser, Tastatur mit Anzeige + RFDI-Leser) festgelegt. Durch den Einsatz eines Chips (Codeeingabe) kann über das Modul auch ein Türschloss geöffnet werden. Die Module gibt es in kabelloser und BUS-Ausführung.

Die Konfiguration des Bedienteils ist in Kapitel 8.5.4 beschrieben.

Interne Größe (Systemgröße)

Die Anzahl der Komponenten, Bereiche, Benutzer und programmierbaren Ausgänge wird über F-Link festgelegt. Sie können ein System sowohl für eine kleine Wohnung als auch für ein großes Gebäude mit unabhängig kontrollierten Bereichen erstellen. Details zur Einstellung - siehe Kapitel 8.4

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Zentralen-Typen, Parameter für Nutzwert

Für das JABLOTRON 100+ -System sind 2 Arten von Zentralen verfügbar. Ihre grundlegenden Unterschiede sind in der unteren Tabelle dargelegt.

Merkmal/Typ JA-101K JA-101K LAN JA-106K Hinweis
max. Anzahl der Komponenten 50 50 120 JA-106K max. 60 Komponenten pro Anschlussplatine
max. Anzahl der Benutzer 50 50 300
max. Anzahl der unabhängigen Bereiche (Bereiche/Teilbereiche) 8 8 15
max. Anzahl der programmierbaren Ausgänge 16 16 32
GSM/GPRS-Kommunikationsgerät Ja Ja Ja
IP LAN (Ethernet) Kommunikationsgerät Nein Ja Ja
max. Anzahl der Funkmodule 3 3 3
SMS-Berichte bis zu 8 Benutzer bis zu 8 Benutzer bis zu 25 Benutzer
Sprachbericht bis zu 8 Benutzer bis zu 8 Benutzer bis zu 15 Benutzer
empfohlener 12V Back-up-Akku 2,6 Ah 2,6 Ah 18 Ah
max. möglicher Dauerstromverbrauch für Vorrichtungen der Zentrale 125 mA 85 mA 1200 mA Hinsichtlich der 12 Stunden Notstromversorgung über den empfohlenen Akku berücksichtigt der Wert den internen Verbrauch der Zentrale.
max. möglicher kurzfristiger Strombedarf 1 A 1 A 2 A max. für 5 Min.
Anschlussplatine BUS 1+ RJ Anschluss 1+ RJ Anschluss 2+ RJ Anschluss Die JA-106K Anschlussplatinen sind isoliert, d. h., ein Kurzschluss in einem Zweig hat keine Auswirkung auf einen anderen Zweig. Der RJ-Anschluss wird nur verwendet, um das Funkmodul direkt mit der Zentrale zu verbinden.
max. BUS-Kabellänge 500m 500m 2 x 500m Über das JA-106K ist es möglich, zwei separate Zweige zu installieren.

Weitere technische Spezifikationen finden Sie in Kapitel 15

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Beschreibung von JA-101K (LAN) / JA-101KR (LAN)

Die JA-101K (LAN) Zentrale wurde für kleine BUS-Systeme (Einschränkung durch die Ausgangsleistung der Stromversorgungsquelle) und für mittelgroße Systeme mit kabelloser Kommunikation (JA-101KR-xxx) entworfen. Die Variante mit R ist mit einem Funkmodul (JA-110R) für den Signalempfang von kabellosen Komponenten ausgestattet.

1 - Back-up-Akku 2,6 Ah; 2 - Hauptplatine; 3 - GSM-Antenne; 4 - Netztransformator; 5 - Netzanschlussklemme mit einer 200 mA Sicherung; 6 - Sabotagekontakt für das Gehäuse; 7 - USB-Stecker für den Anschluss an einen PC

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1 - Stecker für Zusatzmodule (Telefonkommunikationsgerät, Modul für ein Sprach-Kommunikationsgerät.); 2- microSD Kartenhalter; 3 - Signalleuchten mit einem RESET-Jumper; 4 - BUS-Anschlussklemme; 5 - BUS-Stecker für internes Funkmodul JA-110R; 6 - USB-Kabelstecker; 7 - LAN-Anschluss (nur bei der LAN-Ausführung); 8 - GSM-Antennenanschluss; 9 - Halterung SIM-Karte; 10 - Abdeckung der Sicherungsstifte gegen unbefugte Manipulation; 11 - Stromversorgung vom Transformator

Beschreibung von JA-106K / JA-106KR

Diese Zentrale eignet sich sowohl für mittelgroße als auch große BUS- und kabellose Systeme. Die Variante mit R ist mit einem Funkmodul (JA-110R) für den Signalempfang von kabellosen Komponenten ausgestattet.

1 - Anschlussklemme Stromversorgung mit einer 400 mA Sicherung; 2 - Netztransformator; 3 - Back-up-Akku; 4 - Befestigungsschlaufe für den Back-up-Akku; 5 - Kabelführung; 6 - GSM-Antenne; 7 - Sicherungsstifte gegen unbefugte Manipulation. Inkl. Ersatz-Sicherungsstifte gegen unbefugte Manipulation; 8 - Hauptplatine

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Signalleuchten auf der Hauptplatine

Alle Ausführungen der Zentrale verfügen über die folgenden Signalleuchten auf der Hauptplatine:

Leuchte Farbe Bedeutung
COMM grün Blinkt während des Betriebs der BUS-Kommunikation
FAULT gelb Zeigt einen Systemfehler an (weitere Informationen über F-Link bzw. das Bedienteil mit Anzeige)
GSM rot Leuchtet dauerhaft nach Anschluss an Stromversorgung, wenn nach einem GSM-Netzwerk gesucht wird (längstens 1 Minute)
Aus, wenn GSM in Ordnung ist und keine Kommunikation läuft
Blinkt in Intervallen von 1 Sek., wenn kein GSM-Netzwerk verfügbar ist
Blinkt während der Kommunikation; kurzes wiederholtes Blinken zeigt folgende Parametereinstellung an: GSM-Kommunikationsgerät aus
USB gelb Zeigt USB-Verbindung mit einem PC an

Vor der Systeminstallation

Wählen Sie für die Zentrale (innerhalb eines geschützten Bereichs) einen versteckten Ort aus, wo eine Energieversorgung möglich ist. Wir empfehlen, den Raum mit der Zentrale durch einen Melder mit sofortiger Reaktion zu schützen. An dieser Position muss guter GSM/GPRS-Signalempfang gewährleistet sein (überprüfen Sie es mit einem Telefon). Vorsicht, wenn ein potenzieller Eindringling weiß, wo sich die Zentrale befindet, besteht das Risiko, dass das System beschädigt wird, ohne Informationen über das Eindringen zu versenden.

Die Energieversorgung der Zentrale darf nur von einer Person mit der erforderlichen Qualifikation als Elektriker installiert werden. Die Energieversorgung der Zentrale hat eine doppelte sichere Trennung der Stromkreise. Es ist kein Schutzleiter angeschlossen.

Während der Installation und des Anschlusses der BUS-Komponenten der Zentrale muss die gesamte Energieversorgung der Zentrale vollständig abgeschaltet sein.

  1. Beachten Sie zunächst die Anordnung und die Zielvorgabe des Systems. Klären Sie die erforderliche Bedienungsart mit dem Kunden ab. Es empfiehlt sich, die Planungsunterlagen für ein komplexeres System vorzubereiten.
  2. Bei der Installation der Komponenten müssen deren Handbücher, die allgemeinen Konstruktionsprinzipien des Feueralarmsystems und die Herstelleranweisungen der Zertifizierungsschulung beachtet werden. Bei Fragen, setzen Sie sich mit Ihrem Jablotron-Berater in Verbindung. Der Hersteller übernimmt keine Haftung für Schäden, wenn das System unsachgemäß montiert bzw. installiert wurde.
  3. Vorbereitung der Energieversorgung der Zentrale - Verwenden Sie ein geeignetes Kabel mit doppelter Isolierung und einem Durchmesser von 0,75 bis 1,5 mm². Schließen Sie die L-Klemme an einen separaten Leistungsschalter an (wir empfehlen 6A, max. 10 A, welcher gleichzeitig die Funktionen eines Schalters erfüllt). Es wird empfohlen, die Energieversorgung durch ein Überspannungsgerät zu schützen. Schließen Sie vorerst nicht die Energieversorgung an.
  4. Um die Bedingung der Sicherheitsstufe 2 im Sinne des EN50131-1, EN 50131-3, EN 50131-6, EN 50131-5-3 zu erfüllen, muss die Zentrale JA-106K mit einem Sabotageschalter für die Abdeckung in der Position, wie auf der Abbildung dargestellt, ausgestattet sein:
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Schließen Sie den Magnetsensor (1) an die Seat Line der Abdeckung der Zentrale an. Bringen Sie den Dauermagneten (2) in der Abdeckung der Zentrale an. Der Abstand zwischen dem Sensor (1) und dem Magneten (2) muss etwa 5 mm betragen. Schließen Sie das Kabel des Sensors an die Anschlussklemme (3) des Bedienteils an. Entfernen Sie den Jumper (4). Die erforderlichen Komponenten sind in der Lieferung der Zentrale enthalten.

1 - Anschluss für Zusatzmodule (Telefon-Kommunikationsgerät, Modul für Sprach-Kommunikationsgerät, etc.) 2 - Anschlussplatine der Energieversorgung vom Transformator; 3 - Signalleuchten mit RESET-Jumper; 4 - zwei unabhängige BUS-Anschlussplatinen; 5 - USB-Stecker des Gehäusekabels; 6 - USB-Stecker; 7 - BUS-Stecker für internes Funkmodul JA-110R; 8 - LAN-Anschluss (Internet); 9 - Anschlüsse für Sabotageschalter des Gehäuses; 10 - GSM-Antennenanschluss; 11 - Halterung SIM-Karte; 12 - Halterung microSD-Karte

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Installation der BUS-Komponenten

Schließen Sie die BUS-Komponenten der Jablotron Serie JA-1xx an das System an. Sie können eine Komponente eines anderen Herstellers nur über ein geeignetes Anschlussmodul anschließen (z. B. JA-111H, JA-116H, JA-110M, JA-118M etc.). Wenn eine Komponente eines anderen Herstellers verwendet wird, kann der Hersteller die ordnungsgemäße Funktion nicht garantieren.

  1. Während des Anschlusses eines BUS-Moduls muss die Energieversorgung der Zentrale vollständig abgestellt sein.
  2. Beachten Sie die Montageanweisungen der einzelnen Komponenten.
  3. Das BUS-Kabel muss in einem durch das System geschützten Bereich angebracht sein. Befindet sich das Kabel außerhalb des geschützten Bereichs, muss es durch einen JA-110T BUS-Isolator getrennt werden.
  4. Verwenden Sie bei einer Leitungsabzweigung einen JA-110Z BUS-Splitter
  5. Um die Leistung bei langen BUS-Leitungen, bei denen die Strombelastung der Kabel zu hohem Spannungsverlust führt, zu verbessern, bzw. wenn die grundlegende Energieversorgung der Zentrale nicht länger ausreichend ist, können Sie einen JA-120Z-unterstützen BUS-Verstärker verwenden, der den gesamten BUS trennt, isoliert und auch die Energieversorgung der BUS-Komponenten nach dem Verstärker verbessert, einschließlich des Back-ups mit einem Back-up-Akku bei Energieausfällen.

JABLOTRON 100+ BUS

Der BUS des JABLOTRON 100+ besteht aus vier Leitungen (4-adrig) und ist an vier wie folgt gekennzeichnete Anschlussklemmen angeschlossen: +U (rot) positiver Pol, A (gelb) Datenkommunikation, B (grün) Datenkommunikation und GND (schwarz) negativer Pol.

Anschlussgerät Farbe Hinweis
+U rot positiver Pol - kann nur genutzt werden, um Komponenten der JABLOTRON 100+ Serien zu versorgen
A gelb Daten A
B grün Daten B
GND schwarz Gemeinsame Leitung

Anschlussplatte BUS

BUS-Kabel

Kabeltyp Widerstand Wert
CC01 Widerstand des Adernpaares pro 1 m 0.0754 Ω
Widerstand des Adernpaares pro 10 m 0.0754 Ω
Widerstand des Adernpaares pro 100 m 7,54 Ω
CC02 Widerstand des Adernpaares pro 1 m 0.1932 Ω
Widerstand des Adernpaares pro 10 m 1.932 Ω
Widerstand des Adernpaares pro 100 m 19.32 Ω
CC03 Widerstand des Adernpaares pro 1 m 0,070 Ω
Widerstand des Adernpaares pro 10 m 0.705 Ω
Widerstand des Adernpaares pro 100 m 7.05 Ω

Verbinden Sie die BUS-Komponenten mit einem Jablotron CC-01, CC-02 oder CC-03 bzw. mit einem vergleichbaren Kabel.

5.2 BUS-Kabel

Das Jablotron CC-01 Kabel ist für die BUS-Hauptleitung bzw. für den Anschluss von Komponenten mit hohem Energieverbrauch (Sirene) bzw. ferngesteuerten Komponenten konzipiert. Das Kabel hat 4 Leitungen (die Farben entsprechen der BUS-Farbe). Die Adernpaare (schwarz und rot) haben einen größeren Durchmesser (0,5mm²) im Vergleich zu den Kommunikationsleitungen (0,2 mm²). Das Kabel wird in Paketen (1 Paket - 305 m) geliefert.

Das Jablotron CC-02 Kabel ist für die Abzweigungen von der BUS-Hauptleitung bzw. für den Anschluss von Komponenten mit niedrigem Energieverbrauch (Melder) bzw. für kurze Entfernungen konzipiert. Das Kabel hat 4 Leitungen (die Farben entsprechen der BUS-Farbe). Alle Leitungen des CC-02 Kabels haben den gleichen Durchmesser (0,2 mm²). Das Kabel wird in Paketen pro 305 m geliefert.

Das Jablotron CC-03 Kabel ist für die BUS-Hauptleitung bzw. für den Anschluss von Komponenten mit hohem Energieverbrauch (Sirene) bzw. ferngesteuerten Komponenten konzipiert. Das Kabel hat 8 Leitungen (8-adrig), die wie folgt aufgeteilt sind: Die Adernpaare (rot und schwarz) haben den größeren Durchmesser von 0,7 mm², die Kommunikationsleitungen (grün und gelb) für den System-BUS und die Hilfsadern (braun und grau, weiß und blau) haben einen Durchmesser von 0,3 mm². Die Hilfsadern können als Schleife magnetischer Melder bzw. der Sabotagekontakte verwendet werden. Das Kabel wird in Paketen pro 250 m geliefert.

5.3 BUS-Layout

Bei Kopplung der einzelnen Systemteile - Melder, Bedienteile, Sirenen, Ausgangsmodule, etc. - können Sie das BUS-Kabel auf kürzesten Weg leiten, unabhängig von den Systemteilen, zu welchen die verwendeten Komponenten gehören. Der BUS kann nach Bedarf verzweigt werden. Dieser kann eine lineare (Reihenschaltung), Stern- oder Baumstruktur (in Reihe & sternförmig geschaltet) haben. Bei einer Installation unter realen Bedingungen ist üblicherweise eine Kombination dieser drei Optionen die geeignetste Lösung.

Beispiele für eine mögliche BUS-Verkabelung:

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Das BUS-Kabel darf nicht so angeschlossen werden, dass eine geschlossene Schleife einer Leitung entsteht (die Enden der einzelnen Zweige dürfen niemals miteinander verbunden werden und die gemeinsame GND-Leitung darf auch nicht zusammengeschlossen werden).

5.4 BUS-Abzweigung und Aufteilung

Für die Abzweigung und Aufteilung des BUS können Sie den JA-110Z BUS-Splitter verwenden. Diesen gibt es in drei verschiedenen Ausführungen: JA110Z-A, JA110Z-B und JA110Z-C. Der Splitter verfügt über die vier Anschlusspunkte des JABLOTRON 100+ BUS; alle Anschlussklemmen der gleichen Farbe sind miteinander verbunden. Die Varianten A und B sind mit ihren Maßen für die Installation in einer vielseitig einsetzbaren Montagebox vorbereitet. Variante C ist mit ihren Maßen für eine Installation in einem KU-68 Standard-Elektroinstallationskasten vorgesehen.

BUS-Länge und Anzahl der angeschlossenen Vorrichtungen

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Die maximale Länge eines BUS ohne Verstärkung (Trennung) beträgt 500 m. Die Länge wird aus der Summe der Länge aller Kabel der verbundenen Komponenten errechnet. Die Zentrale JA-106K hat zwei separate BUS-Zweige, d. h., die Gesamtlänge beider BUS kann 2x500m betragen. Es wird empfohlen, die angeschlossenen Komponenten gleichmäßig zwischen beiden BUS zu verteilen, d. h. maximal 60 Komponenten pro BUS.

Die Anzahl der angeschlossenen BUS-Komponenten ist durch die Kapazität des Back-up-Akkus und der Zentrale eingeschränkt. Um im Fall eines Energieausfalls mit 230 V den Standard für den Sicherheitsgrad 2 einzuhalten, muss die Back-up-Energiequelle das System verlässlich für 12 Stunden betreiben. Daher darf der Gesamtverbrauch aller BUS-Komponenten nicht den maximal benötigten Energiebedarf der Zentrale übersteigen; siehe hierzu Kapitel 5. Um den gesamten Energieverbrauch der angeschlossenen Komponenten zu berechnen, muss ihr Back-up-Verbrauch zusammengerechnet werden (dieser ist im Handbuch ausgewiesen bzw. kann über die zusammenfassende Tabelle errechnet werden; siehe hierzu Kapitel 13.1).

Ein weiterer einschränkender Parameter für die maximale Länge des BUS kann der Spannungsverlust entlang der Leitung sein (eindeutig durch die Systemdiagnose im F-Link dargestellt).

5.5 Berechnung der Leitungsverluste

Spannungsverluste entlang der Leitung sind abhängig vom Leitungswiderstand, der sich aus der verwendeten Leitung (Kabel) und dem Energieverbrauch ergibt. Die Energieverbrauchswerte der Komponenten sind den einzelnen Handbüchern zu entnehmen. Diese Werte können verwendet werden, um den Verlust der Leitung zu berechnen und um festzustellen, ob eine ausreichende Spannung für die zuletzt installierte Vorrichtung vorhanden ist. Die Berechnung basiert auf dem ohmschen Gesetz U = I * R

CC-01 Kabel (Spannungsversorgungspaar) CC-02 Kabel CC-03 Kabel (Spannungsversorgungspaar)
Gesamtstrom max. Länge Gesamtstrom max. Länge Gesamtstrom max. Länge
50 mA 400 m 25 mA 200 m 70 mA 400 m
100 mA 300 m 50 mA 150 m 140 mA 300 m
200 mA 150 m 100 mA 100 m 280 mA 150 m
300 mA 100 m 200 mA 50 m 420 mA 100 m
500 mA 50 m 300 mA 30 m 800 mA 50 m

Die Daten in der Tabelle gehen vom schlechtesten Fall aus, d. h., dass der Gesamtverbrauch am Ende des Kabels ist.

Bei einem normalen Betriebsstatus beträgt die Spannung der +U- und GND-Anschlussklemmen fast 14V. Berücksichtigen Sie bei der Berechnung eine Situation, in der die Zentrale nur über den Akku betrieben wird und die Spannung bei etwa 12V liegt. Eine höhere Spannung als die mindestens erlaubte von 10 V muss für alle Vorrichtungen vorhanden sein. Für die ordnungsgemäße Funktion der angeschlossenen Komponenten ist ein maximaler Spannungsverlust von 2,0 V zulässig.

Ein unerwarteter Spannungsverlust kann durch Anschlussklemmen mit unzureichendem Kontakt verursacht werden (Übergangswiderstände).

Spannungsverluste bei einzelnen Komponenten können annäherungsweise mithilfe des F-Link in der Registerkarte Diagnose der registrierte Komponenten überprüft werden. Bei nicht-registrierten Komponenten (z. B. Ausgangsmodule) besteht diese Möglichkeit nicht; diese müssen mit einem Messgerät überprüft werden.

Bei einer Installation unter realen Bedingungen empfehlen wir immer, die Berechnung und den Anschluss durch die Messung der Anschlussklemme zu überprüfen. Bei Komponenten mit hohem Stromverbrauch (Sirene, Bedienteil, Relaisausgang) ist diese Messung während Zeiträumen mit erhöhtem Verbrauch durchzuführen (aktive Sirene, hintergrundbeleuchtetes Bedienteil, aktiviertes Relais).

Die in der Tabelle dargelegten Einschränkungen sind allgemeingültig.

Für die Berechnung der Gesamtbelastung der Kabel ist der Verbrauch für die Kabelauswahl zu berechnen (Sie finden diese in den Handbüchern der Komponenten bzw. Sie können auf die zusammenfassende Tabelle in Kapitel 13.1 zurückgreifen).

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5.6 Beispiel für die Berechnung des Spannungsverlustes

  1. Stellen Sie die Werte des aktuellen Verbrauchs der einzelnen Komponenten fest (in den technischen Parametern des Produktes - Energieverbrauch der Kabelauswahl).
  2. Informieren Sie sich über die Kabellängen. Sie müssen die Kabellänge von Knotenpunkt zu Knotenpunkt so genau wie möglich eruieren.
  3. Zeichnen Sie einen Plan der Kabellängen und des Verbrauchs der einzelnen Zweige.
  4. Berechnen Sie die Energie, welche durch die einzelnen Zweige fließt.
  5. Verwenden Sie die angegebene Leitungslänge und erwarteten Stromwerte der einzelnen Zweige gemäß der Tabelle. 4, um die Eignung der Kabelauswahl zu vergleichen.

Ziehen Sie einzelne Verluste von der Versorgungsspannung ab, um die Spannung am Ende der Leitung zu bestimmen. Berücksichtigen Sie immer die Spannung der Zentrale von 12 V während Energieausfällen.

5.7 Beispiel für die Berechnung des Verbrauchs eines realen Systems

Die Tabelle zeigt ein Beispiel für ein kleines System mit 14 Komponenten. Die gesamte Leerlaufleistung im Back-up-Modus beträgt 78 mA. Daher können Sie die Zentrale JA-101K(LAN) verwenden, die eine maximal benötigten Energiebedarf von 125 mA/85 mA ermöglicht. Bei größeren BUS-Systemen ist die Zentrale JA-106K zu verwenden.

Komponente Beschreibung Anzahl Verbrauch im Back-up-Modus
JA-114E Zentrale 15 mA + 3 x 1mA Segmente 1 18 mA
JA-110M Magnetkontakt 5 mA 2 10 mA
JA-110P PIR Bewegungsmelder 5 mA 6 30 mA
JA-110ST Feuermelder 5mA 2 10 mA
JA-110ST interne Sirene 5 mA 1 5 mA
JA-111A extern Sirene 5 mA 1 5 mA
GESAMT 78 mA

Der JA-101K(LAN) Typ eignet sich eher für kabellose Systeme, bei welchen Komponenten durch Akkus betrieben werden. Bei der Planung der Konfiguration einer kabellosen Zentrale muss der Verbrauch des/der Funkmoduls/Funkmodule berücksichtigt werden.

5.8 BUS-Isolierung

BUS-Teile, die in ungeschützte Bereiche geleitet werden, müssen mithilfe eines JA110T BUS-Isolators vor einem Kurzschluss oder anderem Versuch, das System zu manipulieren bzw zu deaktivieren, geschützt werden. Dieses Modul kann in eine vielseitig verwendbare JA-190PL Montagebox eingebaut werden. Der Isolator verbessert auch die Signalqualität des BUS. Dieser ist mit dem BUS verbunden und wird über diesen betrieben. Der Isolator besetzt keine Position im System und ermöglicht es, die max. BUS-Länge auf bis zu 500 m zu erweitern.

Ein Anwendungsbeispiel: Ein BUS ist so zu den Relaismodulen, die z. B. die Markisen oder Sirenen steuern, geführt, dass dieser beschädigt bzw. deaktiviert werden kann. Weitere Informationen finden Sie im JA-110T Handbuch.

5.9 Verwendung der vorhandenen Verkabelung bei Modernisierungen

Wenn ein abgeschirmtes Kabel verwendet wird, darf die Abschirmung nicht an die BUS-Klemmen angeschlossen werden! Wir empfehlen, alle Abschirmungen (Verzinnung) in der Zentrale an einer Zusatzklemme zu bündeln und diese Verbindung nicht anderswo anzuschließen. Schließen Sie auch das andere Ende der Abschirmung seitens der Komponente nicht an.

6 Verwendung von kabellosen Komponenten

Sie können beim JABLOTRON 100+ Jablotron System kabellose Komponenten der Serie JA-15x, JA-16x und JA-18x verwenden. Die Zentrale muss mit mindestens einem JA-110R Funkmodul ausgestattet sein.

Bei der Installation einzelner Komponenten müssen die Anweisungen der jeweiligen Handbücher befolgt werden.

6.1 Installation des JA-110R Funkmoduls

  1. Das Modul kann in die Abdeckung der Zentrale installiert bzw. anderweitig im Gebäude angebracht und über ein BUS-Kabel verbunden werden. Ist das Modul in die Abdeckung der Zentrale eingebaut, muss es über ein Flachkabel mit RJ-Anschlüssen an die interne BUS-Steckverbindung angeschlossen werden.
  2. Wenn sich die Zentrale an einem Ort mit unzureichendem GSM-Empfang befindet, verbessert das Kommunikations-GSM die Übertragungsleistung, was sich negativ auf die Bandbreite des Funkmoduls auswirken kann. In diesem Fall empfiehlt es sich, das Funkmodul außerhalb der Zentrale in mindestens 2 m Entfernung anzubringen. So wird die Leistung nicht mehr beeinträchtigt und es kann die Funksignale der Komponenten besser empfangen, wodurch größere Reichweiten und demzufolge weiter entfernte Installationen ermöglicht werden.

Die BUS-Verbindung auf der Hauptplatine der Zentrale ist ausschließlich für den Anschluss eines Funkmoduls im Inneren des Gehäuses vorgesehen.

  1. Sie können einen größeren Bereich mit einem Funksignal durch die Installation von 3 Funkmodulen an unterschiedlichen Orten (z. B. jeweils eines auf unterschiedlichen Ebenen) abdecken. Das Signal einer kabellosen Komponente kann von mehreren Funkmodulen empfangen werden. Die Zentrale kommuniziert in einem Zyklus mit einzelnen Funkmodulen. So erhält sie Informationen über das Funkmodul, das als Erstes

7 Einschalten des Systems

  1. Überprüfen Sie die Verbindung der BUS-Kabel
  2. Überprüfen Sie, ob eine SIM-Karte in die Halterung an der Zentrale eingelegt wurde.
  3. Überprüfen Sie, ob sich eine microSD-Karte in der Halterung an der Zentrale befindet.
  4. Überprüfen Sie, ob die Zentrale korrekt an die Energieversorgung angeschlossen und das Netzkabel fixiert ist.
  5. Setzen Sie einen Akku in die Zentrale ein und befestigen Sie diesen im Gehäuse (selbstklebende Blöcke oder ein Streifen)

Der Back-up-Akku wird geladen geliefert und darf nicht kurzgeschlossen werden!

  1. Schließen Sie die Zuleitungen des Akkus an.
  2. Schalten Sie die Energie vom Stromnetz an und überprüfen Sie die Signalleuchten auf der Zentrale:
    • Die grüne LED beginnt zu blinken (BUS-Funktion).
    • Die rote LED blinkt - Einloggen in das GSM-Netzwerk.
    • Die rote GSM-LED erlischt - die Zentrale hat eine Verbindung zum mobilen Netzwerk hergestellt.
    • Die rote LED leuchtet permanent - die Zentrale hat sich nicht im GSM-Netzwerk eingeloggt.
  3. Wenn die angeschlossenen BUS-Komponenten gelb zu blinken beginnen, müssen diese dem System zugewiesen werden; siehe Kapitel 5.
  4. Führen Sie die Konfiguration der Bedienteile durch; siehe Kapitel 8.5.4
  5. Stellen Sie die erforderlichen Funktionen ein und überprüfen Sie das System.
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8 Systemeinstellung über F-Link

Die JABLOTRON 100+ Systemeinstellungen erfolgen ausschließlich über einen Computer mit F-Link. F-Link erhält die aktuelle Version des Programms ab Version 1.2.0. durch Aktualisierungen vom Jablotron-Server bzw. nach dem Einloggen kann die aktuelle Version von der MY JABLOTRON Web-Schnittstelle unter www.myjablotron.com heruntergeladen werden.

Unmittelbar nach dem Öffnen des Startfensters Verbindungsauswahl kann F-Link durch Anklicken des entsprechenden Symbols (Flagge) in die gewünschte Sprachumgebung umgeschaltet werden. Sie können die Sprache jederzeit später wieder ändern. Das Startfenster bietet folgende Optionen:

  1. Verbindung mit der Zentrale - für den Anschluss des Computers an die Zentrale ist ein USB-Kabel erforderlich (mit A-B-Verbindungen).
  2. Verbindung über Internet - bietet Auswahlmöglichkeit innerhalb einer Datenbank, um eine Verbindung über Fernsteuerung herzustellen. Um eine Fernkommunikation mit der Zentrale herzustellen, muss der Computer Zugriff auf das Internet haben und bei der verwendeten SIM-Karte in der Zentrale muss GPRS-Datenübertragung aktiviert sein. Für eine störungsfreie Kommunikation müssen weitere Anforderungen erfüllt werden, wie z. B. aktivierte Fernsteuerungskonfiguration bei der Zentrale, korrekter Registrierungsschlüssel, Errichter-Code und ausreichendes GSM/GPRS-Signal am Standort der Zentrale.
  3. Offline-Einstellungen - bietet Zugriff auf die bereits erstellten Datenbanken der Zentralen. Hier haben Sie Zugriff auf z. B. die Liste mit Komponenten bzw. Aufzeichnungen des letzten Akkuaustausches, etc.

F-Link kann auch verwendet werden, um die Sprache der Zentrale für die Kommunikation mit Benutzern zu ändern. Die Sprache bezieht sich nicht nur auf die dargestellten Texte auf dem LCD-Bildschirm bzw. die SMS-Mitteilungen, die an die Mobiltelefone der Benutzer geschickt werden, sondern auch auf das Sprachmenü der Kommunikationsgeräte, die mit dem Benutzer kommunizieren. Durch Änderung der Sprache der Zentrale löschen Sie alle Texte im System und daher sollte die Sprachauswahl der erste Schritt noch vor der Installation und Zuweisung von Namen an Komponenten, Bereichen oder Benutzern sein.

Das Jablotron-System wird ab Werk mit Kommunikationssprache „Englisch" ausgeliefert, kann aber zu „Tschechisch" geändert werden. Andere Sprachoptionen für die Zentrale sind jedoch durch die engere Auswahlmöglichkeit an Sprachen pro Land, für das die Zentrale entworfen wurde, eingeschränkt. Die Installationsfirma, die im MY JABLOTRON Web-Service www.myjablotron.com eingetragen ist, kann den „Aktivierungsschlüssel", der an den einzigartigen Registrierungsschlüssel der Anlage gebunden ist, anfordern. Der „Aktivierungsschlüssel" erweitert die verfügbare Sprachauswahl, die der Hersteller für den spezifischen Markt vorgesehen hat. Der Aktivierungscode ist auf 3 Wegen erhältlich:

1. Von der Web-Schnittstelle

  1. Auf MY JABLOTRON Web-Service www.myjablotron.com einloggen
  2. Öffnen Sie den Abschnitt MY COMPANY
  3. Wählen Sie den Service Aktivierungscodes
  4. Klicken Sie auf den Menüpunkt: + Aktivierungscode abfragen
  5. Geben Sie die Registrierungsschlüssel der Zentrale ein und wählen Sie „Senden"
  6. Werden mehr Sprachen angezeigt, wählen Sie die gewünschten Sprachen aus und schließen die Auswahl nochmals mit „Senden" ab.
  7. Notieren Sie den grün angezeigten Aktivierungscode und geben diesen in F-Link ein.

Die Liste der generierten Aktivierungscodes bleibt für eine mögliche weitere Nutzung auf der Webseite gespeichert.

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2. Per SMS-Anforderung

Wenn der Errichter zu diesem Zeitpunkt keinen Zugriff auf das Internet hat (MY JABLOTRON Web-Service), kann der Aktivierungscode per SMS angefordert werden.

Eine SMS-Nachricht in dem Format: „SNLANG_Registrierungschlüssel" kann an die Telefonnummer +420 773 181 815 geschickt werden. Kurz darauf wird eine Antwort mit dem Aktivierungscode verschickt. Der Aktivierungscode kann sich aus 8 bis 14 Ziffern und Buchstaben mit Unterscheidung zwischen Groß- und Kleinschreibung zusammensetzen.

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Der erhaltene Aktivierungscode muss über F-Link per Aktivierungstaste in der Registerkarte Systemübersicht eingegeben werden.

3. Vom Händler

Sie können den Aktivierungscode auch von Ihrem Händler erhalten. Bei Anfrage für den Aktivierungscode müssen Sie den Registrierungsschlüssel der Zentrale angeben. Je nach Land kann sich der Aktivierungscode auch auf der Verpackung der Zentrale befinden.

8.1 Starten von F-Link und Festlegung der Systemgröße

  1. Schließen Sie einen Computer per USB-Kabel an die Zentrale an - der Computer initialisiert das neue USB-Gerät (es kann ggf. länger dauern, wenn die Zentrale zum ersten Mal angeschlossen wird).
  2. Nach dem Anschluss wird Ihr Computer zwei neu gefundene Treiber anzeigen: FLEXI_CFG und FLEXI_LOG. Sobald diese angezeigt werden, können Sie diese Fenster schließen.
  3. Starten Sie F-Link. Wenn die Zentrale auf Standard eingestellt ist, öffnet sich die Registerkarte Systemübersicht und das System schaltet automatisch in den Errichtermodus. Wurde die Zentrale zuvor konfiguriert (deren Errichtercodes wurden geändert), fragt das Programm nach der Eingabe des Codes - dieser muss in dem Format 0*nnnn (die Standardeinstellung des Errichtercodes ist 0*1010) eingegeben werden. Wenn das Präfix deaktiviert ist (in der Registerkarte Systemübersicht im F-Link), lautet dieser nnnn (1010). Sie können die Option Merken nutzen, damit das Programm den Code bis zum Schließen der Datenbank speichert. Verwenden Sie die Option Code anzeigen, um den eingetragenen Code zu überprüfen, wenn Sie z.B. eine alphanumerische Tastatur verwenden, bei der Fehler entstehen können.

Nach der Herstellung der Verbindung über das USB-Kabel wird die Möglichkeit, Einstellungsänderungen über das LCD-Bedienteil zu programmieren, deaktiviert (Menüpunkt Einstellungen wird deaktiviert). Nachdem die Kabelverbindung getrennt wurde, erscheint der Menüpunkt nach einigen Sekunden wieder.

  1. Nach ordnungsgemäßer Autorisierung kann sich folgendes Fenster öffnen:
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In diesem Fall empfehlen wir, eine Aktualisierung durchzuführen. Nach Bestätigung des Schlüssels wird das neue Firmware-Paket heruntergeladen, was einige Minuten dauern kann. Nach Beendigung der Aktualisierung wird die erste Seite des Installationsassistenten (Registerkarte Systemübersicht) angezeigt.

8.2 Installationsassistent starten

  1. Legen Sie bei jeder angebotenen Registerkarte den erforderlichen Parameter fest und klicken auf „Nächste". Wenn Sie versehentlich eine Einstellung auslassen, können Sie zu der Registerkarte zurückgehen, die zuvor im Installationsassistenten angezeigt wurde.
  2. Nach der Einstellung der letzten Registerkarte gehen Sie auf „Speichern" und verlassen den Installationsassistent über die Taste „Schließen".
  3. Nach dem Verlassen werden Sie gefragt, ob Sie den Installationsassistenten starten möchten, wenn F-Link das nächste Mal gestartet wird.
  4. Sie können den Assistenten jederzeit während des Einstellungsprozesses über die Taste „Schließen" beenden.
  5. Sie können den Assistenten unabhängig und jederzeit im Menü Zentrale/Installationsassistent starten.

8.3 Systemübersicht

Mit der Registrierkarte Systemübersicht wird die grundlegende Systemgröße eingestellt. Die festgelegten Werte können jederzeit geändert werden. Die Wertebereiche beeinflussen die Größe der Datenbank und somit die Lade- und Speicherdauer der Daten (im Allgemeinen über Fernzugriff). Sie müssen nicht im Errichtermodus sein, um Änderungen in dieser Registerkarte vorzunehmen Während des ersten Starts von F-Link leitet Sie der Assistent schrittweise durch die Einstellung aller Systemparameter.

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Aktivierung: Durch die Eingabe des speziellen Aktivierungscodes (siehe Kapitel 8) können Sie eine Sprache (Sprachen) zur Sprachauswahl des jeweiligen Landes, für welches die Zentrale entworfen wurde, hinzufügen.

Hinweis:

  • Wenn eine der Standardsprachen (EN/CZ) erforderlich ist, wird die Aktivierungsfunktion nicht genutzt.
  • Wenn Sie eine andere Sprache wünschen, können Sie nach der Eingabe des Aktivierungscodes eine verfügbare Sprache aus dem Menü Sprache auswählen. Zudem müssen Sie die Firmware der kabellosen Komponenten (insbesondere Bedienteile mit Anzeige aktualisieren, um auf diese die ausgewählte Sprache zu übertragen).

Grundlegende Beschreibung der Registerkarte Systemübersicht - siehe Kapitel 9.1 Über die Registerkarte Erweitert (kann mit der Schaltfläche Grundeinstellung wieder verborgen werden) werden weitere Einstellungsoptionen sichtbar.

Codes mit Präfix (Vorsilbe) - ermöglicht es den Benutzern, ihre eigenen Codes über das Bedienteil zu ändern. Um aber das System steuern zu können, müssen Sie einen Code mit der fortlaufenden Nummer des Codes (Präfix) eingeben. Wenn dieser Parameter deaktiviert ist, können die Codes nur vom Systemadministrator geändert werden. Dieser teilt die Codes zu und ist die einzig autorisierte Person für Änderungen der Benutzerrechte (d. h., er/sie hat Kenntnis davon).

Wenn dieser Parameter deaktiviert wird, werden alle Benutzercodes und Einstellungen des Errichtercodes und Administratorcodes unwiderruflich gelöscht und die Standardwerte wieder hergestellt. Benutzerautorisierungen werden nicht geändert.

125kHz Informationsträger (IMT) aktivieren - wenn diese nicht überprüft werden, können nur die vom Hersteller empfohlenen Komponenten verwendet werden, d. h. (JA-190J; JA-191J;JA-192J;-JA-194J). Nach

8.4 Registerkarte Bereichsübersicht

Konfiguration der Parameter unabhängig gesteuerter überwachter Bereiche (Zonen). Sie müssen nicht im Errichtermodus sein, um Änderungen in dieser Registerkarte vorzunehmen.

Unten beschriebene mit * markierte Punkte werden nur in der Ansicht Erweiterte Einstellungen angezeigt.

Bezeichnung Bereichsname - die Benennung der Bereiche wird für Ereignisberichte in Textform (SMS) und Auslesen des Logbuches zur besseren Erkennung benötigt (z. B. Erdgeschoss, Geschäft,...)

Gemeinsame Bereiche - bietet Ihnen die Möglichkeit auszuwählen, dass die Überwachung/Scharfschaltung eines Bereichs automatisch aktiviert wird, wenn die Überwachung aller dem Gemeinsamen Bereich zugeordneten Bereiche aktiviert wird (geeignet für Korridore, Treppenhäuser und andere gemeinsame Bereiche). Oder anders, durch Aktivierung/Deaktivierung der Überwachung des gemeinsamen Bereichs, können Sie die Überwachung aller zugewiesenen Bereiche aktivieren (deaktivieren). Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der Benutzer Zugriffsrecht auf alle zugewiesenen Bereiche hat.

Warnung vor möglicher eingeschränkter Nutzung des Bedienteilsegments eines gemeinsamen Bereichs: Wenn die Überwachung eines Bereiches separat deaktiviert wurde, kann man die übrigen Bereiche nicht über ein Segment des gemeinsamen Bereich deaktivieren. Für alle diese Bereiche muss das jeweilige Segment seperat deaktiviert und durch einen Code oder einen Chip autorisiert werden.

Warnhinweis: Bei der Festlegung des Segments Gemeinsamer Bereich, wird die Konfiguration bei offenen Meldelinien gemäß der Einstellung der Systemparameter/Einstellungslogik nicht berücksichtigt. Es wird immer alles scharfgeschalten.

Teilscharf* - ermöglicht Ihnen, einen Bereich teilweise zu überwachen, wenn jemand im Gebäude bleibt (Melder mit ausgewählter Reaktion für den Typ Teilscharf sind nicht aktiv - siehe Kapitel 8.5.2). Ohne Aktivierung dieses Parameters kann in diesem Bereich die Teilüberwachung nicht genutzt werden.

Sirenenalarm* – ermöglicht die Deaktivierung eines akustischen Alarms in einem bestimmten Bereich. Das System unterscheidet zwischen zwei Arten von Alarmen: EW (externer Alarm) und IW (interner Alarm). In den Einstellungen der internen und externen Sirenen können Sie festlegen, auf welche Arten von Alarmen sie reagieren sollen. Details zur Aktivierung dieser Ausgänge finden Sie in Kapitel 8.4.1, Tabelle 7. In der Registerkarte Systemparameter können außerdem alle Sirenen zentral für alle Bereiche deaktiviert werden (z. B. im Errichter-Modus). Ausgangsgeräte des Typen Relais (Ausgangsmodule, Anzeigen) reagieren auf beide Alarmarten (EW/IW).

Nicht-Scharfschaltung melden* - wenn die Überwachung eines Bereichs deaktiviert wird und im zuvor festgelegten Zeitraum kein Melder darin aktiviert ist, wird der Bericht „Bereich nicht scharfgeschaltet" genutzt. Der Zeitraum wird in der Registerkarte Systemparameter - Bereich nicht scharfgeschaltet - melden (h).

Zutrittszeiten* - Hiermit können Sie einen wöchentlichen Plan festlegen, der das Deaktivieren der Überwachung eines Bereichs ermöglicht. Sie können für jeden Tag zwei Zonen mit erlaubtem Zugriff definieren. Sie können festlegen, ob die zeitliche Einschränkung für einzelne Benutzer gültig ist oder ob sie das System jederzeit steuern können - siehe Registerkarte Benutzerübersicht.

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Bereich deaktivieren - Möglichkeit, die Überwachung festgelegter Bereiche zu deaktivieren (Deaktivierung aller Bereiche bedeutet, dass alle dem Bereich zugewiesenen Komponentenkollektiv deaktiviert werden), wird durch einen roten Punkt angezeigt. Der der Zentrale zugewiesene Bereich kann nicht deaktiviert werden.

Warnhinweis: Wenn Sie einen Bereich deaktivieren, dem ein Funkmodul zugewiesen ist, empfängt dieses Funkmodul keine Funkkomponenten aller anderen Bereiche. Wenn Sie einen Bereich deaktivieren, der Teil eines gemeinsamen Segmentes ist, wird dieses gemeinsame Segment gelb (da nicht angezeigt werden kann, ob die Überwachung aller zugehörigen Bereiche vollständig aktiviert oder deaktiviert ist). Ein Bereich kann nur von einem Errichter deaktiviert werden (über F-Link).

Status – zeigt den aktuellen Status eines Bereichs an (Unscharf, Scharf, Ausgangsverzögerung, Teilscharfschaltung, Alarm, Alarmspeicher, Deaktiviert, Errichter-Modus). Mithilfe dieser Schaltfläche kann das System in Übereinstimmung mit den Autorisierungen Ihres Logins gesteuert werden (Änderung des Bereichsstatus – Scharf/Unscharf/Scharf…).

Hinweis - Sie können hier zur besseren Orientierung während der Jahresinspektionen etc. alle Details eines Bereiches eingeben.

8.4.1 Liste der EW- und IW-Alarmausgaben

Tab. 7
Bereichsstatus Einbruch Sabotage Lauter Panikalarm Brand 24 Std. Überschwemmung Aktive Sirene während Teilüberwachung IW-Sirene im Fall von Sabotage Alarmtyp Systemeinstellungen - Parameter Aktiviert
Unscharfgeschalten/Überwachung deaktiviert X N/A Nein EW
X N/A Ja IW
X X N/A N/A EW
X X X N/A N/A IW
X EW
Teilscharfgeschalten/Teilüberwachung X N/A Nein IW
X N/A Ja EW
X X Ja N/A IW
X X Nein N/A EW
X N/A N/A IW
X X X N/A N/A EW
X IW
Scharfgeschalten/Überwachung aktiviert X X X X X N/A N/A EW
X X IW
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8.5 Registerkarte Komponentenliste

Wird verwendet, um eine installierte Komponente im System anzumelden und um deren Parameter festzulegen. Die Registerkarte zeigt so viele Positionen an, wie Sie in der Registerkarte Systemübersicht ausgewählt haben. Die Zentrale wird automatisch auf der Position 0 in Bereich 1 angemeldet und kann weder verschoben noch gelöscht werden. Sie müssen nicht im Errichtermodus sein, um Änderungen in dieser Registerkarte vorzunehmen.

Unten beschriebene mit * markierte Punkte werden nur, in der Ansicht Erweiterte Einstellungen angezeigt.

Name - wird in Textberichten für Ereignisse und beim Auslesen des Speichers verwendet (z. B. Haupttür).

Bezeichnung - zeigt den Typ der zugewiesenen Komponente an. Eine leere Position ermöglicht Ihnen, eine neue Komponente anzumelden. Anmeldung von Komponenten, siehe Kapitel 8.5.1.

Bereich - legt fest, an welchen Überwachungsbereich die Komponente Ereignisberichte sendet (Alarm, Sabotage, Fehler...). Hinweis: Aufteilung des Gebäudes in Bereiche - siehe Registerkarte Bereichsübersicht 8.4.

Reaktion - legt fest, wie eine bestimmte Komponente auf eine Aktivierung reagiert. Wenn eine Komponente keinen Alarmeingang hat (z. B. ein BUS-Zugriffsmodul), kann diesem keine Meldung zugewiesen werden. Die vollständige Liste der Meldungen für Komponenten wird angezeigt, wenn die Erweiterten Einstellungen aktiviert werden. Sie finden eine Beschreibung aller Meldungen in Kapitel 8.5.2.

Teilscharf - dieser Parameter steht nur für Einbruchsmelder zur Verfügung. Signale von Komponenten mit dieser Anzeige werden nicht als Alarmsignale gewertet, wenn ein Bereich teilüberwacht wird. Teilüberwachung eines Bereichs - siehe Kapitel 8.4. Wenn für einen Bereich die Teilüberwachung nicht aktiviert wurde, ist die Aktivierung dieses Parameters nicht möglich.

Aktiviert PG-Ausgang - die Aktivierung einer Komponente kann einen programmierbaren PG-Ausgang mit seinen festgelegten Meldungen aktivieren. Ein einzelner Sensor kann einen einzelnen PG-Ausgang aktivieren. Diese Option ist mit dem Menüpunkt PG-Ausgänge/Aktivierung/Meldelinie verbunden.

Interne Einstellungen - Zugriff auf die Einstellungen interner Parameter von Perimetern, die mit dem BUS verbunden sind bzw. über eine bidirektionale kabellose Kommunikation verfügen. Einzelne Komponenten haben unterschiedliche interne Parameter (einige haben keine). Die internen Einstellungen eines Bedienteils sind in Kapitel 8.5.4. beschrieben. Die Einstellungen anderer Komponenten sind in den jeweiligen Handbüchern beschrieben.

Funküberwachung* - ermöglicht Ihnen die Deaktivierung der Überprüfung der regelmäßigen Kommunikation mit einer kabellosen Komponente (kann nicht für BUS-Komponenten deaktiviert werden). Standardmäßig ist die Einstellung kabelloser Komponenten stets aktiviert (ausgenommen Fernsteuerungen und Panikknöpfe).

Alarmspeicher - Möglichkeit zur Anzeige des Alarmspeichers durch eine Signalleuchte im Detektor/Melder, der den Alarm ausgelöst hat. Diese kann bei Komponenten, die über diese Funktion verfügen, aktiviert werden, (in der Standardeinstellung ist diese stets ausgeschalten).

Deaktivieren – kann auf 2 Ebenen, die durch Ihre Autorisierung festgelegt sind, ausgeführt werden:

  1. Eingangsblockierung (gelber Punkt) dient der dauerhaften Blockierung des Eingangs des Detektors (BLK). Das System ignoriert jegliche Aktivierung des Geräts. Es wird kein Alarm ausgelöst und der PG wird nicht gesteuert. Sabotagealarme und Fehler werden wie gewohnt registriert.
  2. Gerätedeaktivierung (roter Punkt) dient der vollständigen Deaktivierung des Geräts (Deaktiviert). Das System ignoriert alle mit dem Gerät verbundenen Funktionen – Alarm, Sabotagealarm, PG-Aktivierung, Fehler, Bericht,...).

Die Zentrale oder Geräte, deren Reaktion als Panikalarm definiert ist, können nicht deaktiviert werden.

Status – zeigt den aktuellen Status des Geräts an. OK = alles in Ordnung, TMP = Sabotage, ACTIV = Alarmeingang aktiviert, BLK = blockiert, Deaktiviert = deaktiviert, ERR = Fehler, ?? = keine Kommunikation mit dem Gerät, Stromversorgung = Ausfall der Stromversorgung, Akku = entladener oder nicht angeschlossener Akku in einem Peripheriegerät oder der Zentrale, Laden = Laden des Back-up-Akkus des Peripheriegeräts oder der Zentrale, BOOT = laufende Aktualisierung des Peripheriegeräts oder Aktualisierung fehlgeschlagen (Aktualisierung wiederholen), AUS = Peripheriegerät aus. Durch Halten des Cursors über den STATUS des Peripheriegeräts können Sie sich Details anzeigen lassen.

NOTIZ - hier können Sie die Details der Komponente angeben, z. B. Standort, Datum des letzten Akkuwechsels, mittlere FUNK-Signalstärke während des letzten Tests, etc.

8.5.1 Anmeldung bzw. Abmeldung von Komponenten

Eine installierte Komponente (Melder, Bedienteil, Sirene, Tag, etc.) funktioniert nur, wenn diese an einer Position (Adresse) im System angemeldet wurde. Nach Anmeldung belegen einige Komponenten mehrere Positionen (mehrfacher Magneteingang, Eingangserweiterung). Es kann auch Komponenten geben (PG-Ausgangsmodule, Statusanzeigen, BUS-Separatoren und Splitter), die auf keiner Position angemeldet sind (Adresse). Details hierzu finden Sie im Handbuch der jeweiligen Komponente.

  1. Die Anmeldung einer Komponente erfolgt über F-Link, Registerkarte Komponentenliste, Taste Anmelden. Eine Anmeldung ist nur im Errichtermodus möglich.
  2. Komponenten können auf verschiedene Art und Weise angemeldet werden:

8.5 Anmeldung von Komponenten

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8.5.1 Anmeldeverfahren

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Komponenten im System anzumelden:

  1. Durch Betätigen des Sabotageschalters einer BUS-Komponente = Schließen der Abdeckung (einige Komponenten können durch das Drücken einer Taste angemeldet werden - siehe Handbuch der jeweiligen Komponente).
  2. Durch den Anschluss des Akkus an eine kabellose Komponente - es muss jedoch zuerst mindestens ein Funkmodul angemeldet werden. Im Fall der Fernsteuerungen des Typs JA-186Jx kann der Anschluss des Akkus durch das Drücken und Halten von zwei Tasten (Bildung eines Paares) ersetzt werden. Fernsteuerungen des Typs JA-154Jx werden durch das Drücken einer beliebigen Taste angemeldet. Kabellose Zugriffsmodule (Bedienteile) können durch das Drücken der hintergrundbeleuchteten Aktivierungstaste angemeldet werden.
  3. Durch die Eingabe der Seriennummer in das Seriennummernfeld (befindet sich unterhalb des Barcodes auf der Hauptplatine im Inneren der Komponente, z. B. 1400-00-0000-0123). Die Zahl kann auch mit einem optischen Barcodeleser gelesen werden. Anschließend müssen Sie den Melder aktivieren, um dessen Anmeldung zu überprüfen.
  4. Durch kollektives Laden nicht-angemeldeter BUS-Komponenten - wenn eine oder mehrere Komponenten noch nicht angemeldet, aber an den BUS angeschlossen sind, drücken Sie Anmelden in den Details der Komponente, dann wird die Anmelden Taste sichtbar. Über diese können Sie die BUS-Komponente anmelden. So melden Sie die Komponente durch Doppelklick auf die ausgewählte Position an.
  5. Durch kollektives Laden nicht-angemeldeter BUS-Komponenten - wenn eine oder mehrere Komponenten noch nicht angemeldet aber an den BUS angeschlossen sind, werden durch Drücken der Bus Anmeldesignal senden Taste alle BUS-Komponenten kollektiv angemeldet. Mit diesem Verfahren können Sie die Komponenten nicht einzeln positionieren.

3. Löschen von Komponenten: Sie können eine Komponente löschen, indem Sie deren Seriennummer löschen (nur diese diese Komponente wird gelöscht) bzw. durch Auswahl der jeweiligen Zeile in der Registerkarte Komponenten im Menü oder durch Rechtsklick unter der Option Löschen oder indem Sie einfach die Löschtaste betätigen, welche die ganze Zeile der Komponente löscht (einschließlich der Einstellungen hinsichtlich der Bereiche, Reaktion, PG-Ausgangssteuerung, Hinweise und sonstigen Optionen). Sie können mehrere Komponenten auf einmal löschen oder einen gemeinsamen Parameter ändern, indem Sie die entsprechenden Komponenten markieren, (klick+Shift bzw. klick+Ctrl)

Hinweise:

  • BUS-Komponenten, die nicht angemeldet wurden, blinken gelb. Wenn bei einer nicht-angemeldeten Komponente die gelbe Leuchte nach etwa 180 Sek. nach Aktivierung der Energieversorgung nicht zu blinken beginnt (während der Initialisierung), muss überprüft werden, ob die Komponente korrekt angeschlossen ist.
  • Kabellose Komponenten mit unidirektionaler Kommunikation verfügen nicht über die Möglichkeit, die Anmeldeanfrage anzuzeigen.
  • Wenn Sie eine Komponente in der oben beschriebenen Weise im System anmelden, wird die nächste Position automatisch angeboten. Sie müssen nur die Komponenten in der ausgewählten Reihenfolge anmelden. Das „Automatisch auf die nächste Position springen" kann in dem Anmeldefenster Komponenten deaktiviert werden.
  • Wenn Sie eine bereits angemeldete Komponente an einer anderen Position anmelden, wird diese verschoben.
  • Wenn eine Komponente mehr als nur eine Position belegt, belegt diese mit nur einer Anmeldung automatisch die jeweilige Anzahl der aufeinanderfolgenden Positionen (z. B. das Modul JA-110M, das zwei Alarmeingänge hat, belegt zwei Positionen). Vorsicht: Es kann zur unbeabsichtigten Löschung von an anderer Stelle angemeldeter Komponenten kommen.
  • Wenn Sie eine Komponente an letztmöglicher Position anmelden, wird der Prozess der schrittweisen Anmeldung abgeschlossen.
  • Freie Positionen werden in Bereich 1 standardmäßig festgelegt. Die Auswahl eines Bereichs kann später geändert werden.
  • Bei Geräten mit mehreren Positionen wie JA-116H, JA-118M, JA-150M usw. können Sie die Anzahl der belegten Positionen begrenzen, indem Sie bestimmte Linien löschen, während das Modul angemeldet ist. Sie können die Linien löschen, indem Sie die entsprechende Linie in der erforderlichen Position anklicken (nicht die Schaltfläche in der Spalte Typ!) und die Taste Entfernen auf Ihrer Tastatur drücken.
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8.5.2 Liste mit den anwendbaren Reaktionen

Sie können die Reaktion der Aktivierung einer angemeldeten Komponente über die Registerkarte Komponentenliste festlegen. Es werden nur jene Reaktionstypen für die einzelnen Komponenten angeboten, die für das jeweilige Produkt sinnvoll sind. Einigen Komponenten kann keine Reaktion zugewiesen werden (z. B. externe Sirenen).

Reaktionstyp Beschreibung
Sofortiger Alarm - IW Sofortiger Alarm bei Einbruch, falls aktiviert. Ist eine Eingangsverzögerung festgelegt, wird ein IW Alarm ausgelöst. Ein EW-Alarm wird nur nach Ablauf der Eingangsverzögerungszeit ausgelöst (weitere Informationen über EW und IW - siehe Tabelle 8.5.1.)
Verzögerter Alarm A Einbruchsalarm mit Eingangsverzögerung, ZEIT A.
Verzögerter Alarm B Einbruchsalarm mit Eingangsverzögerung, ZEIT B.
Verzögerter Alarm C Einbruchsalarm mit Eingangsverzögerung, ZEIT C.
Einstellung der ZEIT A, B, C - siehe Registerkarte Systemparameter. Diese Reaktion können Sie über die Registerkarte Systemparameter so anpassen, dass die Ausgangsverzögerung durch einen aktiven Melder mit der Verzögerung C verlängert wird (z. B. für die Dauer des Öffnens des Garagentores).
Nachfolgend verzögert Einbruchsalarm - Ein Melder hat die gleiche Ausgangsverzögerung wie die verzögerten Melder im gleichen Bereich. Dieser Melder gewährt nur Eingangsverzögerung, wenn er nach einem Melder mit verzögerter Reaktion aktiviert wurde. Wird er allerdings zuerst aktiviert, gibt er umgehend Alarm. Diese Einstellung macht Sinn, wenn ein verzögerter Melder im gleichen Bereich festgelegt wurde.
Bestätigt Sofort Sofortiger Einbruchsalarm - siehe Bestätigte Reaktion beim Einbruch unten.
Sofortiger/verzögerter Alarm Das System reagiert auf die Auslösung eines Detektors (Alarm, Eingangsverzögerung) mit sofortigem Alarm bei Teilscharfschaltung und mit verzögertem Alarm bei vollständiger Scharfschaltung.
Achtung: Beim Scharfschalten des Systems ist die Reaktion dieser Zone immer ein verzögerter Alarm.
Bestätigt Verzögert A Einbruchsalarm mit einer Eingangs- und Ausgangsverzögerung, ZEIT A - siehe Bestätigte Reaktion beim Einbruch
Wiederholt Sofort Sofortiger Einbruchsalarm - siehe Wiederholte Reaktion unten.
Wiederholt Verzögert A Einbruchsalarm mit einer Eingangs- und Ausgangsverzögerung, ZEIT A - siehe unten Wiederholte Reaktion.
Sabotage Sabotagealarm zu jeder Zeit (die Überwachung des Bereichs muss nicht aktiviert werden.)
24 Stunden Sofortiger Einbruchsalarm (die Überwachung des Bereichs muss nicht aktiviert werden).
Stiller Panikalarm Aktiviert einen stiller Panikalarm: 1) EW und IW nicht aktiviert (siehe Tabelle 8.5.1.); 2) Das Bedienteil piepst nicht, obwohl es so programmiert wurde; 3) wenn das System unterscheiden kann, wer den Panikknopf ausgelöst hat z. B. durch einen Tag mit angenommener Benutzeridentität bzw. umgekehrter Eingabe des Codes durch den Benutzer, wird keine Panik-SMS an diesen Benutzer geschickt. Komponenten mit Meldung für stillen Panikalarm können nicht durch die Option „deaktivieren" blockiert werden.
Lauter Panikalarm Lauter Panikalarm (Komponenten mit dieser Meldung können in der Registerkarte Komponentenliste nicht durch die Option „deaktivieren" blockiert werden).
Brandalarm Feueralarm zu jeder Zeit (die Überwachung des Bereichs muss nicht aktiviert werden.)
Brandalarm bestätigt Feueralarm zu jeder Zeit (die Überwachung des Bereichs muss nicht aktiviert werden); siehe Bestätigte Reaktion bei einem Brand unten.
Brandalarm, im Scharfzustand Nur Feueralarm, wenn die Überwachung des jeweiligen Bereichs aktiviert ist
Notruf Schickt einen Bericht über Gesundheitsprobleme
Überschwemmung Sendet einen Überschwemmungsalarm
Scharf-/Teilscharfschaltung (z. B. für JA-182J, 186J, 188J) Überwachung (Teilüberwachung) eines Bereichs. Wenn der Bereich ein Gemeinsamer ist, wird die Überwachung aller zugehörigen Bereiche, gleichzeitig aktiviert. Diese Meldung verfügt auch über die Funktion Deaktivieren. Ist der Bereich ein Gemeinsamer, wird die Überwachung aller zugehörigen Bereiche gleichzeitig deaktiviert.
Beruhigung der Sirene Beruhigen der internen Sirene mit anschließendem Bericht über Anwesenheit einer Person im Gebäude.
Meldung A / B / C / D Es wird ein spezieller Bericht versendet (spezielle Berichte A, B, C und D werden in den Berichten über die Registerkarte Benutzerübersicht festgelegt), dem eine Sprachnachricht beigefügt wird. Wenn die Funktion spezielle Berichte im Ereignisverlauf speichern aktiviert wurde, werden die Berichte auch an die AES gesendet.
Schlüsselkasten Eine besondere Meldung auf den Fernsteuerung im Notfall, etc. entwickelt, durch dessen Einsatz ein Bericht an die AES geschickt wird, ohne dass der Alarm mit Sirene aktiviert wird.
Sofortiger Alarm - EW Sofortige Reaktion im Bereich. Wenn die Überwachung aktiviert wurde, ist der unmittelbare Alarm einschließlich EW und IW Alarmsignal basierend auf der Aktivierung auch während der Dauer der Ausgangsverzögerung aktiviert.
Kein Alarm Ohne Einfluss auf Einbruchsalarm; das Gerät kann jedoch genutzt werden, um PG-Ausgänge zu aktivieren.
Kein Alarm & Sabotageüberwachug Das System reagiert nur auf eine Detektorauslösung durch PG-Ausgangssteuerung. Jede Art von Alarm wird ausgelöst (auch ein Sabotagealarm), die Fehlererkennung wird beibehalten.
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8.5.3 Einschränkung von Fehlalarmen

Bei Installationen mit erhöhtem Fehlalarmrisiko können besondere Reaktionsstypen verwenden werden:

Bestätigte Reaktion beim Einbruch

Wenn in einem festgelegten Bereich ein Melder mit bestätigter Reaktion aktiviert ist, sendet das System nur einen Bericht über einen unbestätigten Alarm an die AES und wartet auf die Bestätigung durch einen anderen Melder. Der Alarm kann durch einen Einbruchsmelder im festgelegten Bereich bestätigt werden. In der Registerkarte Systemparameter können Sie festlegen, ob die Bestätigung von einem festgelegten Bereich kommen kann bzw. vom gleichen Bereich stammen muss. Außerdem können Sie die Zeit festlegen, die das System für die Bestätigung durch einen anderen Melder (in der Registerkarte Systemparameter) abwartet. Wird der Alarm nicht innerhalb der vorher festgelegten Zeit bestätigt, wird kein Alarm ausgelöst. Wenn eine bestätigte verzögerte Reaktion eingestellt wurde, initiiert die Aktivierung eines Melders nur das Versenden eines unbestätigten Alarms nach Ablauf der Eingangsverzögerung. Die bestätigte Reaktion kann nur verwendet werden, wenn eine größere Anzahl an Meldern im Gebäude angebracht wurde (um die Bestätigung zu ermöglichen).

Bestätigte Reaktion bei einem Brand

Wenn ein Feuermelder mit dieser Reaktion aktiviert wurde, wird nur ein nicht bestätigter Feueralarm an die AES berichtet und das System wartet auf die Bestätigung des Brandes durch einen weiteren Brandmelder. In der Registerkarte Systemparameter können Sie festlegen, ob die Bestätigung von einem festgelegten Bereich kommen kann bzw. vom gleichen Bereich stammen muss. Der Zeitraum für das Abwarten der Bestätigung eines Brandalarms wird in der Registerkarte Systemparameter eingestellt. Wird der Brand nicht innerhalb der vorher festgelegten Zeit bestätigt, wird kein Brandalarm ausgelöst. Die bestätigte Reaktion kann nur verwendet werden, wenn eine größere Anzahl an Meldern im Gebäude angebracht wurde (um die Bestätigung zu ermöglichen).

Wiederholte Reaktion

Wenn ein Melder mit dieser Reaktionsart aktiviert wurde, wartet das System ab, ob die Aktivierung desselben Melders wiederholt wird. Sie können in der Registerkarte Systemparameter die Zeitdauer festlegen, die das System für eine wiederholte Aktivierung abwartet und ebenso die Zeit, nach der der Melder unberücksichtigt bleibt. Wenn die Aktivierung des Melders nicht innerhalb der vorher festgelegten Zeit wiederholt wird, löscht das System die erste Aktivierung. Wiederholte Reaktion wird einer Umgebung mit potenziell erhöhtem Fehlalarmrisiko genutzt, z. B. verursacht durch Nager, kleine Insekten, Ausgrabungen, etc.

Bypass-Funktion

Alle Melder mit einer aktivierten Alarmmeldung bei Einbruch und Brand sind auf maximal drei mögliche Aktivierungen der Zentrale während einer Überwachungsperiode beschränkt. Nach drei Aktivierungen (bei der vierten Eindringen) wird eine Umgehung für den jeweiligen Alarmeingang aktiviert und der jeweilige Sensor wird von weiteren Aktivitäten ausgeschlossen. Wenn diese drei Aktivierungen während eines Alarms auftreten, werden insgesamt drei SMS-Mitteilungen erstellt und anschließend wird der Melder umgangen.

8.5.4 Konfiguration des Bedienteils

  1. Bauen Sie zunächst das Bedienteil der Zentrale mechanisch zusammen. Schließen Sie die erforderliche Anzahl an Steuerungssegmenten (max. 20) an das ausgewählte Zugriffsmodul an; die internen Kabel müssen zusammengeschlossen werden.
  2. Melden Sie das Bedienteil an der ausgewählten Position im System an (siehe Kapitel 8.5.1).
  3. Bei der Eingabe der internen Einstellungen des Bedienteils (Registerkarte Komponentenliste) öffnet sich das folgende Fenster (das Beispiel bezieht sich auf das Bedienteil JA-114E), für andere Bedienteile können die Einstellmöglichkeiten eventuell begrenzt sein).

Beispiel für die Einstellungen des Bedienteils:

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Punkte, die im Fenster nicht zur Verfügung stehen, gehören nicht zur angeschlossenen Version des Bedienteils. Die Beschreibung bezieht sich auf die FW-Version der LUxxx20 Bedienteile.

8.5.4.1 Registerkarte Segmente

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Schlösser verriegelt/entsperrt - aktiviert die Anzeige der Schlosssymbole (entsperrt/verriegelt) für die Tasten der Segmente, die Einstellungen und Symbole der Punkte (leer/voll) zur Kontrolle der PG-Ausgänge steuern. Die Symbole werden beim Drucken der Etiketten berücksichtigt.

Texte der Steuerungssegment-Etiketten - die Bezeichnung des Bereichs (von der Registerkarte Bereichsübersicht) bzw. die Bezeichnung des PG-Ausgangs (von der Registerkarte PG-Ausgänge) wird angezeigt. Zudem können Sie den gesamten zu druckenden Text genau hier bearbeiten, indem Sie auf den jeweiligen Text klicken. Diese Änderungen werden im System nicht gespeichert und dienen nur zum Druck der Etiketten. Die Taste Drucken (in der unteren Leiste auf der Karte) wird verwendet, um die Segmentetiketten auszudrucken.

Drucken - ermöglicht den direkten Druck des zuvor eingegebenen Etikettentexts über den installierten Drucker. Sie können die Texte bearbeiten, indem Sie auf das Segment klicken, wodurch nur der Druck geändert wird und die geänderten Texte werden nicht in der Datenbank gespeichert. Sie können problemlos den PT-P700 Etikettendrucker von Jablotron verwenden, der Zuschnitt je nach Etikettengröße ermöglicht. Etiketten aus diesem Drucker sind aus praktischen Gründen selbstklebend.

Autorisierung - die Berechtigung des Benutzers ist für die Aktivierung und Deaktivierung der Überwachung erforderlich. Wenn dieser Parameter deaktiviert ist, können alle Segmente ohne Berechtigung gesteuert werden, ausgenommen der Funktion Scharfschaltung/Überwachung des Bereichs deaktivieren, für die stets eine Berechtigung erforderlich ist. Hinsichtlich der Aktivierung und Deaktivierung der PG-Ausgänge ist die Festlegung der Funktion Berechtigung/ohne Berechtigung für beide Steuerungen gültig.

Segmentfunktionen - die Funktion des Segments wird auf der linken Seite ausgewählt, auf der rechten Seite der Bereich bzw. der PG-Ausgang, der bzw. dem die ausgewählte Funktion zugewiesen ist. Die folgenden Funktionen können einem Segment zugewiesen werden:

Funktion Beschreibung
Keine Funktion Segment aus, verwendet für Segmente, die als Reserve für eine zukünftige Nutzung vorbereitet sind
Unscharf-/Scharf Steuerung des Bereichs. Segmentanzeige: Unscharf / Überwachung des Bereichs deaktiviert = grün, Scharf/aktiviert = rot
Unscharf/Teilscharf Ermöglicht die Aktivierung des Modus Teilüberwachung (wenn in der Registerkarte Bereichsübersicht aktiviert). Signale von den Sensoren, die als Teilscharf in der Registrierkarte Komponentenliste festgelegt sind, werden im Modus Teilüberwachung nicht als Alarmsignale gewertet. Segmentanzeige: Unscharf/Überwachung des Bereichs deaktiviert = grün, Teilscharf/Teilüberwachung = gelb
Unscharf/Teil-/Scharf Ermöglicht Ihnen, die Aktivierungsebene auszuwählen. Nach der Betätigung der rechten Taste (Aktivierung) wird eine Teilüberwachung/Teilscharf möglich, nach einer wiederholten Betätigung wird eine vollständige Überwachung/Scharf möglich. Für diese Auswahl muss die Teilüberwachung/Teilscharf für die Bereiche in der Registerkarte Bereichsübersicht aktiviert sein. Segmentanzeige: Unscharf/Überwachung des Bereichs deaktiviert = grün, Teilscharf / Teilüberwachung = gelb, Scharf/Gesamtüberwachung = rot.
Zeigt den Status an Das Segment zeigt nur den Status des Bereichs an, aktiviert jedoch nicht dessen Steuerung (geeignet z. B. für die Anzeige des Status des allgemeinen Bereichs, Treppenhaus, etc.) Wird ein Alarm ausgelöst, können Sie diesen durch Betätigung des grünen Tasters des Segmentes und anschließender gültiger Benutzerberechtigung deaktivieren.
Stiller Panikalarm Das Segment ermöglicht das Auslösen eines stillen Panikalarms. Nach der Betätigung des rechten Tasters, wird von dem Bereich mit dieser Funktion, ohne akustische Anzeige, ein Panikbericht gesendet. Der Panikalarm kann auch verzögert erfolgen. Die Verzögerungsdauer kann festgelegt werden und es besteht dann die Möglichkeit, den Alarm innerhalb der eingestellten Zeit abzubrechen. (siehe Verzögerungszeit der Panik-Aktivierung). Wurde der Bereich so festgelegt, kann die Überwachung davon nicht deaktiviert werden.
Brandalarm Das Segment löst Brand-/Feueralarm aus. Dann wird der Feueralarm vom dem Segment zugewiesenen Bereich ausgegeben.
Lauter Panikalarm Das Segment ermöglicht das Auslösen eines hörbaren Alarms. Nach der Betätigung wird ein lauter Panikalarm von dem Segment zugewiesenen Bereich ausgelöst. Der laute Panikalarm kann auch verzögert erfolgen. Die Verzögerungsdauer kann festgelegt werden und es besteht dann die Möglichkeit, den Alarm innerhalb der eingestellten Zeit abzubrechen (siehe Verzögerungszeit Panikalarm). Wurde der Bereich so festgelegt, kann die Überwachung davon nicht deaktiviert werden.
Notruf Das Segment bietet Ihnen die Möglichkeit, einen Bericht über medizinische Probleme zu versenden (ohne eine Sirene zu aktivieren). Anschließend geht das Segment in den Stand-by-Modus und das System versendet von dem Segment zugewiesenen Bereich aus den Bericht über die medizinischen Probleme.
PG AUS/PG EIN Das Segment ermöglicht Ihnen die Steuerung eines PG-Ausgangs. Anzeige: PG inaktiv = grün; PG aktiv = rot
PG EIN Das Segment kann nur verwendet werden, um den PG-Ausgang zu aktivieren (z. B. die Beleuchtung für eine voreingestellte Zeit einschalten)
PG AUS Das Segment kann nur verwendet werden, um den PG-Ausgang zu deaktivieren (z. B. Funktion eines Not-STOP-Schalters)
Zeigt nur PG Status an Das Segment zeigt nur den Status des PG-Ausgangs an, ohne Steuerungsmöglichkeit (Rot zeigt den aktiven Status an)
Zeigt PG invers an Das Segment zeigt nur den Status des PG-Ausgangs mit umgekehrter Logik an (Grün zeigt den aktiven Status an), ohne Steuerungsmöglichkeit
Gemeisames Segment A/B Ermöglicht die gleichzeitige Steuerung mehrerer Bereiche, deren einzelne Segmente auf dem Bedienteil in einem Segment zusammengefasst sind. Nach der Betätigung des Tasters für das zusammenfassende Segment wird der Befehl Überwachung deaktivieren/aktivieren kollektiv für alle ausgewählten Bereichssegmente ausgeführt. Ist die Überwachung einiger Bereiche, die vom Gemeinsamen Segment gesteuert werden, aktiviert und für andere deaktiviert, wird nach Betätigung des Gemeinsamen Segments die Überwachung der restlichen Bereiche aktiviert/deaktiviert. Ist Teilüberwachung für eines der ausgewählten Segmente aktiviert (Details siehe 8.5 Teilüberwachung), reagiert das Gemeinsame Segment wie folgt: 1. Drücken von Überwachung aktivieren = Teilüberwachung, 2. Drücken von Überwachung aktivieren = vollständige Überwachung aktiviert. Es empfiehlt sich nicht, die Funktion Gemeinsames Segment mit den Funktionen Gemeinsame Bereiche zu kombinieren. Anzeige Gemeinsames Segment: die Überwachung aller Bereiche ist deaktiviert = grün, die Überwachung aller Bereiche ist vollständig aktiviert = rot, ein Bereich wird teilüberwacht= gelb. Es kann höchstens 2 allgemeine Segmente auf einem Bedienteil geben. Die Bereiche werden über die oberste Registerkarte Gemeinsames Segment dem Gemeinsamen Segment zugewiesen.
Zeigt PG an / steuert Das Segment kann einen anderen PG-Ausgang steuern als den, der optisch angezeigt wird. In diesem Menü wird der erste Parameter verwendet, um den PG-Ausgang für die Anzeige auszuwählen und der andere (ergänzend) zur Steuerung des PG-Ausgangs. Die Funktion wird z. B. verwendet, um ein Garagentor mit einem PG-Ausgangsimpuls zu steuern, während das Steuerungssegment den tatsächlichen Status des Tores, den es vom Melder an der Garage empfängt, anzeigt.

Der Punkt „Gemeinsames Segment x" ist nur möglich, wenn mehr als zwei Segmente für die Steuerung des Bereichs an das Modul angeschlossen sind.

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8.5.4.2 Registerkarte Einstellungen

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Akustische Signalisierung der ausgewählten Bereiche:

Parameter Beschreibung
Erhöhte Lautstärke Einstellung der Lautstärke von akustischen Signalen, nicht für Alarme
Alarm Akustischer Ausgang im Falle eines Alarms (Sirenenton)
Eingangsverzögerung kontinuierlicher akustischer Piep während einer Eingangsverzögerung
Ausgangsverzögerung langsame, unterbrochene akustische Pieptöne (1/Sek.)
Ausgangsverzögerung bei Teilscharfschaltung langsame, unterbrochene akustische Pieptöne (standardmäßig ausgeschaltet)
Zustandsänderung am Segment akustische Anzeige mit einem Piepton bei einer Änderung

Funktion:

RFID-Lesegerät - Um Energie zu sparen, kann die Aktivität des Lesers auf nur 3 Sek. ab Drücken der Abdeckung beschränkt werden. Der RFID-Leser kann auch vollständig deaktiviert werden. Diese Einstellung gilt für kabellose Bedienteile und Zugriffsmodule, wenn diese permanent über eine externe Quelle mit Energie versorgt werden, sonst wird ihr RFID-Leser stets automatisch ausgeschaltet.

Anzeigeneinstellungen

Einstellen der Anzeige

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Option Beschreibung
1. Dauerhaft eingeschaltet Ein BUS-Bedienteil zeigt permanent an. Ein kabelloses Bedienteil zeigt nur mit einer externen Energieversorgung permanent an. Ohne externe Energieversorgung verhält sich dieses wie in Option 2.
2. Zustandsänderung des Bereichs/PGs – am Bedienteil Das Bedienteil zeigt eine Veränderung des Status eines Bereichs/PG an. Eine Statusänderung wird nur beim betroffenen Segment angezeigt. Eine Eingangsverzögerung und der Alarm werden über das gesamte Bedienteil angezeigt.
3. Zustandsänderung des Bereichs/PGs – am Segment Das Bedienteil zeigt eine Veränderung des Status eines Bereichs/PG an. Statusänderung eines Segments, Eingangsverzögerung und Alarm werden nur für das jeweilige Segment angezeigt.
4. Zustandsänderung des Segments Das Bedienteil zeigt eine Änderung des Segmentstatus an (Überwachung aktiviert/deaktiviert, Aktivierung eines PG, Deaktivierung eines PG). Eine Statusänderung wird nur für das betroffene Segment angezeigt. Diese Option ist die Standardeinstellung.
5. Eingangsverzögerung und Alarm Das Bedienteil zeigt eine Eingangsverzögerung und einen Alarm im jeweiligen Segment an.
6. Aktivierung des Bedienteils Das Bedienteil bietet nur eine optische und akustische Anzeige nach dem Öffnen der vorderen Abdeckung; Drücken einer Taste, eines Segments bzw. der vorderen Abdeckung.

Zeigt die PG-Zustandsänderung an - Optische Anzeige von Änderungen - für BUS- und permanent mit Strom versorgte kabellose Bedienteile: Wenn diese Option ausgeschalten ist, erlischt die Anzeige des Systemstatus auf dem Bedienteil 3 Minuten nach der letzten Tätigkeit. Bei kabellosen Bedienteil, die durch einen Akku betrieben werden, ist dieses Zeitfenster auf 5 Sek. verringert; danach geht das Bedienteil in den Ruhemodus. Die Anzeige eines kabellosen Bedienteils erlischt auch nach dem Schließen der Abdeckung.

Unscharfschalten nach Autorisierung nur während der Eingangsverzögerung - lediglich durch die Eingabe des Codes bzw. Verwendung des Chips kann der Benutzer die Überwachung des Bereichs während laufender Eingangsverzögerung aufheben (wenn der Benutzer befugt ist, den Bereich zu betreten). Bei kabellosen Bedienteilen kann eine solche Berechtigung nur nach Aktivierung der Eingangsverzögerung vorgenommen werden.

Bei einem Gemeinsamen Bereich ist diese Option nicht empfehlenswert. In diesem Fall kann es zu einer unerwünschten Deaktivierung der Überwachung aller dem Gemeinsamen Bereich zugewiesenen Bereiche oder sogar des gesamten Systems kommen (wenn die Taste Deaktivieren zuerst betätigt wird und die Berechtigung danach erfolgt).

Hintergrundbeleuchtung des Displays erlöscht nach 5s - diese Option ist nur für JA-114E oder JA-154E verfügbar, wenn diese permanent über eine externe 12V Gleichstromquelle versorgt werden; sonst geht diese automatisch aus.

Verzögerungszeit der Panik-Aktivierung - Funktion für das Auslösen eines Panikalarms (still oder laut) mit einer einstellbaren Verzögerungsdauer, während der der Alarm gelöscht werden kann. Dieser wird mit einem Segment mit der Funktion Panikalarm oder Akustischer Panikalarm aktiviert und deaktiviert. Das rote Segment wird verwendet, um den Zeitablauf zu starten und das grüne Segment, um diese zu löschen. Wenn die Berechtigung festgelegt wurde, ist diese sowohl für die Aktivierung als auch für die Deaktivierung erforderlich. Die Verzögerung ist zwischen 1 bis 255 Sekunden einstellbar.

Displayanzeige

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Parameter Beschreibung
1. Zeile Ermöglicht Ihnen einen Text einzugeben, der in der 1. Zeile des LCD-Bildschirmes des Bedienteils angezeigt wird, wenn keine anderen wichtigeren Informationen angezeigt werden, z. B. Firmenname, etc.
2. Zeile Ermöglicht Ihnen einen Text einzugeben, der in der 2. Zeile des LCD-Bildschirmes des Bedienteils angezeigt wird, wenn keine anderen wichtigeren Informationen angezeigt werden, z. B. die Bezeichnung des Gebäudeteils, Bereichs, Büros bzw. Beschreibung eines Thermometers, etc.
Datum und Uhrzeit Möglichkeit, Zeit und Datum auf dem LCD-Bildschirm des Bedienteils anzuzeigen.
Temperaturfühler Möglichkeit, die Temperatur des 1. Thermometers auf dem Bildschirm (JA-111TH / JA-151TH) anzuzeigen
Temperaturfühler Möglichkeit, die Temperatur des 2. Thermometers auf dem Bildschirm (JA-111TH / JA-151TH) anzuzeigen
Lichtintensität: Segment Möglichkeit, die LED-Beleuchtung der Segmente einzustellen
Tastatur Möglichkeit, die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur einzustellen
Display Möglichkeit, die Hintergrundbeleuchtung der LED-Anzeige einzustellen

Akustische Signalisierung der Bereiche - Möglichkeit, Bereiche auszuwählen, für die eine akustische Anzeige aktiv sein soll (Alarm, Eingangs- und Ausgangsverzögerungen, Steuerung des PG-Ausgangs, etc.)

Berichsauswahl über das LCD-Menü - über ein mit einem LCD-Bildschirm ausgestattetes Bedienteil können Sie festlegen, für welche Bereiche die Überwachung vom Menü aus aktiviert und deaktiviert werden können. Sie können so z. B. ein Bedienteil erstellen, das normalerweise über Segmente 2 Bereiche steuert, aber bei Bedarf das Menü verwenden kann, um andere Teile des Gebäudes, für die es keine installierten Segmente gibt, zu steuern.

Registerkarte Gemeinsames Segment

Ermöglicht die gleichzeitige Kontrolle mehrerer Bereiche, deren einzelne Segmente auf dem Tastenfeld als ein Segment kombiniert sind. Beim Drücken der Schaltfläche bei dem gleichen Segment wird der Scharfschalten-/Unscharfschalten-Befehl gemeinsam für die ausgewählten Segmente des Bereichs ausgeführt. Falls bestimmte Bereiche des Gemeinsamen Segments scharf und andere unscharf sind, werden die verbleibenden Segmente nach der Benutzung des Gemeinsamen Segments scharf/unscharf geschaltet. Falls eine Teilscharfschaltung für eines der ausgewählten Segmente aktiviert ist (siehe 8.5 Teilscharfschaltung für Details), verhält sich das Gemeinsame Segment wie folgt: 1. Drücken von Scharfschalten = Teilscharfschaltung, 2. Drücken von Scharfschalten = vollständige Scharfschaltung. Das Gemeinsame Segment ermöglicht die Umgehung eines aktiven Detektors in einem Bereich, falls der Scharfschaltmodus als „Scharfschaltung mit Hinweis" oder „Scharfschaltung nach Bestätigung" eingestellt ist. Dies wirkt sich beim zweiten Drücken nicht auf die anderen Segmente aus, die mit „Teilscharfschaltung nach einmaligem Drücken und vollständige Scharfschaltung nach zweifachem Drücken" eingestellt sind.

Anzeige Gemeinsames Segment: Überwachung aller Bereiche deaktiviert = grün, vollständige Überwachung aller Bereiche = rot, ein Bereich teilüberwacht = gelb. Die Bereiche werden dem Gemeinsamen Segment auf der obersten Registerkarte Gemeinsamen Segments zugewiesen.

Hinweis:

  • Ein „Gemeinsames Segment" ist nur möglich, wenn mehr als zwei Segmente für die Bereichssteuerung an das Modul angeschlossen sind.
  • Es ist nicht empfehlenswert, die Funktion Gemeinsames Segment mit der Funktion Gemeinsamer Bereich zu kombinieren.
  • Es kann höchstens 2 gemeinsame Segmente auf einem Bedienteil geben.

Beispiele für Einstellungen einer internen Sirene

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Bereiche - verwendet, um Bereiche auszuwählen, für die der Alarm akustisch durch Sirenen angezeigt wird.

Reaktion - Auswahl der Optionen für die Alarmanzeige: EW (externe Warnung) bzw. IW (interne Warnung). Der Unterschied ist in Tabelle 8.4.1 beschrieben. Liste der Alarmausgänge

Sirenenton - Auswahl der möglichen Sirenentöne Unterbrochen (50/50)/Ununterbrochen

Sirenendauer - Einschränkung der maximalen Dauer des Sirenentons von 1 bis 5 Minuten (vorausgesetzt der Alarm der Zentrale ist länger; ansonsten schaltet sich dieser zusammen mit dem Alarm der Zentrale ab).

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Laute Lautstärke - Möglichkeit zur Regulierung der Anzeigenlautstärke bei der Eingangs- und Ausgangsverzögerung und der Steuerungsanzeige des PG-Ausgangs. Dies hat keine Auswirkung auf das Alarmsignal, das stets auf die höchstmögliche Lautstärke eingestellt ist.

Optische LED-Anzeige - optische Bestätigung des Drückens eines Tasters durch ein Blinken.

Signalisierung bei Scharf-/Unscharfschaltung - akustische Bestätigung der Änderung des Bereichsstatus.

Signalisierung der Ein- und Ausgangsverzögerung - begleitende akustische Anzeige einer Eingangsverzögerung nach der Aktivierung eines Melders mit verzögerter Reaktion und Ausgangsverzögerung nach Scharfschaltung/Aktivierung der Überwachung.

PG-Bestätigung – akustische Bestätigung von Änderungen in den PG-Ausgängen der verwendeten Segmente. Ermöglicht Ihnen die Auswahl von Tönen, die bestimmten PG-Ausgängen zugeordnet werden, um sie akustisch von anderen unterscheiden zu können. Beispielsweise kann sich der Ton beim Drücken der Türklingel von dem Ton für die Auslösung eines PG-Ausgangs durch Öffnen der Tür unterscheiden.

Test - Taste für einen 3-Sekunden-Test der akustischen und optischen Alarmanzeige betätigen.

Registerkarte Benutzerübersicht

Diese werden verwendet, um neue Systembenutzer einzurichten und ihre Rechte festzulegen.

Die Registerkarte zeigt so viele Positionen an, wie Sie in der Registerkarte Systemübersicht ausgewählt haben. Sie müssen nicht im Errichtermodus sein, um Änderungen in dieser Registerkarte vorzunehmen.

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Punkte, die mit einem * markiert sind, werden nur in den Erweiterten Einstellungen angezeigt.

Name - Benutzernamen werden in den Ereignisberichten beim Auslesen des Ereignisverlaufs, in den Registerkarten für Benutzer Benachrichtigung, Berechtigungseinstellungen bzw. für die Berechtigung über ein Bedienteil mit LCD-Bildschirm verwendet.

Telefonnummer - wird für den Ereignisbericht und die Benutzeridentifikation verwendet, wenn das System über Telefon mit Sprachmenü bzw. die Aktivierung der PG-Ausgänge durch Einwählen und SMS gesteuert wird. Die Telefonnummer muss immer im internationalen Format eingegeben werden (z. B.: +49172123456)

Code - der Benutzerzugriffscode wird in folgendem Format p*nnnn (p = Positionsnummer, * = Trennzeichen, nnnn = 4 Ziffern) eingegeben. Wenn das Präfix deaktiviert ist (in der Registerkarte Systemübersicht im F-Link), lautet der Code nnnn. Der Code auf den Positionen 0 und 1 können nicht gelöscht werden (Errichter und Hauptadministrator).

Zutrittskarte /-Tag – für die Zuweisung von Zugangskarten (Chips). Jedem Benutzer können 2 Karten zugewiesen werden. Die Zuweisung von Karten ist möglich:

Berechtigung – definiert Benutzerrechte. Die Autorisierungen für Positionen 0 und 1 können nicht verändert werden. Details: siehe Kapitel 8.6.1.

Codeänderung* – ermöglicht es Benutzern, ihre vierstelligen Codes zu ändern (nicht die Positionsnummer). Diese Option kann erst nach der Einrichtung eines Codes und der damit verbundenen Rechte aktiviert werden. Die Option ist nur verfügbar, wenn der Parameter Codes mit Präfixen aktiviert ist (Administrator, Errichter und AES können ihre Codes jederzeit ändern).

Zutrittszeit* - ermöglicht es, den Zutritt eines Benutzer gemäß der Vorgaben im Wochenplan in der Registerkarte Bereichsübersicht/Zugriffszeiten zu beschränken. Diese Option kann nur nach der Festlegung eines Codes und dessen Rechten aktiviert werden. Zutrittsbeschränkung kann nur für Nutzer mit der Berechtigungsebene Benutzer angewendet werden.

Bereich - legt fest, welche Bereiche vom Benutzer (Administrator) gesteuert werden dürfen. Der Administrator kann auch Codes und Karten von Benutzern in den zugewiesenen Bereichen festlegen. Ein Bereich kann einem Benutzer nicht zugewiesen werden, wenn dieser nur befugt ist, PG-Ausgänge zu steuern.

Wenn ein Benutzer zur direkten Steuerung eines Gemeinsamen Bereichs befugt ist, muss dieser auch zur Steuerung aller untergeordneten Bereiche befugt sein.

PG - definiert, welche PG-Ausgänge der Benutzer zu steuern berechtigt ist (wenn eine Berechtigung für die Ausgangssteuerung erforderlich ist).

Benutzer sperren - Möglichkeit, einen Benutzer zu sperren. Die Benutzer auf Position 0 (Errichter) und 1 (Hauptadministrator) können nicht gesperrt werden. Die Sperrung eines Benutzers wird durch einen roten Punkt angezeigt. Der Administrator (über das LCD-Bedienteil bzw. den J-Link) und Errichter (über F-Link) sind befugt, Benutzer zu sperren.

Notiz - bietet die Möglichkeit, genaue Informationen zu einem Benutzer einzugeben, z. B. Zutrittsberechtigung außerhalb der Arbeitszeit etc.

Berechtigungsebene von Nutzern

Das System ermöglicht die Einstellung der folgenden Berechtigungsebenen:

Berechtigungsebene Beschreibung
Benutzer Kann die Einstellungen von definierten Bereichen aktivieren sowie deaktivieren und zugewiesene PG-Ausgänge steuern.
Wachdienst Kann nur Alarm beenden und diesen während oder nach einem Alarm im System deaktivieren, bis der Systemstatus geändert wird (Überwachung deaktiviert) - vorgesehen für das Personal der AES-Interventionseinheit.
Panik Löst einen Panikalarm aus (deaktiviert nicht die Überwachung des Bereichs). Der Panikcode kann keinem bestimmten Bereich zugewiesen werden, der Alarm wird immer im gesamten System ausgelöst.
PG-Ausgänge Befugt nur die Steuerung programmierbarer Ausgänge.
Nur Scharfschaltung Erlaubt den Benutzern die Überwachung zu aktivieren, jedoch nicht zu deaktivieren.
Administrator Kann Einstellungen kontrollieren und Autorisierungen für Benutzer in Bereichen, in denen er/sie autorisiert ist, einrichten. Der Administrator auf Position 1 hat immer die Autorisierung für alle Bereiche (Hauptadministrator). Ein Administrator ist autorisiert, Benutzer und Kalenderevents zu blockieren. Wenn der Parameter „Codes mit Präfixen" aktiviert ist, kann eine beliebige Anzahl von Administratoren mit unterschiedlichen Zugriffsrechten auf Bereiche im System festgelegt werden.
Errichter Kann Parameter für das gesamte System festlegen. Zugang zum Errichtermodus kann jedoch von der Zustimmung des Administrators anhängig gemacht werden (in der Registerkarte Systemparameter, siehe 8.9). Der Errichter ist befugt, Komponenten, Benutzer, Bereiche, PG-Ausgänge und planmäßige Ereignisse zu sperren bzw zu deaktivieren. Im System können Errichter mit Zugang zum Errichtermodus festgelegt werden.

8.7 Registerkarte PG-Ausgänge

Wird verwendet, um die Funktionen der programmierbaren Ausgänge festzulegen. Die Registerkarte zeigt so viele Positionen an, wie Sie in der Registerkarte Systemübersicht ausgewählt haben. Wenn hier keine Ausgänge festgelegt sind (Ausgänge = 0), wird die Registerkarte PG-Ausgänge nicht angezeigt. Sie müssen nicht im Errichtermodus sein, um Änderungen in dieser Registerkarte vorzunehmen.

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Punkte, die mit * markiert sind, werden nur unter den Erweiterten Einstellungen angezeigt.

Name - Identifikation des Ausgangs (z. B. Klimaanlage, Tür des Lagers, ....)

Schaltlogik - Möglichkeit, die umgekehrte Logik des Ausgangs festzulegen.

Funktion - bestimmt das Verhalten des Ausgangs nach Aktivierung.

Funktion Beschreibung
Impuls ermöglicht die Aktivierung mit einer zeitlichen Einschränkung (die Dauer wird über die Taste Zeitdauer festgelegt).
EIN/AUS der Befehl EIN löst die Aktivierung aus, der Befehl AUS löst die Deaktivierung aus, während der Status der Quelle bzw. die Dauer nicht überprüft wird; der letzte Befehl führt stets die Anfrage aus
Kopieren ohne Verzögerungszeit kopiert die Aktivierung eines Melders bzw. internen Status; wenn es eine Anfrage von zwei Komponenten gibt, wird die ODER-Logik angewendet.
Kopieren nach Verzögerung sendet nur einen Befehl, wenn die Aktivierungsbedingung länger gültig ist, als in der Spalte Zeitdauer festgelegt wurde (eignet sich z. B. für die Anzeige, wenn vergessen wurde, ein Garagentor zu schließen).
Kopieren mit Haltezeit kopiert die Aktivierung einer Komponente (bzw. internen Status) und verlängert diese um die Dauer, die in der Spalte Zeitdauer festgelegt wurde (geeignet z. B. für die Beleuchtung eines Korridors nach dem Öffnen der Tür).
Zustandsänderung durch die Aktivierung wird der aktuelle PG-Status in den umgekehrten Status geändert (eignet sich nur für die Impulssteuerung, z. B. mit einer Fernsteuerungstaste).
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Zeitdauer - Festlegung der Zeit für den Funktionsimpuls, Kopieren nach Verzögerung und Kopieren mit Haltezeit. Die Zeit wird im Format hh:mm:ss zwischen 00:00:01 bis 23:59:59 festgelegt.

Aktivierung – Öffnen des Aktivierungsplans des PG-Ausgangs – siehe Kapitel 8.7.1.

Blockierung - ermöglicht die Sperrung eines Ausgangs durch einen Bereichsstatus oder Melder. Die Sperrung verhindert, dass ein bestimmter PG aktiviert wird und sollte dieser bereits aktiviert sein, wird er deaktiviert. Es eignet sich z. B. zur Blockierung eines Türschlosses, wenn der jeweilige Bereich überwacht wird. Im Falle einer Blockierung durch einen Bereichsstatus können Sie auswählen, ob die Blockierung gültig ist, wenn die Überwachung des Bereichs aktiviert bzw. deaktiviert wurde und im Fall einer Blockierung durch eine Meldelinie/Komponente, entweder durch dessen Aktivierung oder Deaktivierung. Beide Blockieroptionen (durch einen Bereich und eine Komponente) können gleichzeitig verwendet werden.

SMS Nachrichten - Festlegung der Texte der SMS-Berichte, die bei Aktivierung oder Deaktivierung eines PG-Ausgangs versendet werden. Die Benutzer, an die Berichte gesendet werden, sind in der Registerkarte Benutzerbenachrichtigung festgelegt. Wenn die Texte der Berichte geändert werden, werden sie in einer Log-Datei gespeichert, sodass sie nicht vollständig gelöscht werden können.

Ereignisspeicher* - ermöglicht die Registrierung der PG-Aktivierung im Ereignisverlauf und somit auch die Versendung von SMS an die Benutzer sowie die Kommunikation mit der AES (z. B. wenn Benutzer einen überwachten Bereich durch eine gesicherte Tür betreten, Registrierung im Web Self Service etc.)

PG deaktivieren - Möglichkeit, einen PG-Ausgang zu sperren. Deaktivierung (Sperrung) eines Ausgangs wird durch einen roten Punkt angezeigt. Der Administrator (über J-Link) und der Errichter (über F-Link) sind befugt, einen Ausgang zu deaktivieren.

Status - farblich codierte Information über den aktuellen Status eines PG-Ausgangs. Die Beschreibung in Grün entspricht dem grünen Licht des Segments, die Beschreibung in Rot entspricht dem roten Licht des Segments.

Test - Möglichkeit, einen Ausgang manuell vom Computer aus zu steuern. Abhängig von der ausgewählten Funktion, wird der bestimmte PG aktiviert (bzw. deaktiviert).

Notiz - ermöglicht die Beschreibung von Details eines PG-Ausgangs, dessen Nutzung, besonderes Verhalten, Mitteilung über Aktivierung zusammen mit anderen Ausgängen, etc.

8.7.1 Aktivierungsplan eines PG-Ausgangs

Durch die Auswahl von Aktivierung in der Registerkarte PG-Ausgänge können Sie den Plan der Aktivierungsverbindungen eingeben. Der Plan legt fest, auf welche Aktion der Ausgang reagieren soll.

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Autorisierte Benutzer - legt die Benutzer fest, die befugt sind, den PG-Ausgang von einem Bedienteil aus zu steuern (über Segmenttasten). Die Festlegung ist mit der Registerkarte Benutzerübersicht verbunden.

Berechtigung eines Benutzers an einem Bedienteil - gibt Ihnen die Möglichkeit, 2 Bedienteile festzulegen, die den PG-Ausgang allein durch Berechtigung aktivieren (Anwendung eines Chips oder Eingabe eines Codes). Diese Funktion dient dem Öffnen eines Türschlosses (d. h., die Segmenttaste muss nicht betätigt werden). Diese Funktion ist nur verfügbar, wenn die Ausgangsfunktion auf Impuls festgelegt ist.

Durchklingeln der Benutzer - Bestimmung der Benutzer, die befugt sind, einen PG-Ausgang durch einen Anruf von ihrem Telefon aus zu aktivieren (Telefonnummern sind in der Registerkarte Benutzerübersicht eingegeben). Die Telefonnummern für die Aktivierung durch Anruf dürfen nicht unterdrückt sein (der CLIP-Service darf für diese nicht deaktiviert sein). Der Begriff „Einwählen" bedeutet, dass der Anrufer nach dem Wählen der Telefonnummer mindestens einen Klingelton abwartet (jedoch, je nach Einstellung für die Anrufannahme, Übertragungsgeräte, siehe „Anzahl der Ruftöne der eingehenden Anrufen" unter Einstellungen GSM Modul) und dann den Anruf beendet. Wird der Anruf durch die Zentrale angenommen, wird der Ausgang nicht aktiviert.

Meldelinie - ermöglicht die Aktivierung eines PG-Ausgangs über eine Meldelinie/Komponente (Aktivierung des Melders, Drücken des Markers, etc.) Die Einstellung ist mit der Registerkarte Komponentenliste verbunden. Eine Komponente kann nur einen PG-Ausgang aktivieren.

Reaktion auf - ermöglicht die Aktivierung eines Ausgangs durch ein ausgewähltes Ereignis im System (z. B. Alarm, Störungen, AC-Ausfall, etc.) Für einen internen Status (insgesamt gibt es 37 interne Status, siehe Registerkarte. 11) können Sie die Gruppe der Bereiche festlegen, von welchen das Signal akzeptiert wird (die ODER-Logik). Der jeweilige PG-Ausgang kann so eingestellt werden, dass er den Status eines anderen PG-Ausgangs bzw. mehrerer anderer Ausgänge, mit wechselseitiger Logik (ODER bzw. UND) kopiert. Der letzte Punkt im Menü ermöglicht es Ihnen, die Aktivierung eines Ausgangs sowie dessen Deaktivierung als Reaktion auf ein vollkommen anderes Ereignis (z. B. Aktivierung im Falle eines Alarms, jedoch Deaktivierung nur bei Alarmabbruch) festzulegen.

Bedienteile und Segmente - zeigt eine Liste mit Bedienteilen im System. Mithilfe der Taste Einstellungen (unterhalb der Liste mit Bedienteilen) können Sie das interne Menü des ausgewählten Bedienteils aufrufen und dessen Einstellungen anpassen; siehe Kapitel 8.5.4.

SMS-Befehle - ermöglicht es Ihnen, die Textbefehle zur Aktivierung und Deaktivierung eines PG-Ausgangs über das Telefon festzulegen. Der Erhalt der jeweiligen SMS hat eine ähnliche Auswirkung wie das Betätigen der Taste Aktivieren bzw. Deaktivieren auf dem Steuerungssegment des Bedienteils. Zur Steuerung der Ausgänge verwenden Sie eine SMS in dem Format code_command, z. B. 2*2345_Licht_einschalten (Hinweis: das _ Zeichen ist ein Leerzeichen). Der Code vor dem Befehl ist nicht obligatorisch, wenn die Registerkarte Übertragungsgeräte beim Punkt „Freigabe von Sprachmenü und SMS-Befehlen ohne zusätzlichen Code" aktiviert ist und die Telefonnummer eines Benutzers mit Befugnis zur Steuerung des jeweiligen PG-Ausgangs identifiziert ist.

Ausgangsaktivierung durch Autorisierung am Bedienteil - hier können bis zu zwei Bedienteile definiert werden (z. B. Ein- und Ausgang), die ausschließlich von Befugten Benutzern benutzt werden, um den PG-Ausgang alleinig mit ihrer Berechtigung zu steuern (Eingabe eines Codes bzw. Anwendung eines RFID-Chips)

Durch eine Komponente aktiviert - Liste mit Komponenten, die den jeweiligen PG-Ausgang mit ihrer Aktivierung aktivieren (Informationsfenster)

Durch die Zeitschaltuhr aktiviert - Liste der planmäßigen Ereignisse, die den jeweiligen PG-Ausgang aktivieren bzw. deaktivieren (Informationsfenster)

Warnhinweis 1: Die PG-Ausgänge sind nicht funktionsfähig, wenn das System im Errichtermodus ist (bei Aktivierung des Errichtermodus werden alle PG-Ausgänge automatisch deaktiviert). Nach Verlassen des Errichtermodus über F-Link können diese wieder reaktiviert werden, außer wenn Warnhinweis 2.

Warnhinweis 2: Wenn die Parameter Einstellung „Automatisch in den Errichtermodus wechseln" aktiviert ist und wenn bei der Verbindung der Zentrale zum F-Link der Punkt „Deaktivieren" bzw. „Unscharf schalten" im Warnfenster ausgewählt wird, meldet der F-Link keine möglichen PG-Ausgänge nach dieser direkten Eingabe im Errichtermodus an (z. B. aktiviert durch ein Bedienteilsegment und die Funktion EIN/AUS bzw. Zeitschaltuhr). Das bedeutet zudem, dass beim Verlassen des Errichtermodus nicht gefragt wird, ob diese PG-Ausgänge erneut aktiviert werden sollen.

Interner Status für die Steuerung der PG-Ausgänge:

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Status Beschreibung
Unscharf De-/Aktiviert den PG, sobald der ausgewählte Bereich "Unscharf" geschaltet ist/wird
Scharf De-/Aktiviert den PG, sobald der ausgewählte Bereich "Scharf" geschaltet ist/wird
Teilscharf De-/Aktiviert den PG, sobald der ausgewählte Bereich "Teilscharf" geschaltet ist/wird
Gesamtscharf De-/Aktiviert den PG, sobald der ausgewählte Bereich "Gesamtscharf" geschaltet ist/wird
Alle Alarmmeldungen De-/Aktiviert den PG, sobald ein beliebiger "Alarm" in den jeweilgen Bereich ausgelöst wird
Sofortiger Alarm De-/Aktiviert den PG, sobald ein Melder mit der Reaktion "sofortiger Alarm" einen Alarm in den jeweilgen Bereich auslöst.
Verzögerter Alarm De-/Aktiviert den PG, sobald ein Melder mit der Reaktion "verzögerter Alarm" einen Alarm in den jeweilgen Bereich auslöst.
Brandalarm De-/Aktiviert den PG, sobald ein "Brandalarm" in den jeweilgen Bereich ausgelöst wird
Panikalarm De-/Aktiviert den PG, sobald ein "Panikalarm" in den jeweilgen Bereich ausgelöst wird
Sabotagealarm De-/Aktiviert den PG, sobald ein "Sabotagealarm" in den jeweilgen Bereich ausgelöst wird
Alarmidentifikation De-/Aktiviert den PG, sobald die "Alarmidentifikation"/der "Alarmspeicher" in den jeweilgen Bereich aktiviert wird. Dies ist gegeben, sobald ein Alarm ausgelöst wurde, bis dieser wieder aufgehoben wird. z.B. die rote LED blickt am Bedienteil
Unbestätigter Alarm De-/Aktiviert den PG, sobald ein "unbestätigter Alarm" in den jeweilgen Bereich ausgelöst wird
Eingangsverzögerung De-/Aktiviert den PG, sobald eine "Eingangsverzögerung" in den jeweilgen Bereich aktiv ist
Ausgangsverzögerung De-/Aktiviert den PG, sobald eine "Ausgangsverzögerung" in den jeweilgen Bereich aktiv ist
AC-Ausfall De-/Aktiviert den PG, sobald die "Energieversorgung" in den jeweilgen Bereich gestört/unterbrochen ist
AC-Ausfall/länger 30min De-/Aktiviert den PG, sobald die "Eingangsverzögerung- länger als 30 Minuten" in den jeweilgen Bereich gestört/unterbrochen ist
Störung Batterie De-/Aktiviert den PG, sobald eine "Back-Up Batterie einer Komponente" in den jeweilgen Bereich gestört/unterbrochen ist
Interner Alarm (IW) De-/Aktiviert den PG, sobald ein "Interner Alarm (IW)" in den jeweilgen Bereich ausgelöst wird
Externer Alarm (EW) De-/Aktiviert den PG, sobald ein "Externer Alarm (EW)" in den jeweilgen Bereich ausgelöst wird
Störung De-/Aktiviert den PG, sobald eine "Störung" in den jeweilgen Bereich aktiv ist
Aktiver Melder De-/Aktiviert den PG, sobald ein "Aktiver Melder" in den jeweilgen Bereich ausgelöst wird
Aktiver Melder o.Verzög. De-/Aktiviert den PG, sobald ein "Aktiver Melder ohne Verzögerung" in den jeweilgen Bereich ausgelöst wird
Aktiver Melder m.Verzög. De-/Aktiviert den PG, sobald ein "Aktiver Melder mit Vedrzögerung" in den jeweilgen Bereich ausgelöst wird
Bypass De-/Aktiviert den PG, sobald ein "Bypass" in den jeweilgen Bereich ausgelöst wird
Leer (in F-Link nicht angezeigt)
Kommunikationsverlust De-/Aktiviert den PG, sobald ein "Kommunikationsverlust der Komponente - länger 20 Min" in den jeweilgen Bereich ausgelöst wird
Batterie schwach De-/Aktiviert den PG, sobald ein "Komponente mit zu schwacher Batterie" in den jeweilgen Bereich hinterlegt ist
Aktive Sabotage De-/Aktiviert den PG, sobald ein "Komponente mit aktiver Sabotage" in den jeweilgen Bereich hinterlegt ist
Bereich nicht Scharf De-/Aktiviert den PG, sobald die Meldung "Bereich nicht Scharfgeschaltet" in den jeweilgen Bereich ausgelöst wird. Dies steht in Abhängigkeit der Einstellungen unter den Systemparametern und ob in dem jeweilgen Bereich (Bereichsübersicht), die Funktion „Nicht scharfschalten melden" aktiviert wude.
Keine Scharfschaltung Konnte ein Bereich nicht Scharf geschalten werden, wird der PG de-/aktiviert, sobald die aktive Linie/Komponete nicht mehr aktiv ist, geschalten.
Keine Teilscharfschaltung Konnte ein Bereich nicht Teilscharf geschalten werden, wird der PG de-/aktiviert, sobald die aktive Linie/Komponete nicht mehr aktiv ist, geschalten.
Jahreswartung De-/Aktiviert den PG, sobald eine "Jahreswartung" fällig ist. Diese Meldung steht in Verbindung der einstellung in den Systemparametern "Hinweisfenster - Jahreswartung"
Störung GSM De-/Aktiviert den PG, sobald eine "GSM Störung" in den jeweilgen Bereich ausgelöst wird
Störung LAN De-/Aktiviert den PG, sobald eine "LAN Störung" in den jeweilgen Bereich ausgelöst wird
Störung PSTN De-/Aktiviert den PG, sobald eine "PSTN Störung" in den jeweilgen Bereich ausgelöst wird
Andere PG´s De-/Aktiviert den PG, sobald "Andere PG´s" in den jeweilgen Bereich aktiv sind
Eigene Gruppe De-/Aktiviert den PG, sobald "ein beliebiges Ereignis" in den jeweilgen Bereich aktiviert wird
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8.8 Registerkarte Benutzerbenachrichtigung

Diese Registerkarte wird verwendet, um die Benutzer zu definieren, die das System im Fall von ausgewählten Ereignisgruppen per Bericht in SMS-Form oder per Sprachanruf an deren Telefone benachrichtigt. Die Gruppen und das SMS-Format sind in der beigefügten Tabelle 13.2 beschrieben. Die grundlegende Struktur des Sprachmenüs ist in der beigefügten Tabelle 13.3 beschrieben. Sie müssen nicht im Errichtermodus sein, um Änderungen in dieser Registerkarte vorzunehmen.

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Punkte, die mit * markiert sind, werden nur in den Erweiterten Einstellungen angezeigt.

Benutzer - ermöglicht die Auswahl eines Benutzers aus der Benutzerliste.

Alarm SMS (lilafarbene Spalte) - Gruppe von auswählbaren Alarmberichten, bei denen ein Textbericht über ein Alarmereignis in einem ausgewählten Bereich versendet wird, des Weiteren über einen Fehler oder die Wiederherstellung der Energieversorgung nach mehr als 30 Minuten, die Scharfschaltung für einen offenen Bereich bzw. einen Bericht über die Nicht Scharfschaltung eines Bereichs (siehe Registerkarte Bereichsübersicht)

Alarm Anruf (lilafarbene Spalte) - eine Gruppe von Berichten, bei denen das System (nachdem SMS-Berichte verschickt wurden) eine Alarm-Sprachmitteilung an die Benutzer senden. Der Anrufversuch dauert etwa 30 Sek. Bleibt der Anruf unbeantwortet, ruft das System den nächsten Benutzer in der Liste an. Bleibt der Anruf unbeantwortet, wird die Sprachnachricht wiederholt gesendet. Der Aufbau der Nachricht ist: Ihre Alarmberichte - Alarmtyp - Bereich Nr. Nachdem der Benutzer aufgelegt hat, jedoch spätestens nach 50 Sek., wird der Anruf beendet und der nächste Benutzer wird angerufen. Der Benutzer kann den Empfang des Anrufes durch das Drücken der # Taste auf dem Telefon bestätigen und muss nach der Sprachnachricht einen gültigen Code eingeben. Wurde ein gültiger Code eingegeben, wird der Alarm unterbrochen und der nächste Benutzer nicht mehr angerufen. Sprachanrufe sind zeitraubend und können für eine eingeschränkte Anzahl an Benutzern festgelegt werden (JA-101K-xx - 8 Benutzer / JA-106K-xx - 15 Benutzer) Für die Sprachberichte sind allgemeine Sprachnachrichten im System voreingestellt. Die Sprachnachrichten können neu aufgenommen werden, indem die Namen im Sprachmenü durch die benötigten Namen ausgetauscht werden. Aufbau des Sprachmenüs, siehe 13.3

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Scharf/Unscharf SMS (grüne Spalte) - Gruppe von Berichten, für die eine Textnachricht bezüglich Scharf-/Unscharfschaltung versandt wird. Ein Bericht über die Scharfschaltung wird mit einer eingestellten Verzögerung von 60 Sekunden nach Aktivierung verschickt. Der veranlassende Benutzer erhält keinen Bericht über Aktivierung und Deaktivierung der Überwachung. Ausgenommen ist die Scharfschaltung eines Gemeinsamen Bereichs (erfolgt über die Zentrale, nicht über den Benutzer).

Alarm-Bilder - sendet dem Benutzer eine SMS, die besagt, dass ein Alarm-Bild aufgenommen wurde, wenn Kameras installiert wurden. Weitere Details - siehe Handbücher der jeweiligen Melder mit Kameras.

Störung und Service SMS (beige Spalte) - sendet einen Textbericht über Störungen (entladene Akkus, Aufrufen des Errichtermodus, etc.).

Definierter Benutzer 1 (hellblaue Spalte) - besondere 1. Gruppe, wobei ein Errichter bestimmte Ereignisse ausschließlich an ausgewählte Benutzer (Administrator, etc.) weitergeben darf (üblicherweise Berichte über Fehler und die Wiederherstellung der Energieversorgung bzw. eine mögliche Scharfschaltung mit einer aktiven Komponente)

Definierter Benutzer 2 (hellgrüne Spalte) - besondere 2. Gruppe, wobei ein Errichter bestimmte Ereignisse ausschließlich an ausgewählte Benutzer (Administrator, etc.) weitergeben darf (üblicherweise Berichte über schwache Batterie bei Komponenten bzw. niedriger Stand des Back-up-Akkus.

Bereichsmeldungen - legt fest, von welchem Bereich aus die ausgewählten Ereignisgruppen berichtet werden. Werden Störung und Service SMS überprüft und kein Bereich ausgewählt, wird nur über Systemstörungen und Service berichtet (diese werden immer Bereich Nr. 1 zugewiesen).

SMS PG AN* - Möglichkeit, einen Benutzer über die Aktivierung von PG-Ausgängen zu informieren. Die Nachrichten werden mit einer eingestellten Verzögerung von 60 Sek. verschickt. Die Texte der SMS-Mitteilungen werden in der Registerkarte PG-Ausgänge festgelegt, siehe Kapitel 8.7.

SMS PG AUS* - Möglichkeit, einen Benutzer über die Deaktivierung von PG-Ausgängen zu informieren. Die Nachrichten werden mit einer eingestellten Verzögerung von 60 Sek. verschickt. Die Texte der SMS-Mitteilungen werden in der Registerkarte PG-Ausgänge festgelegt, siehe Kapitel 8.7.

SMS Sondermeldung* - Möglichkeit, über die Aktivierung von Meldern, die mit der mit Reaktion Meldung (A, B, C, D) an Benutzer per SMS eingestellt wurden, zu informieren. Die Texte von Sonderberichten werden über die Taste Sonderberichte unten rechts in der Registerkarte Berichte festgelegt.

Anruf Sondermeldung* - Möglichkeit, über die Aktivierung von Meldern, die mit der Reaktion Meldung (A, B, C, D) an Benutzer per Sprachmitteilung festgelegt wurden, zu informieren. Sprachmitteilungen können durch Anruf der Telefonnummer der Zentrale aufgenommen werden. Nach Annahme des Anrufes und Autorisierung durch den Code des Administrators, können Sie die Taste 9 verwenden, um die Sprachmitteilungen aufzunehmen; siehe Kapitel 13.2. Basismenü des JABLOTRON 100+ Sprachkommunikationsgerätes:

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Test - durch Drücken dieser Taste wird ein Test-SMS-Bericht an den Benutzer geschickt: „Testbericht, Zentrale, Bereich 1"

Tabelle der Ereignisse und voreingestellter Gruppen:

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Routinemeldung - diese Taste (untere Leiste) wird verwendet, um einzustellen, dass ein bestimmter Benutzer täglich zu einer bestimmten Uhrzeit einen Routineanruf bzw. SMS erhält.

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Text - SMS Sondermeldungen – Schaltfläche in der unteren Werkzeugleiste der offenen Programmiertabelle für die Eingabe von Namen, Aktivierung/Deaktivierung von SMS und die Aufzeichnung von Meldungen von A bis D im Ereignisspeicher, die als Zonenreaktion verwendet werden, siehe Kapitel 8.5.2, Tabelle 9.

8.9 Registerkarte Systemparameter

Diese wird verwendet, um Parameter und auswählbare Funktionen der Zentrale festzulegen. Diese Registerkarte ist identisch mit Zentrale/ Einstellungen. Sie müssen nicht im Errichtermodus sein, um Änderungen in dieser Registerkarte vorzunehmen.

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Punkte, die mit * markiert sind, werden nur in den Erweiterten Einstellungen angezeigt.

Parameter Beschreibung
Datum Aktuelles Datum – dieses steht zudem in Abhängigkeit zu dem Einstellungen im Jahreskalender (Registerkarte Zeitschaluhr).
Wochentag Anzeige des aktuellen Wochentages
Uhrzeit Einstellung der Systemuhr.
Sommer- und Winterzeitzeit* Automatisches Umschalten auf Winter- und Sommerzeit kann nur für die manuelle Zeiteinstellung ausgewählt werden. Die Änderung erfolgt am letzten Sonntag im März bzw. Oktober jeweils um 1:00 UTC [koordinierte Weltzeit] (z. B. 2:00 MEZ bzw. 3:00 CEST (mitteleuropäische bzw. zentraleuropäische Zeit).
Zeiteinstellung* Einstellung der Systemuhr (manuell, vom GSM-Netzwerk, vom Jablotron-Server aus).
Zeitabgleich zwischen PC und Zentrale* Wenn die Uhren des Computers und der Zentrale sich um mehr als 1 Minute unterscheiden, weist F-Link den Benutzer auf diese Tatsache hin.
Art der Scharfschaltung* Auswahl der Art, auf die das System den Scharfschaltvorgang handhabt. Auf der untersten Ebene oder bei aktiven Geräten ist eine Bestätigung des Benutzers erforderlich (durch Wiederholung der Scharfschalt-Anfrage über das Tastenfeld). Dies gilt nicht, wenn ein gemeinsamer Bereich eingestellt ist, der unabhängig von den aktiven Geräten gilt.
  • Sofortige Scharfschaltung - Immer aktivieren, ungeachtet des Systemstatus (Fehler, aktive Melder,...)
  • Scharfschalten mit Hinweis - Zeigt 8 Sekunden lang optisch (bei Segment und Anzeige) den Systemstatus (Störung, aktive Komponenten, niedriger Batterie- bzw. Akkustand) an und aktiviert nach Ablauf dieser Zeit automatisch die Überwachung. Die Einstellung kann auch durch wiederholtes Drücken des Segmentes (bzw. der EINGABETASTE) erfolgen.
  • Scharfschalten mit Bestätigung - Zeigt 8 Sekunden lang optisch (Segment und Anzeige) den Systemstatus (Störung, aktive Komponenten, niedriger Batterie- bzw. Akkustand) an. Kann NUR durch wiederholtes Drücken des Segments (bzw. der EINGABETASTE) aktiviert werden.
  • Keine Scharfschaltung - Zeigt 8 Sekunden lang optisch (Segment und Anzeige) den Systemstatus (Störung, aktive Komponenten, niedriger Batterie- bzw. Akkustand) an. Kann durch wiederholtes Drücken des Segments (bzw. durch Betätigung der EINGABETASTE) aktiviert werden, aber nur, wenn der aktive Melder ein VERZÖGERTER Reaktionstyp eingestellt ist. Ein aktive Komponente mit einer anderen Alarmreaktion KANN so NICHT aktiviert werden. ACHTUNG!!! Dies gilt ebenso für die Fernsteuerung (Sprachmenü, SMS, My JABLOTRON, Aktionen über die Zeitschaltuhr).
Bestätigung der Zutrittskarte mit Code Wenn ein Code und eine Karte einem Benutzer zugewiesen wurden, braucht der Benutzer beide Berechtigungen (ungeachtet der Reihenfolge). Bei dieser Einstellung kann das System auch durch einen Benutzer gesteuert werden, der nur einen Code oder nur eine Karte hat.
Warnhinweis: Wenn diese Funktion aktiviert ist, wird ein Benutzer mit Karte sowohl als auch Code aufgefordert, den numerischen Code der Karte einzugeben, wenn er das System von der MY JABLOTRON Anwendung aus steuert.
Sirene bei Teilscharf aktivieren Ermöglicht Ihnen die Aktivierung des akustischen Alarms mit den IW-Sirenen, wenn der Bereich teilüberwacht wird. Bei Teilüberwachung aktiviert der EW-Ausgang niemals eine Sirene im Alarmfall (ausgenommen eines lauten Panikalarms).
Sirenen aktivieren Aktiviert alle BUS- und kabellosen Sirenen des Systems (konzipiert für die Deaktivierung des akustischen Alarms während der Systemprüfung durch einen Errichter)
Warnung vor Werkseitigen Codes Nach Abschluss des Errichtermodus wird eine SMS an den Errichter auf Position 0 geschickt, dass die Werkseitigen Codes im System belassen wurden.
Errichter und AES vom Administrator blockiert Dieser sperrt den eigenständigen Zugriff der Errichter und der AES auf das System.
Hinweis: Bei einem Fernzugriff eines Technikers auf das System über F-Link kann der Administrator über ein Bedienteil im Gebäude den Techniker autorisieren. Im Falle einer lokalen Verbindung eines Technikers zur Zentrale über ein USB-Kabel kann der Administrator den Techniker per Fernzugang über das Sprachmenü autorisieren.
Errichter und AES betätigt das System Diese Einstellung erlaubt dem Errichter und dem AES-Techniker das System für alle Bereiche zu steuern. Wenn dieser Parameter deaktiviert ist, ist der Techniker nicht befugt, den Bereich zu steuern und kann nur in den Errichtermodus gelangen, nachdem die Überwachung aller Bereiche vom Administrator oder einem Benutzer deaktiviert wurde.
Testbetrieb Alle Alarme sind auf 60 Sek. beschränkt und werden per SMS bestimmten Benutzern und dem Errichter (Position 0) mitgeteilt, auch wenn Alarmberichte für ihn nicht aktiviert sind. Der Probebetrieb wird nach 7 Tagen ab Verlassen des Errichtermodus automatisch beendet. Während des Testmodus sind auf EW (Externe Warnung) eingestellte Sirenenalarme deaktiviert.
Hinweisfenster - Jahreswartung* Ist diese Funktion aktiviert, initiiert diese 12 Monate nach dem letzten Schließen des Errichtermodus das Ereignis „Systemhinweis -Jahreswartung erforderlich" im System, das zusammen mit dem Informations-Icon, auf der Tastatur mit einem LCD-Bildschirm angezeigt und in der Ereignishistorie registriert wird. Nach dem Drücken der „i" Taste wird der Text „Errichter kontaktieren" zusammen mit seiner Telefonnummer angezeigt.
Panikalarm (Panikalarmgenerierung) Für die Auslösung eines stummen Alarms nur durch Autorisierung oder durch Systemsteuerung (Scharfschalten, Unscharfschalten, PG-Steuerung, …), wenn der Benutzer von einem Verbrecher bedrängt wird. Bei der Bedienung der Systemsteuerung wird ein Panikalarm ausgelöst, wenn bei der Eingabe des Codes die letzte Stelle um 1 erhöht wird. Diese Funktion steht für Codes mit/ohne Präfix zur Verfügung. Beispiel: Falls der Benutzercode mit Präfix 4*4444 lautet, geben Sie für die Panikalarmgenerierung 4*4445 als Benutzercode ein. Lautet der Benutzercode ohne Präfix 4444, geben Sie für die Panikalarmgenerierung 4445 ein.
Achtung: Falls die letzte Stelle des Benutzercodes eine 9 ist, verwenden Sie als letzte Stelle für die Panikalarmgenerierung eine 0. Beispiel: Falls der Benutzercode ohne Präfix 4449 lautet, geben Sie für die Panikalarmgenerierung 4440 ein (geben Sie die 0 nur am Ende ein).
Achtung: Durch die Aktivierung dieser Funktion werden alle vordefinierten Codes im System gelöscht!!!
2-Melderabhängigkeit in einem Bereich* Wenn für einen Melder die Bestätigungsmeldung durch einen anderen Melder festgelegt ist, kann diese Bestätigungsoption auf ausschließlich denselben Bereich beschränkt werden (sonst kann ein Melder eines anderen Bereichs den Alarm bestätigen). Dies gilt ebenso für Einbruchsmelder und für Brandmelder.
Interne Sirene bei Sabotagealarm* Eine Sirene mit IW-Reaktion zeigt akustisch einen Sabotagealarm an, wenn der Bereich nicht überwacht bzw. teilüberwacht ist.
Rücksetzen von Sabotagealarm durch Errichter* Die Speicheranzeige des Sabotagealarms kann nur durch einen Errichter oder AES-Techniker zurückgesetzt werden. Wird diese Option nicht aktiviert, kann der Alarm auch durch den Administrator (aber nicht durch einen Benutzer) zurückgesetzt werden.
Reset auf Werkseinstellung* Möglichkeit, Zurücksetzung der Zentrale mit einem Jumper am Feld zu sperren. Ist Zurücksetzen untersagt und der Errichter-Code nicht bekannt, kann die Zentrale nur durch den Hersteller entsperrt werden. Die Zurücksetzung der Zentrale ist in Kapitel 10 beschrieben.

Systemparameter (Fortsetzung)

Tägliche Zurücksetzung des Autobypasses *

Die Option bezieht sich nur auf die Aktivierungseingänge (nicht auf die Sabotage- oder Störungseingänge). Ist diese Option aktiviert, setzt das System automatisch täglich um 12 Uhr die automatisch umgangenen Komponenten zurück. Ist diese Option deaktiviert, wird die automatische Umgehung der Komponente (Bypass) nur durch eine Statusänderung des Bereichs zurückgesetzt. Diese Auswahl eignet sich z. B. für die Verwendung von Meldern mit einer Reaktionszeit von 24 Stunden bzw. für Überschwemmungsmelder, die sich in einem Bereich befinden, dessen Überwachung nicht aktiviert/deaktiviert werden muss.

Melder nach nach 3x auslösen umgehen (Bypass)*

Die Option bezieht sich nur auf die Aktivierungseingänge und nicht auf die Sabotage- und Fehlereingänge. Ist diese Funktion aktiviert, erlaubt die Komponente 3 Aktivierungen der Komponente im Laufe einer Alarmperiode. Die jeweilige Komponente wird erst nach drei Alarmperioden umgangen, d. h., die Komponente wird erst nach 9-maligem Auslösen umgangen. Ist diese Option deaktiviert, wird die Komponente unabhängig von der Dauer des Alarms schon nach dreimaligem Auslösen umgangen.

Automatisch die verbundene Zentrale auslesen

Bei Verbindung der Zentrale mit einem Computer über ein USB-Kabel wird die Verbindung automatisch hergestellt, sofern die Programmierung über F-Link und diesen Computer vollzogen wurde.

Automatisch in den Errichtermodus wechseln*

Wird die SW mit der Zentrale verbunden, schaltet das System automatisch auf den Errichtermodus um. Werden einige Bereiche überwacht, fragt es nach Erlaubnis, die Überwachung zu deaktivieren. Beim Aufrufen des Errichtermodus deaktiviert das System auch alle PG-Ausgänge. Beim Verlassen des Errichtermodus scheint die Option auf, die Bereiche wieder auf Überwachung zu schalten, die beim Übergang zum Errichtermodus deaktiviert wurden. Die PG-Ausgänge werden nur durch ihre Aktivierungsverbindungen aktiviert (siehe auch Warnhinweis 2 in Kapitel 8.9). Sind noch die Werkseitigen Codes im System, ist die Erstberechtigung nicht erforderlich.

Zeitfenster

In jedem Bereich werden die Eingangs- und Ausgangsverzögerungen A, B und C separat gemessen.

Sind verschiedene Ausgangsverzögerungen für die Melder innerhalb eines Bereiches definiert, wird die längste Verzögerung gemessen. Bei unterschiedlichen Eingangsverzögerungen wird die gemessen, die zum aktivierten Melder gehört. Sind mehrere Melder aktiviert, wird die kürzeste der definierten Eingangsverzögerungen gemessen. Melder mir der Verzögerung C können Sie die Dauer der Ausgangsverzögerung verlängern (siehe die Option: Verlängerung der Ausgangsverzögerungszeit C, in der Registerkarte Systemparameter)

Parameter Beschreibung
Alarmdauer Dauer des Alarms - gültig für alle Bereiche. Zwischen 5 Sek. - 20 Min.
Eingangsverzögerung A Zeitschaltuhr A. Zwischen 5 Sek. - 2 Min.
Ausgangsverzögerung A Zeitschaltuhr A. Zwischen 5 Sek. - 2 Min.
Eingangsverzögerung B* Zeitschaltuhr B. Zwischen 5 Sek. - 2 Min.
Ausgangsverzögerung B* Zeitschaltuhr B. Zwischen 5 Sek. - 2 Min.
Eingangsverzögerung C* Zeitschaltuhr C. Zwischen 5 Sek. - 6 Min.
Ausgangsverzögerung C* Zeitschaltuhr C. Zwischen 5 Sek. - 6 Min.
2-Melderabhängigkeit Einbruchalarm* Wartezeit für Bestätigung des Alarms durch einen anderen Melder eines überwachten Bereichs. Gültig für alle Melder mit Reaktion bestätigt sofort /bestätigt, verzögert - A (1-60 Min.)
2-Melderabhängigkeit Brandalarm Wartezeit für Bestätigung des Brandalarms durch einen anderen Melder. Gültig für alle Melder mit der Reaktion Brandalarm bestätigt. (1 – 60 Min.)
2-Fach Auslösung des selben Melders Wartezeit für die wiederholte Auslösung des selben Melders. Die festgelegte Zeit muss länger sein als die Mindestzeit für die Wiederherstellung des Melders, bevor wiederholt wird. Gültig für alle Melder mit der Reaktion wiederholt, sofort / –wiederholt, verzögert A(6-120 Sek.)
Minimale Zeit der inaktiven Phase Mindestdauer, während der Melder nicht ausgewertet wird, bevor dieser die Aktivierung wiederholen kann. Gültig für alle Melder mit der Reaktion wiederholt, sofort/ wiederholt, verzögert A (5-60 Min.)
Bereich nicht scharfgeschaltet melden Zeit, nach der ein nicht mehr überwachter Bereich einen Bericht über die Deaktivierung der Überwachung verschickt, wenn kein Melder darin aktiviert wurde (die Berichterstattung wird in den Bereichen aktiviert - Registerkarte Bereichsübersicht über Nicht-Scharfschalten melden; 1 - 48 Stunden).
Zeitverlängerung der Ausgangsverzögerung Maximale Zeit, um welche die Ausgangsverzögerung durch einen aktiven verzögerten Melder im Bereich verlängert werden kann. Funktioniert nur zusammen mit der Option: Verlängerung der „Ausgangsverzögerungszeit C". Ist der Melder länger aktiviert, wird die Überwachung des Bereichs aktiviert und der Melder wird umgangen (1-60 Min.)
Verlängerung der „Ausgangsverzögerungzeit C" Die „Funktion Garagentor" - ein aktiver Melder mit „verzögerter Alarm C" (offenes Tor) verlängert die Ausgangsverzögerung im jeweiligen Bereich. Diese Verlängerung kann nur durch einen Melder mit Statusreaktion (üblicherweise öffnende Melder) erfolgen. Die maximale Dauer der möglichen Verlängerung wird durch die vorherige Option festgelegt.
Parameter gemäß EN50131Grad 2 Die Taste ermöglicht es, die Systemparameter gemäß der Norm EN50131 festzulegen (vor der Durchführung der Änderungen ist eine Überprüfung erforderlich). Sperrt ausgewählte Parameter bei Bereichen, Komponenten, Benutzern und Systemparameterkarten, siehe 8.6.1.

Systemsperrung durch Alarm

Alarm jeder Art Nach einem Alarm wird das System so blockiert, dass es in keiner Weise gesteuert werden kann. Es kann nur durch Fernzugriff von der AES aus reaktiviert werden (speziell für UK entworfen).
Durch Sabotagealarm Nach Auslösen des Sabotagealarms kann das System nicht gesteuert werden. Es kann nur vor Ort durch die Eingabe des Errichtercodes über das Bedienteil reaktiviert werden (für die Beneluxstaaten entworfen).

8.9.1 EN50131

Die Option Parameter gemäß EN50131Grad 2 ermöglicht Ihnen, die Parameter gemäß der Norm EN50131, Grad 2 festzulegen. Wenn Sie diese Option nutzen, ändert sich die Einstellung einiger für diesen Standard notwendigen Funktionen, wodurch weitere Änderungen nicht mehr möglich sind. Dies gilt für folgende Funktionen:

In der Registerkarte Systemparameter:

In der Registerkarte „Komponentenliste":

8.10 Registerkarte Zeitschaltuhr

Hier können Sie einen Zeitplan für Ereignisse festlegen, die das System automatisch und regelmäßig durchführt. Sie müssen nicht im Errichtermodus sein, um Änderungen in dieser Registerkarte vorzunehmen.

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Punkte, die mit * markiert sind, werden nur in den Erweiterte Einstellungen angezeigt.

Wochentage legt fest, an welchen Tagen die Aktion durchgeführt wird (z. B. jeden Montag)
Uhrzeit Legt fest, um welche Zeit die Aktion an einem bestimmten Tag durchgeführt wird.
Reaktion gibt Ihnen die Möglichkeit, die Aktionen Nur Scharfschaltung (mit akustischer Ausgangsverzögerung), Nur Teilscharfschaltung, Nur Unscharfschaltung bzw. Sofort scharfschalten (keine Ausgangsverzögerung bzw. akustische Anzeige) auszuführen.
Bereiche bestimmt, in welchem Bereich (welchen Bereichen) die Aktion durchgeführt wird.
PG Steuerung* bietet Ihnen die Möglichkeit, die Aktivierung, Deaktivierung, Blockierung bzw. Entsperrung der PG-Ausgänge festzulegen. Gesperrte (blockierte) PG-Ausgänge können nicht vom Segment aus bzw. über eine SMS gesteuert werden.
PG Ausgänge* legt fest, welcher Ausgang/welche Ausgänge aktiviert bzw. deaktiviert wird/werden.
Blockierung Hier können PG-Ausgänge ausgewählt werden, deren Aktivierung die Blockierung einer Kalenderaktion ermöglicht.
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Programmierung deaktivieren Möglichkeit, eine bestimmte Aktion zu sperren. Die Deaktivierung wird durch einen roten Punkt angezeigt. Der Administrator (über J-Link) und Errichter (über F-Link) sind befugt, den Zeitplan zu deaktivieren.
Hinweis bietet die Möglichkeit der kundenspezifischen Beschreibung von planmäßigen Ereignissen.
Jahreskalender bietet Ihnen die Möglichkeit, das Merkmal der Tage (Mo., Die.,... So.) für einzelne Tage des laufenden sowie darauffolgenden Jahres zu ändern. Sie können die Merkmale durch (wiederholtes) Klicken der Maustaste auf den jeweiligen Tag ändern. Anwendungsbeispiel: Wenn ein Feiertag (arbeitsfreier Tag) auf einen Mittwoch fällt, können Sie das Merkmal des Tages von Mittwoch auf Sonntag ändern. Ereignisse, die gemäß der Grundeinstellungen des Zeitplans automatisch geplant werden und für Arbeitstage gültig sind, werden an diesem Tag nicht durchgeführt. Das Programm für Sonntage wird jedoch beibehalten. Sie können so die Steuerung der Bereiche bzw. der PG-Steuerung z. B. auch für Betriebsferien, etc. anpassen. Die Eigenschaft „AUS" bedeutet deaktiviert - an so gekennzeichneten Tagen werden keine planmäßigen Ereignisse ausgeführt.
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Hinweise:

  • Ein planmäßiges Ereignis kann gleichzeitig die Einstellungen und PG-Ausgänge steuern (aktivieren bzw. deaktivieren).
  • Das Ein- bzw. Ausschalten einer Anwendung für eine bestimmte Zeit kann auf 2 Arten erfolgen. Sie können entweder eine Aktion für die Aktivierung und eine Aktion für die Deaktivierung des PG-Ausgangs oder nur eine Aktion für die Aktivierung festlegen und einen Impuls der erforderlichen Dauer für den PG-Ausgang festlegen.
  • Wenn Sie die "Nur Scharfschaltung" (Nur Teilscharfschaltung) eines bestimmten Bereichs auswählen, wird zuerst zu dem festgelegten Zeitpunkt eine Ausgangsverzögerung mit der festgelegten Dauer von 3 Min. aktiviert. Alle Sensoren in den spezifizierten Bereichen mit Sofortiger Reaktion werden neu angepasst, um während diesen 3 Minuten verzögert zu reagieren. Wenn Sie "Nur Unscharfschaltung" auswählen, wird die Deaktivierung ohne Ausgangsverzögerung sofort durchgeführt und alle Schleifen sind umgehend aktiv (einschließlich verzögerter Melder).

8.11 Registerkarte Übertragungsgeräte

Diese Registerkarte wird verwendet, um das Verhalten der Übertragungsgeräte der internen und externen Kommunikationsmöglichkeiten festzulegen. Sie müssen nicht im Errichtermodus sein, um Änderungen in dieser Registerkarte vorzunehmen.

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Primärkanal für die Sprachkommunikation Auswahl des Kanals, der für die Kommunikation verwendet wird, wenn ein Systembedienteil mit einem Segment für Sprachkommunikation von Benutzern mit der Alarmempfangsstelle (Optionen GSM/PSTN) ausgestattet ist.
Primärer Übertragungsweg von Sprachnachrichten Auswahl des Kanals, den die Zentrale für den Bericht über Sprachereignisse nutzt (Optionen GSM/PSTN).
Registrierungsschlüssel einzigartige Registrierungsnummer der Zentrale
Zugang des Errichters für AES-Einstellungen ermöglicht dem AES-Techniker, den Zugriff des Errichters auf die Registerkarte AES einzuschränken (ganz bzw. nur auf das Lesen).
Freigabe von Sprachmenü uns SMS Befehlen ohne zusätzlichen Code wird ein befugtes Telefon verwendet, um eine Funktion per Anruf zu steuern, muss der Benutzer seinen/ihren Code nicht eingeben (durch Anruf von einem befugten Telefon aus autorisiert). Für diese Funktion muss die Anruferidentifikation (CLIP) aktiviert sein.
Systemfremde SMS weiterleiten an Auswahl des Benutzers, an den die SMS-Mitteilungen, die für die Zentrale unverständlich sind, weitergeleitet werden (Rechnungsinformationen vom Betreiber, etc.)
AES global aktivieren Möglichkeit, die Kommunikation mit der AES vollständig zu deaktivieren - nicht verfügbar, wenn AES-Techniker eingeschränkten Zugriff hat.

Möglichkeiten für den Fernzugriff

Das System bietet mehrere Möglichkeiten der Fernkommunikation/Konfiguration

Keine Kommunikation - verhält sich wie eine unabhängiges System mit eigener SIM-Karte. Das System kommuniziert nach außen (sendet SMS und Sprachnachricht) und empfängt Befehls-SMS und hat ein funktionierendes Sprachmenü. Die Fernkonfiguration ist NICHT möglich. Unter Auswahl dieser Funktion kann MyJablotron NICHT aktiviert werden.

F-Link Kommunikation - kommuniziert wie vorheriger Typ und unterstützt zudem die Fernkonfiguration des Systems. Fernkonfiguration ist von einem Computer mit F-Link (J-Link) und Internetverbindung möglich. Um eine Verbindung mit der Zentrale herzustellen, verbindet sich F-Link mit dem Server des Herstellers, um diesem den Registrierungscode und die Telefonnummer der SIM-Karte, die in das Sprachkommunikationsgerät der Zentrale eingesetzt ist, zuzuschicken. Die Zentrale muss über eine funktionierende Datenkommunikation verfügen (LAN bzw. GSM/GPRS)

8.11 Jablotron Kommunikation

Die Komponente kommuniziert mit dem Server des Herstellers (MY JABLOTRON) und schickt diesen kontinuierlich Informationen über den Status der Zentrale. So steht der Server unmittelbar für die Herstellung einer Verbindung bereit, wenn F-Link (J-Link) eine Anfrage an die Fernverbindung schickt. Zudem ermöglicht die Kommunikation dem Benutzer die Nutzung der Server-Dienste.

Anwendungen, die dem Benutzer den Betrieb des Systems ermöglichen, können auf ein mobiles Gerät mit Android, iOS (Apple) und Windows Mobile Systemen installiert werden. Für diese Option muss ein LAN-Kommunikationsgerät oder ein GSM-Kommunikationsgerät mit einer aktivierten GPRS-Datenkommunikation verwendet werden (eine SIM-Karte mit einem geeigneten Datentarif ist erforderlich). Zur Aktivierung der Jablotron Kommunikation, bzw. MyJablotron, kontaktieren Sie bitte einen unserer zertifizierten Jablotron Distributoren für weitere Informationen.

8.11.1 Taste GSM-Modul

Diese Taste wird verwendet, um Parameter und Verhalten des GSM-Kommunikationsgerätes festzulegen.

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Ein Punkt, der mit * markiert ist, wird automatisch nach der Aktivierung der Zentrale blockiert, wenn zuvor eine funktionierende SIM-Karte eingesetzt wurde und der Dienst des MyJablotron aktiviert wurde.

Wählgerät* - Möglichkeit, das Kommunikationsgerät auszuschalten.

Signalstärke - Information über die Signalstärke in Prozent (diese wird einmal pro Minute gemessen). Für eine ordnungsgemäße Funktion muss das Signal bei mindestens 30% liegen. Wenn Sie Probleme mit dem GSM-Signal feststellen, empfehlen wir Ihnen, die SIM-Karte eines anderen Betreibers auszuprobieren. Es wird nicht empfohlen, eine GSM Richt- oder Verstärkungsantenne für ein Kommunikationsgerät zu verwenden (diese verringert nur die Verbindung des Moduls zu 1 Netzwerkzelle = instabile Kommunikation). Informationen zur Signalqualität erhalten Sie auch mithilfe des SMS-Befehls STATUS (siehe 13.4).

SIM-Karten PIN - wir empfehlen, eine SIM-Karte mit deaktiviertem PIN-Code zu benutzen.

APN Provider* - Einstellungen der GPRS-Datenübertragung. Die Datenübertragung ermöglicht der Zugriff auf die Dienste des Jablotron-Servers, ermöglicht den Fernzugriff eines Errichters, Kommunikation mit der AES, etc. Neben den APN-Einstellungen muss die verwendete SIM-Karte GPRS Datenübertragung unterstützen.

APN Benutzername* - Name (geben Sie keinen ein, wenn das Netzwerk diesen nutzt).

APN Passwort* - Passwort (geben Sie keinen ein, wenn das Netzwerk diesen nicht nutzt).

Anruf-Limit in MIN/Tag - Anrufeinschränkung auf 5 bis 500 Minuten pro Tag ein.

Limiter für gesendete SMS – Der Limiter begrenzt die Anzahl der von der Zentrale gesendeten SMS pro Tag. Er schließt Alarm- und Nicht-Alarm-Ereignisse ein (Alarmereignisse – Alarm, Sabotage, Fehler, Bericht, …; Nicht-Alarm-Ereignisse – PG-Service, …). Der Wert kann zwischen 5 und 250 SMS betragen. Das System kann maximal 250 SMS pro Tag versenden. Dieser Maximalwert wird zwischen dem Limiter für gesendete SMS und dem Limiter für Alarm-SMS aufgeteilt (F-Link überprüft automatisch, ob die kombinierte Einstellung beider Limiter 250 nicht überschreitet). Wenn die Jablotron-Kommunikation aktiviert ist, wird der Maximalwert der Limiter auf 50 gesetzt.

Limiter für Alarm-SMS – Der Limiter begrenzt die Anzahl der von der Zentrale gesendeten Alarm-SMS pro Tag, wenn der Grenzwert für gesendete SMS bereits erreicht wurde (Limiter für gesendete SMS). Dieser Limiter hängt mit Alarmereignissen zusammen (Alarme, Sabotage, Fehler, Berichte, ...). Der Wert kann zwischen 0 und 245 SMS betragen. Beispiel: Der Limiter für gesendete SMS ist auf 30 eingestellt, der Limiter für Alarm-SMS auf 20. Das System verhält sich wie folgt: Wenn an einem bestimmten Tag 30 SMS beliebiger Art gesendet werden (Alarm und Nicht-Alarm), sendet das System für den Rest dieses Tages keine Nicht-Alarm-SMS. Allerdings kann es weiterhin Alarm-SMS senden (maximal 20). Damit wird sichergestellt, dass das System für den Fall eines Alarms immer über eine Reserve verfügt, um den Benutzer per SMS benachrichtigen zu können.

Diakritik (Umlaute) akzeptieren - wenn internationale Zeichen mit Akzenten (ICC) erlaubt sind, können Berichte vom System über mehr als eine SMS-Textnachricht verschickt werden. ICC muss aktiviert sein, wenn Sie in Ihren Texten z.B. das russische Alphabet verwenden.

Fernsteuerung per Telefon - Festlegung der Möglichkeit, das System über das Sprachmenü fernzusteuern. Wenn Benutzer festgelegt wurden, kann auf das Menü nur von den Telefonen der festgelegten Benutzer (in der Registerkarte Übertragungsgeräte können Sie Benutzern Zugriff auf das Sprachmenü erteilen, ohne dass diese ihren Benutzercode eingeben müssen - Freigabe von Sprachmenü und SMS Befehlen ohne zusätzlichen Code) zugegriffen werden. Wenn "Beliebige Person" ausgewählt wurde, kann von jedem beliebigen Telefon aus auf das das Sprachmenü zugegriffen werden. Allerdings muss der Benutzer dann bei Zugriff auf das Menü stets den Benutzercode eingeben.

Fernsteuerung per SMS - die Festlegung der Möglichkeit, das System über SMS-Befehle fernzusteuern. Wenn Benutzer festgelegt wurden, akzeptiert das System nur SMS-Befehle von den Telefonen der festgelegten Benutzer (In der Registerkarte Übertragungsgeräte können Sie Benutzern die Bedienung per SMS-Befehle erlauben, ohne dass diese ihren Benutzercode eingeben müssen - Freigabe von Sprachmenü und SMS Befehlen ohne zusätzlichen Code) Wenn "Beliebeige Person" festgelegt wird, kann ein SMS-Befehl von jedem Telefon aus gesendet werden; es muss jedoch der Zugangscode eingegeben werden. Möchten Sie MyJablotron aktivieren, empfehlen wir für die Dauer des Aktivierungsprozesses, die Einstellung auf "Beliebige Person" zu stellen um eine fehlerfreie Aktivierung zu vollziehen. nach der Aktivierung können sie die Einstellungen entsprenend ändern.

Guthabenanfrage - durch Betätigen dieser Taste können Sie sofort Ihr Guthaben über die Antwortfunktion Ihres Betreibers abfragen (wenn diese Funktion unterstützt wird).

Guthabenlimit - Möglichkeit, das untere Limit für die automatische Überprüfung des Limits einer Prepaid-SIM-Karte festzulegen. Liegt das bestimmte Guthaben unterhalb dieses Limits, schickt das System eine Info-SMS an die Person, der die Funktion Systemfremde SMS weiterleiten an hinterlegt hat.

Es wird nicht empfohlen, eine Prepaid-Karte im System zu verwenden - dies erhöht das Risiko eines Kommunikationsfehlers.

Sequenz für Guthabenabfrage - Befehl für die automatische Überprüfung des Guthabens der Prepaid-SIM-Karte (wenn durch den Betreiber unterstützt). Sie können den Befehl von Ihrem Betreiber erhalten.

Guthabenposition - Position (fortlaufende Nummerierung der Zeichen) im Bericht über das Guthabenkonto des Betreibers, bei dem die numerische Information über das Guthaben beginnt (das Kommunikationsgerät sucht nur nach Ziffern in dem Bericht und ignoriert die anderen Zeichen).

Abfragezeitraum - Einstellung, wie oft das System das Guthaben überprüft (Sie können diese auf 0 bis 99 einstellen, wobei 0 aus bedeutet).

Tel.Nr. vom Erhaltungsanruf - wenn die Prepaid-SIM-Karte für die Aufrechterhaltung der Gültigkeit Anrufe erfordert, können Sie eine Telefonnummer festlegen, die das System automatisch anwählt (z. B. den genauen Zeitservice), wenn von diesem System mehr als 90 Tage kein Anruf ausgegangen ist (10 Sek. nach der Annahme des Anrufes durch die angerufene Partei hängt das System auf).

Intensität der DTMF-Töne - Möglichkeit, die Lautstärke der empfangenen bzw. übertragenen Töne einzustellen. Der Pfeil unter dem Balken zeigt die empfohlene Einstellung. Nehmen Sie mögliche Änderungen schrittweise vor.

SIM-Lock - Funktion, die Telefonnummer auf der SIM-Karte mit den AES-Einstellungen zu verbinden. Dies bedeutet, dass wenn Sie die SIM-Karte durch eine andere ersetzen, alle Einstellungen auf der Registerkarte AES-Alarmempfangsstelle gelöscht werden. Die Löschung kann nicht rückgängig gemacht werden und andere Einstellungen (Registrierung beim MY JABLOTRON Web-Service) müssen vom AES-Techniker erneut durchgeführt werden.

Empfindlichkeit der DTMF-Töne - Festlegung der Empfangsempfindlichkeit des Signals, das die AES erzeugt. Die Empfindlichkeit ist in 10 Stufen einstellbar, wobei der optimale Standardwert bei 4 liegt.

Die Lautstärke des erzeugten DTMF an die AES - Festlegung der Stärke des von der Zentrale erzeugten und übertragenen Wähltonsignals bei DTMF. Die Stärke ist in 10 Stufen einstellbar, wobei der optimale Standardwert bei 2 liegt.

Anzahl der Ruftöne bei eingehenden Anrufen - Anzahl der Klingelimpulse bis zur automatischen Antwort durch das Kommunikationsgerät. Die Antwort kann nach 1 bis 10 Klingelimpulsen (entspricht 5 bis 50 Sekunden) erfolgen. Der Standardwert liegt bei 3 (15 Sekunden).

8.11.2 Taste LAN Modul

Diese wird zur Einstellung des LAN-Kommunikationsgerätes verwendet (wenn die Zentrale über eines verfügt).

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Wählgerät - Möglichkeit, die LAN-Kommunikation zu deaktivieren.

IP-Adresse automatisch beziehen - automatische Einstellung der Netzwerkparameter. Wird diese Funktion nicht durch das Netzwerk unterstützt, müssen die jeweiligen Parameter manuell eingegeben werden. Eine manuelle Eingabe ist nur möglich, wenn die Auswahl für diese Option aufgehoben wurde.

IP-Adresse - Festlegung der manuellen Zuweisung der IP-Adresse, die nur verfügbar ist, wenn die automatische Zuweisung vom DHCP-Server nicht aktiviert wurde. Die Standardeinstellung lautet 192.168.1.99

Subnetzmaske - Einstellung für die IP-Zuweisung der Subnetzmaske, die nur verfügbar ist, wenn die automatische Zuweisung vom DHCP-Server nicht aktiviert ist. Die Standardeinstellung lautet 255.255.255.0

Standardgateway - Einstellung für die manuelle IP-Zuweisung des Standard-Gateways, die nur verfügbar ist, wenn die automatische Zuweisung vom DHCP-Server nicht aktiviert ist. Die Standardeinstellung lautet 192.168.1.1

DNS-Server - Einstellung für die manuelle IP-Zuweisung des DNS-Servers, die nur verfügbar ist, wenn die automatische Zuweisung vom DHCP-Server nicht aktiviert ist. Die Standardeinstellung lautet 192.168.1.1

Name im Netzwerk - Name des Gerätes für eine einfachere Identifikation im lokalen Netzwerk.

MAC-Adresse - einzigartige Adresse jedes LAN-Gerätes für die Identifikation der Informationsquelle.

DNS Test - wenn das LAN-Kommunikationsgerät mit dem Internet verbunden ist, können die Einstellungen auf Richtigkeit überprüft werden. Wenn ein grüner Punkt nach Drücken der Taste erscheint, wurde die Verbindung zum Server hergestellt, wenn jedoch nach ein paar Sekunden ein roter Punkt angezeigt wird, ist die Zeit für die zur Verbindungsherstellung abgelaufen, was auf eine falsche Einstellungen oder einen Fehler in der Verbindung zum LAN-Kommunikationsgerät hinweist.

8.11.3 Taste PSTN Modul

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Diese wird zur Einstellung des Telefonkommunikationsgerätes verwendet (wenn die Zentrale über eines verfügt).

Wählgerät - Möglichkeit, die Kommunikation über die Telefonleitung zu deaktivieren.

Anruf-Limit in MIN/Tag - schränkt Anrufe auf 5 bis 500 Minuten pro Tag ein.

Fernsteuerung per Telefon - Festlegung der Möglichkeit, das System über das Sprachmenü fernzusteuern.

8.11.3 Fortsetzung - PSTN Parameter

Möglichkeit, das System über das Sprachmenü fernzusteuern. Wenn Benutzer festgelegt wurden, kann nur von den Telefonen der festgelegten Benutzer auf das Menü zugegriffen werden (in der Registerkarte Übertragungsgeräte können Sie Benutzern Zugriff auf das Sprachmenü erteilen, ohne dass diese ihren Benutzercode eingeben müssen - Freigabe von Sprachmenü und SMS Befehlen ohne zusätzlichen Code). Wenn "Beliebige Person" ausgewählt wurde, kann von jedem beliebigen Telefon aus auf das das Sprachmenü zugegriffen werden. Allerdings muss der Benutzer dann bei Zugriff auf das Menü stets den Benutzercode eingeben.

Intensität der DTMF-Töne - Festlegung der Lautstärke des übertragenen Wähltonsignals bei DTMF, die durch die Zentrale erzeugt wird. Die Stärke ist in 10 Stufen einstellbar, wobei der optimale Standardwert bei 2 liegt.

Empfindlichkeit der DTMF-Töne - Festlegung der Empfangsempfindlichkeit des von der Alarmempfangsstelle erzeugten Signals. Die Empfindlichkeit ist in 10 Stufen einstellbar, wobei der optimale Standardwert bei 4 liegt.

Anzahl der Ruftöne bei eingehenden Anrufen - Anzahl an Klingelimpulsen, bis das Kommunikationsgerät den Anruf beantwortet. Die Antwort kann nach 1 bis 10 Klingelimpulsen (entspricht 5 bis 50 Sekunden) erfolgen. Der Standardwert liegt bei 3 (15 Sekunden).

Präfix PSTN - Code für das Wählen über eine interne Telefonzentrale

Erkennung von Freizeichen deaktiviert - wenn dieser Parameter deaktiviert ist, ruft das Kommunikationsgerät die festgelegte Telefonnummer an, ungeachtet der Art oder des Vorhandenseins eines Freizeichens. Ist kein Freizeichen vorhanden, schaltet sich das Kommunikationsgerät erst ein, wenn es ein Freizeichen registriert (z. B. Verzögerung der Zuweisung des Freizeichens bei einigen Telefonzentralen)

Erkennung eines Besetztzeichen deaktiviert - wenn das Kommunikationsgerät ein Besetztzeichen empfängt, z. B. in einer parallelen Leitung, legt es auf und informiert das System. Es wird nicht empfohlen, diesen Parameter zu aktivieren, da das Kommunikationsgerät das Auflegen nicht erkennt.

Telefonleitungsprüfung - das Kommunikationsgerät deaktiviert vollständig die Erkennung der elektrischen Spannung der Telefonleitung. Das bedeutet, dass kein Bericht über den Fehler unterbrochene Telefonleitung ausgegeben wird. Wird diese unterbrochen, wird 30 Min. nach Erkennung der unterbrochenen Telefonverbindung eine Fehlermeldung angezeigt. Das Kommunikationsgerät zeigt den Fehler über eine gelbe LED an.

Simulierte Telefonleitung - wenn aktiviert, überprüft das Kommunikationsgerät nicht, ob eine Telefonleitung vorhanden ist bzw. deren Töne. Daher wird bei einer Spannung unter 15V kein Fehler der Telefonleitung festgestellt. Diese Funktion ist für Funkmodems vorgesehen.

Sie finden eine detaillierte Beschreibung der Parametereinstellungen in dem Handbuch des JA190X Modul des Telefonkommunikationsgerätes.

8.11.4 Taste GSM Neustart

Taste für das Ausloggen und erneutes Einloggen des Kommunikationsgerätes in das Netzwerk. Es kann mehrere Sekunden dauern, bis das GSM-Kommunikationsgerät wieder im Netzwerk angemeldet ist (abhängig vom aktuellen Status des Systems). GSM kann auch über den SMS-Befehl GSM neu gestartet werden (siehe 13.4)

8.12 Registerkarte AES-Alarmempfangsstelle

Diese Registerkarte wird verwendet, um die Kommunikation für bis zu 5 Alarmempfangsstellen festzulegen. Wenn in der Registerkarte Übertragungsgeräte der Zugriff des Errichters eingeschränkt ist, kann dieser Parameter nur von einer Person mit Berechtigungsebene eines AES-Technikers festgelegt werden. Die Option steht auch nicht zur Verfügung, wenn Jablotron Kommunikation ausgewählt wurde, wodurch die Einstellung des Kommunikationsteils des Systems wesentlich vereinfacht wird. Sie müssen nicht im Errichtermodus sein, um Änderungen in dieser Registerkarte vorzunehmen. Möchten Sie das System zu einer AES verbinden trotz der Jablotron Kommunikation bzw. MyJablotron (Registerkarte AES ist gesperrt), kontaktieren Sie bitte einen unserer zertifizierten Jablotron Distributoren für weitere Informationen bzw. Unterstützung bei der Aufschaltung.

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AES aktivieren - Möglichkeit, die festgelegte Kommunikation zu de/-aktivieren.

Nachfolgende AES als Redundanz - wenn aktiviert, wird die nächste Position nur genutzt, wenn Daten nicht von der aktuellen AES übertragen werden können.

Protokoll - Einstellung des Übertragungsprotokolls

Übertragungsweg - wenn es mehrere Möglichkeiten zur Übertragung des ausgewählten Protokolls gibt, wird hier die Art des Kommunikationsgerätes ausgewählt

Primäre Tel-Nr./IP - Festlegung der Hauptdomain (über URL oder IP-Adresse und Port) bzw. der Haupttelefonnummer abhängig vom verwendeten Protokoll. Wird die IP-Kommunikation genutzt, müssen Sie den Kommunikations-Port nach der IP-Adresse, getrennt durch einen Doppelpunkt, eingeben. Sie erhalten die Daten zum Kommunikations-Port und zur IP-Adresse von der AES, an die die Kommunikation gerichtet ist. Wurde kein Kommunikations-Port eingetragen, wird das Ereignis nicht übertragen (Bsp.: xxx.x.xxx.xxx:XXXX)

Sekundäre Tel-Nr. IP - Festlegung der Back-up-Domain (über URL oder IP-Adresse) bzw. der Back-up-Telefonnummer abhängig vom verwendeten Protokoll.

Identnummer - Festlegung der Identifikation des Gebäudes (global für das gesamte Gebäude bzw. für separate Bereiche).

Die Standardeinstellung ist null, das Kommunikationsgerät versendet keine Berichte!

Ereignisse - Auswahl der Arten von Ereignissen, über die berichtet werden soll, und die Möglichkeit, Codes für ergänzende Berichte einzustellen (PG-Ausgänge, besondere Berichte A bis D)

Zeitparameter - Festlegung der zeitlichen Begrenzung für die Übertragungen und Festlegung der Dauer der Verbindungsprüfung.

Test - durch Drücken starten Sie einen manuellen Test, um die Verbindung zum jeweiligen Protokoll zu überprüfen.

Notiz - Sie können hier Details zu den AES-Einstellungen, Anfangszeitpunkt der Dienste, etc. eintragen.

JABLOTRON 100+ CID und SIA Code

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8.12.1 Einstellung der Übertragung von Fotos an einen externen Speicherplatz

Wenn in der Region/in dem Land der Dienst MY JABLOTRON aktiviert wurde und der Benutzer der Ausstattung diesen verwendet, erfolgen die erforderlichen Einstellungen vollautomatisch bei der Registrierung der Zentrale bei MY JABLOTRON Web-Service.

Wird die MY JABLOTRON Anwendung nicht genutzt, müssen Sie für die Übertragung von Fotos an den Server und ihre weitere Verteilung die Übertragungen auf Position 5 aktivieren. Nach dieser Aktivierung der Übertragung muss der Benutzer ein Konto für die Speicherung der Fotos auf dem img-Server erstellen. Die Erstellung eines Kontos und dessen Nutzung ist kostenlos. Die Vorgehensweise ist im Handbuch der Module, die mit dieser Technologie funktionieren (JA-120PC, JA-160PC und andere zukünftige Prüfgeräte), beschrieben. Weitere Informationen finden Sie unter http://img.jablotron.com/

8.13 Registerkarte Diagnose

Wird verwendet, um den Status der Komponenten sowie deren Eigenschaften zu überprüfen und zu bestätigen.

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Punkte, die mit * markiert sind, werden nur in der Erweiterte Ansicht angezeigt.

Aktivierungsspeicher - registriert die Aktivierungen der Komponente, die seit der letzten Löschung dieser Spalte erfolgt sind. Der Speicher aller Komponenten kann über die Taste Speicher löschen (untere Leiste) gelöscht werden. Sie können den Speicher einer ausgewählten Komponente über die rechte Maustaste löschen. Die Aktivierung des Sabotagesensors (TMP) hat die höchste Priorität, wenn Ereignisse im Speicher aufgezeichnet werden.

Status - zeigt den aktuellen Status der Komponente an. OK = alles in Ordnung, SABOTAGE = Sabotagekontakt aktiviert, AKTIV = Alarmeingang aktiviert, STÖRUNG = Störung der Komponente, ?? = keine Kommunikation mit der Komponente, KEIN AC = Störung der Energieversorgung, BATTERIE = entladen bzw. getrennter Akku in der Komponente bzw. der Zentrale, Aufladen = Aufladen des Back-up-Akkus in der Komponente bzw. der Zentrale, LADEN = Aktualisierung der Komponente läuft gerade bzw. Aktualisierungsfehler (Aktualisierung wiederholen), AUS = Komponente ausgeschaltet. Bewegen Sie den Cursors auf STATUS der Komponente und detaillierte Daten werden dargestellt.

Batterie* - wenn die Komponente eine Batterie hat, wird dessen Status angezeigt. Bei der Zentrale (Position 0) wird die Spannung im Back-up-Akku angezeigt. Fehlen Daten über die Spannung einer kabellosen Komponente, so ist die Komponente noch nicht verbunden - aktivieren Sie die Übertragung (z. B. über den Sabotagesensor bzw. klicken Sie im F-Link auf die Taste Zentraldaten lesen) oder warten Sie, bis die Übertragung automatisch erfolgt. Werden kabellose Zugangsmodule über eine externe Energiequelle betrieben, wird „Über externe Energiequelle versorgt" angezeigt. Die Anzeige funktioniert nicht für Komponenten der Serien JA-18x.

Spannung* - auf der Position der Zentrale (0) wird die Spannung der Klemmen der Zentrale und der Energie angezeigt, die von den BUS-Komponenten von der Zentrale benötigt wird. Bei BUS-Komponenten wird der Netzspannungsverlust im Vergleich zur Zentrale angezeigt. Der Verlust darf nicht über 2V liegen; sonst muss dieses Problem behoben werden. Bei kabellosen Komponenten (ausgenommen der Serien JA18x mit Lithiumbatterien) wird die Lebensdauer der Batterie angezeigt. Farbcodierung des Batteriestatus: 10% rot, 20% gelb, 30% und höher grün.

Signalstärke* - zeigt die Qualität des Signals an, mit der die Zentrale im GSM oder mit der kabellosen Funk-Komponente kommuniziert. Der Wert sollte bei mindestens 30% liegen. Fehlt die Anzeige, dann ist die Komponente noch nicht verbunden - aktivieren Sie die Übertragung (z. B. über den Sabotagesensor) oder warten Sie, bis die Übertragung automatisch erfolgt. Der Wert auf der Leitung der Zentrale ist die Stärke des GSM-Netzwerksignals (hinsichtlich der Interferenz zwischen Funkmodulen und dem GSM-Modul siehe auch Kapitel 6.1). Farbcodierung des GSM-Signals: 0-30% rot, 40-50% gelb und über 50% grün. Farbcodierung des Funk-Signals: 10% rot, 20% gelb, 30% und höher grün.

Kanal* - Informationen zum BUS, den die Komponente zur Kommunikation nutzt. Es wird zwischen drei Richtungen unterschieden: BUS 1, BUS 2 (nur JA-106) und die RJ-Anschlussbuchse für das JA-110R Funkmodul, das an die innere Anschlussbuchse der Steuerzentrale angeschlossen ist.

9 Weitere F-Link-Optionen

Die F-Link-Version wird stets in der oberen Leiste nach dem Namen angezeigt.

Die Symbolleiste bietet unmittelbaren Zugriff auf virtuelle Bedienteile, Systemereignisse, Einstellungen, Signalmessung der Funkmodule, Gebäudeplan, Modusänderungen, lokalen Zugriff und Fernzugriff auf die Zentrale.

9.1 Bedienteil (virtuell)

Das virtuelle Bedienteil im F-Link (jetzt auch im J-Link) für alle Steuermodultypen ermöglicht die Steuerung (des Bereichs, der PG-Ausgänge) mit der Verwendung der Segmente (nicht nummerierte Tasten) für die in F-Link eingeloggte Person. Dies bedeutet, dass die Codes nicht eingegeben werden können.

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Das System kann durch Anklicken der Symbole für den Systemstatus in der unteren Werkzeugleiste und in der Registerkarte Bereichsübersicht lokal und aus der Ferne gesteuert (scharf, teil- und unscharf geschaltet) werden.

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9.2 Ereignisverlauf

Der Ereignisverlauf ist über F-Link erreichbar, indem Sie die Taste Ereignisse drücken und den gewünschten „Ereignisverlauf" auswählen. Im Speicher der Zentrale (microSD-Karte) können bis zu mehreren Millionen Aufzeichnungen mit fortlaufender Nummerierung, exaktem Datum und genauer Uhrzeit und Quelle des Ereignisses gespeichert werden.

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Ereignisse aus der Zentrale (auch über die Taste F8 aufrufbar) - etwa 100KB der Ereignisse (von der microSD-Karte) werden geladen. Wenn die Lademenge unzureichend ist, können Sie wiederholt weitere 100 (500) KB auswählen. Warnhinweis: Wenn Sie Alles auswählen, kann das Laden bei einer Zentrale nach längerer Betriebsdauer einige Minuten dauern. Geladene Ereignisse können farbig in Gruppen hervorgehoben werden (grün - Steuerung; rot - Alarme, grau - Kommunikation mit AES; orange - Errichtermodus- und technische Ereignisse; hellgrau - PG-Steuerung). Bei den Filtereinstellungen können Sie genau festlegen, welche Ereignisse von welcher Quelle aus und in welchem Zeitraum angezeigt werden sollen. Der Verlauf zeichnet keine Ereignisse auf, die während des Errichtermodus erfolgen (nur das Öffnen und Schließen des Errichtermodus wird verzeichnet). Geladene Ereignisse können in einer Datei im Dateimenü mithilfe des Menüpunktes Exportieren (Shft+Ctrl+S) in unterschiedlichen Formaten (FDE, PDF, TXT, CSV, XML, HTM bzw. HTML) gespeichert werden. Durch das Dateikürzel FDE kann F-Link die Ereignisse wieder herunterladen.

Ereignissverlauf online (auch über die Taste F7 aufrufbar) - in einer vorläufigen Tabelle werden alle Ereignisse aufgezeichnet, die im Ereignisverlauf gespeichert werden und die nach Aktivierung dieser Option erfolgen, einschließlich während des Errichtermodus.

Gehtestmodus (auch über die Taste F6 aufrufbar) - in einer vorläufigen Tabelle werden alle Signale aufgezeichnet, die vom System registriert werden (z. B. auch die Scharf-/Unschaltung der Bereiche).

Ereignisse von einer Datei - Ereignisse aus dem Ereignisverlauf, die im fde-Datenbankformat gespeichert werden, können geöffnet werden (siehe Ereignisse aus der Zentrale)

Aktualisieren - mit 100KB oder 500KB können mehrere Ereignisse weiter zurück im Verlauf geladen werden (100 KB entsprechen etwa 1200 Ereignissen).

Hervorheben - farbliche Hervorhebung ermöglicht es, zwischen den Ereignistypen zu unterscheiden (Alarm mit Rot, Steuerung mit Grün, Störung mit Orange, Sabotage mit Blau, neutral mit Hellblau, Automation bzw. Übertragung mit Grau, etc.)

Filtereinstellungen - der Filter ermöglicht Ihnen, die gewünschten Informationen sehr genau nach Zeit, Ereignistyp, Bereich, Benutzer, Komponenten oder PG-Ausgängen zu erhalten. Filter können kombiniert werden, um die Sucheffizienz im weiter zurückliegenden Verlauf zu verbessern.

9.3 Systemeinstellungen

Fenster, zur Einstellung des Systemverhaltens, aller Komponenten, Bereiche, Benutzer, PG-Ausgänge, Kommunikationsgeräte und Übertragungen an die AES, kann über die Taste Einstellungen auf der oberen Leiste in den Grundeinstellungen aufgerufen werden.

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  1. Das Fenster Systemeinstellungen wird über die Taste Einstellungen in der oberen Systemleiste geöffnet und geschlossen.
  2. Sie können in dem Fenster zwischen den folgenden Registerkarten hin- und herschalten: Systemübersicht, Bereichsübersicht, Komponentenliste, Benutzerübersicht, Benutzer Benachrichtigung, Systemparameter, Diagnose, Zeitschaltuhr, Übertragungsgeräte, ggfs. AES-Alarmempfangsstelle ...
  3. Das Fenster zeigt die aktuelle Einstellung der Zentrale an, die beim Öffnen der Software (im Folgenden nur SW) F-Link geladen werden. Die Taste Aktualisieren auf der oberen Symbolleiste kann verwendet werden, um jederzeit den aktuellen Inhalt der Zentrale zu laden.
  4. Wenn Sie sich frühere Einstellungen der Zentrale ansehen möchten, klicken Sie auf Registerkarte Einstellungsverlauf in der rechten oberen Ecke. Der Verlauf kann nicht geändert, jedoch in der Zentrale gespeichert werden (wenn Sie frühere Einstellungen laden möchten). Maximal 10 frühere Einstellungen werden in im Verlauf aufgezeichnet (geordnet nach Datum und Uhrzeit).
  5. Sie können Einstellungen einer anderen Systeminstallation importieren, z. B. nach Austausch einer alten Zentrale durch eine neue bzw. bei Verwendung einer Standard-Vorlage. Wenn die Zentrale durch eine neue ersetzt wird, wird nach Anschluss eine vollständig neue Datenbank auf dem Computer erstellt. Um Einstellungen von einer anderen Datenbank zu importieren, müssen Sie in der oberen Leiste des Hauptmenüs Datei/Import auswählen und die Datei auswählen, aus der Sie Einstellungen importieren möchten. Nach dieser Auswahl wird die Taste Import in der Registerkarte Systemeinstellungen aktiviert und Sie können auch eine bestimmte Datei aus dem Einstellungsverlauf auswählen.
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  1. Für einfachere Anwendungen können Sie nur die Grundfunktionen des Systems einstellen. Klicken Sie auf Erweitert/Grundeinstellungen in der rechten unteren Ecke, wenn Sie alle Funktionen des Systems festlegen möchten. Durch wiederholtes Drücken dieser Taste können Sie die erweiterten Einstellungsoptionen wieder verbergen (Ihre Einstellungen bleiben auch dann gültig, wenn die verborgen sind). Die Taste Erweitert/Grundeinstellung steht auch in den anderen Fenstern zur Verfügung.
  2. Änderungen bei den Einstellungen werden durch einen blauen Text angezeigt (die Bezeichnung der Registerkarte wird auch blau). Die blaue Anzeige verschwindet, sobald Sie die Änderungen gespeichert haben.
  3. Sie können die Einstellungen speichern, indem Sie auf die Taste Speichern klicken (unten rechts). Wenn Sie zum ersten Mal die Einstellungen der Zentrale speichern, fordert die SW Sie auf, den Dateinamen einzugeben. Im Computer wird eine FDB-Datei erstellt, worin der Einstellungsverlauf schrittweise gespeichert wird (jedes Mal, wenn die Einstellungen der Zentrale gespeichert werden). Wenn Sie die Änderungen nicht speichern möchten, wählen Sie die Taste Verwerfen und klicken dann bei der Bestätigungsfrage auf Ignorieren. Parameter können in mehreren Registerkarten geändert werden bevor Sie dann alle Änderungen speichern.
  4. Die Taste BUS Anmeldesignal senden öffnet ein Dialogfenster für die kollektive Anmeldung (ohne die Möglichkeit, Positionen auszuwählen) der Komponenten, die nur an den BUS und die in keiner sonstigen Weise an das System angeschlossen sind. Individuelle Anmeldung der Komponenten - siehe 8.4.1
  5. Die Taste Funk Anmeldesignal senden löst das Versenden des Anmeldecodes der Zentrale an die kabellosen Komponenten z. B. kabellose Ausgangsmodule aus.
  6. Die Einstellung aller Parameter ist nur im Errichtermodus möglich (das System ist nicht im aktiven Einstellmodus). Der Errichtermodus wird über die Taste Errichtermodus in der oberen Symbolleiste aktiviert und deaktiviert.
  7. Einige Parameter können während des Betriebs geändert werden. Daher kann die Registerkarte Einstellungen ohne Aufruf des Errichtermodus geöffnet werden. Jedoch können nur verfügbare Optionen festgelegt werden.
  8. Die SW verfügt über einen Funktions „Tip"- Positionierung des Cursors über einen Menüpunkt öffnet die Textbeschreibung. Sie können die Tips im Auswahlmenü im F-Link deaktivieren – Tips anzeigen.

Mögliche Probleme während der Verwendung der Registerkarte Systemeinstellungen

Problem Mögliche Ursache
Keine bzw. einige der angezeigten Parameter können nicht geändert werden.
  • Das System ist nicht im Errichtermodus und Sie haben eine Funktion ausgewählt, die nur im Errichtermodus geändert werden kann.
  • Beim Laden der Software wurde der Errichtercode nicht eingegeben und Sie haben keine Berechtigung dazu.
  • Diese Einstellung kann nicht geändert werden (Berechtigung des Errichters, Position der Zentrale, Komponente unterstützt das nicht, etc.).
  • Die AES-Einstellungen wurden vom AES-Techniker gesperrt.
  • Sie sind offline
  • Sie haben den Parameter EN-Standard 50131 erfüllen aktiviert

9.3 Problemlösung

Problem Lösung
Der gesuchte Parameter kann nicht gefunden werden Nur die Grundeinstellungen werden angezeigt, klicken Sie auf die Taste Erweitert/Grundeinstellungen
Sie sehen nicht den gesamten Einstellungsbereich auf dem Bildschirm - verwenden Sie eine Rolltaste oder vergrößern Sie das Fenster
Ihr Code ist nur für eine andere Zugriffsebene gültig.
Die Positionen sind anders angeordnet Durch das Anklicken der Bezeichnung einer Spalte, können Sie auswählen, welches Kriterium für die Einstellung der Positionen verwendet werden soll; durch wiederholtes Anklicken der Bezeichnung können Sie die auf- bzw. absteigende Reihenfolge auswählen.
Es fehlen einige Registerkarten Wenn die Registerkarte PG-Ausgänge nicht verfügbar ist, überprüfen Sie, ob die Anzahl der PG-Ausgänge, die in der Registerkarte Systemübersicht festgelegt ist, nicht auf null festgelegt wurde.
Die Registerkarte AES ist nicht verfügbar, wenn Sie keine ausreichende Berechtigung dafür haben (diese kann durch einen AES-Techniker gesperrt werden).
Diese kann ggf. auch nach Anmeldung des Systems in der MY JABLOTRON Anwendung nicht verfügbar sein.
Sie haben eine ältere Version der F-Link (J-Link) Software
Die internen Einstellungen können in der Registerkarte Komponentenliste nicht geändert werden Überprüfen Sie, ob die Komponente ordnungsgemäß angeschlossen und angemeldet wurde und funktionsfähig ist.
Der Errichtermodus ist nicht aktiviert
Einige Komponenten haben keine internen Einstellungen
Ältere Versionen des F-Links unterstützen ggf. nicht die neueren Komponententypen
Im Fall einer kabellosen Komponente muss überprüft werden, ob das Funkmodul angemeldet und funktionstüchtig ist.
Eine Komponente kann nicht in der Registerkarte Komponentenliste angemeldet werden Für kabellose Komponenten - Sie haben das Funkmodul JA-110R nicht angemeldet
Bei einer BUS-Komponente muss die gelbe Signalleuchte regelmäßig blinken. Wenn diese nicht blinkt, ist die Komponente nicht ordnungsgemäß angeschlossen bzw. hat es sich nach Aktivierung der Energieversorgung nicht stabilisiert (kann bis zu 180 Sek. dauern).
Sie versuchen eine Komponente anzumelden, die 2 Positionen an der letzten Position im System erfordert.
Der Errichtermodus ist nicht aktiv
Ältere F-Link-Versionen unterstützen ggf. nicht die neueren Komponententypen
Ein PG-Ausgang reagiert nicht auf die Aktivierung einer Komponente Stellen Sie sicher, dass das System nicht im Errichtermodus ist.
Überprüfen Sie in der Registerkarte Diagnose, ob die Komponente Informationen an die Zentrale überträgt
Überprüfen Sie in der Registerkarte PG-Ausgänge, ob der Ausgang nicht durch den Status eines Bereichs, einer Komponente oder einer Zeitschalttuhr gesperrt ist; überprüfen Sie die Spalte Funktionen auf eine entsprechende Einstellung.
Überprüfen Sie bei den Modulen JA-11xN, JA-15xN die DIP-Schalter auf geeignete binäre Einstellung der Adresse sowie Funktion des Moduls.

9.4 Funk-Signalmessung

Fenster für grafische Darstellung der Interferenzintensität des Frequenzbereichs mit der Möglichkeit, zwischen den verschiedenen Funkmodulen zu wählen. Vorhandene Signale im Bereich werden in Blau dargestellt. Die rote Farbe steht für die Kommunikationssignale des gesamten Systems (angemeldete Komponenten) und die Farbe Grün wird für die Darstellung der Komponente verwendet, die aus der Liste der Hervorgehobene Komponenten ausgewählt wurde (siehe Abbildung). Die überwachte Protokollierung der Interferenz (wenn das Funk-Signalmessung-Fenster offen ist) kann vom Hauptmenü zu einer FDR-Datei exportiert werden und die Taste kann verwendet werden, um es wieder in die Ansicht zu importieren.

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9.5 Gebäudeplan

Sie können im Gebäudeplan eine Draufsicht (jpg, gif, bmp, tif, png etc.) für jede Etage separat einfügen bzw. können Sie einfache Linien verwenden, um Ihren eigenen Plan zu zeichnen. Auf den einzelnen Etagen können Sie nur Symbole der ermittelten Komponenten aus dem Symbolmenü per Drag&Drop einfügen. Sie können den Gebäudeplan mit den Symbolen über den Menüpunkt Drucken ausdrucken bzw. diesen über Export als BMP-Bild speichern.

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9.6 Errichtermodus

Umschalten des Betriebsmodus der Zentrale zwischen dem Unscharf-Status (Änderungen sind in allen Registerkarten außer der Registerkarte Einstellungen möglich) und dem Errichter-Modus (Änderungen sind in der Registerkarte Geräte möglich, einschließlich Anmeldung, Änderung interner Einstellungen und Löschung von Geräten).

9.7 Aktualisieren

Aktualisieren der internen Einstellungen von Geräten nach einer Änderung der Hardware, z. B. Hinzufügen neuer Segmente zu Zutrittsmodulen oder Segmenten.

9.8 Online

Verbindung oder Trennung von F-Link von der Zentrale mithilfe eines USB-Kabels. Nach erfolgter Verbindung findet das Programm automatisch den Port, den die Zentrale für die Kommunikation nutzt.

9.9 Internet

Fernsteuerung bzw. Trennung des F-Links von der Zentrale über das Internet. Eine Voraussetzung für die Verbindungsherstellung ist die korrekte Eingabe des Registrierungscodes (dieser wird automatisch über die Datenbank, die zur Programmierung der Zentrale verwendet wurde, voreingestellt), die Telefonnummer der SIM-Karte in der Zentrale (ebenso über Installationsinformationen voreingestellt) und ein an das Internet angeschlossener Computer. Der Fernzugriff kann in der Registerkarte Übertragungsgeräte/Möglichkeiten für den Fernzugriff = Ohne Fernkommunikation deaktiviert werden.

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Nach Anklicken der Internet-Taste öffnet sich ein Dialogfenster mit den voreingestellten Daten. Wenn Sie die Verbindung über eine neue Datenbank herstellen, müssen der Registrierungscode und die Telefonnummer zusätzlich eingegeben werden. Die Verbindungsherstellung dauert nur einige Sekunden, das Herunterladen der Konfiguration ist jedoch von der Systemgröße abhängig und dauert üblicherweise 60 bis 120 Sekunden.

Informationen über die Möglichkeiten einer GPRS / LAN -Verbindung und über gesendete und empfangene Datenmengen werden in der rechten unteren Ecke angezeigt.

9.10 Installationsassistent

Ein Assistent zur schrittweisen Anleitung durch die Einstellungsmöglichkeiten, der die Programmierung des Systems erleichtert. Der Assistent wird über das Hauptmenü der Zentrale aktiviert und über die Taste Schließen in der rechten unteren Ecke des Fensters deaktiviert.

9.11 Installations-Info

Das Fenster enthält Menüpunkte für die Errichterfirma, um wichtige Kontaktinformationen über den Inhaber des Systems, das gesamte System und möglicherweise externe Dokumente hinsichtlich des Gebäudes (Angebot, Abnahmeprotokoll, Rechnung, etc.) zu speichern. Im Textfeld kann der Errichter Mitteilungen und Informationen eintragen, die während der Montage gesammelt wurden und die z. B. im Falle einer Systemerweiterung nützlich sein können.

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9.12 Aktualisierung der Firmware

Eine Aktualisierung oder Änderung der Firmware ermöglicht Änderungen am Verhalten aktualisierbarer Geräte (Zentrale, Kommunikatoren, Zugangsmodule, Detektoren usw.) durch ein Paket, das der Hersteller offiziell auf dem Jablotron-Server veröffentlicht. F-Link ab Version 1.2.0 lädt Aktualisierungen (nach einer Abfrage) automatisch vom Jablotron-Server herunter, wenn der Eintrag Automatische Aktualisierungen im F-Link-Menü aktiviert ist (standardmäßig aktiviert). Falls der Eintrag nicht aktiviert ist, kann der Ablageort der FWP-Dateien mithilfe von F-Link manuell gesucht werden.

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Weitere Informationen in Kapitel 11. Die Änderung der Firmware der Zentrale sowie anderer Module

9.13 Etikettendruck

Um Etiketten mit Namen der aktuell verwendeten Segmente der Bedienteile auszudrucken, empfiehlt es sich, über das Fenster Einstellungen jedes Bedienteils die Funktion Drucken zu nutzen; dort finden Sie bereits voreingestellte Texte (der Text jedes Etiketts kann vordefiniert werden). Sie können aber auch unter Datei/Etikettendruck, Frei definierte Etiketten drucken

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Sie können Ihren eigenen zu druckenden Text eingeben. Bearbeitete Texte werden nach dem Druck nicht vom Programm gespeichert, daher können sie nicht zu einem späteren Zeitpunkt erneut ausgedruckt werden.

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9.14 Einstellungsverlauf

F-Link speichert eine einstellbare Anzahl (3 bis 10 im Fenster Installationsinformationen) an vergangenen Aufzeichnungen des Einstellungsverlaufs, sodass eine vorherige Einstellung wiederhergestellt bzw. nur angesehen werden kann. Der Einstellungsverlauf wird vom Programm bei den Aktualisierungen der Firmware der Zentrale verwendet, da Änderungen stets den Verlust der vorherigen Einstellung bedeuten und dieser Verlauf dazu verwendet werden kann, diese wiederherzustellen. Die gleiche Option kann bei der Zurücksetzung der Zentrale auf Standardeinstellungen, beim Auswechseln der SD-Karte, bei Änderungen der Systemsprache wenn Texte gelöscht werden oder bei unbeabsichtigten Änderungen der Einstellungen zur Wiederherstellung verwendet werden.

10 Reset der Zentrale

Sie können die Standardeinstellungen der Zentrale wiederherstellen, wenn im F-Link bei der Registerkarte Systemparameter der Menüpunkt Reset auf Werkseinstellung angehakt ist. Ist Reset nicht erlaubt und kennen Sie den Errichtercode nicht, können Sie die Zentrale nicht zurücksetzen und muss an den Händler zurückgeschickt werden.

Ablauf:

  1. Schalten Sie die Zentrale in den Errichtermodus (nicht zwingend nötig)
  2. Öffnen Sie die Abdeckung der Zentrale: Für die Zurücksetzung muss der Sabotagekontakt aktiv sein. Wenn die Bedingung unter Punkt 1 nicht erfüllt wurde, wird ein Alarm ausgelöst.
  3. Trennen Sie das USB-Kabel von der Zentrale.
  4. Schalten Sie die Energieversorgung ab (am einfachsten, indem Sie die Sicherung der Stromversorgung auslösen) und trennen den Akku ab.
  5. Verbinden Sie die Stifte, die an der Steuerzentrale mit RESET markiert sind (verwenden Sie den Jumper, der in der Lieferung enthalten ist).
  6. Schließen Sie zunächst den Akku und dann die Energieversorgung der Zentrale an und warten Sie. Die grüne, gelbe und rote Signalleuchte am Jumper leuchtet auf (bleibt nur die rote Signalleuchte an, ist die Einstellung Systemparameter/Reset auf Werkseinstellung nicht aktiviert).
  7. Warte Sie ca. 5 Sek. und trennen Sie dann den Jumper.
  8. Nach 5 Sek. blinken alle Signalleuchten als Bestätigung für den Abschluss der Zurücksetzung der Zentrale. Anschließend wird die Spannung für die Zentrale und BUS-Komponenten wiederhergestellt; dies wird durch ein Blinken aller Segmente auf dem Bedienteil bestätigt.
  9. Die Zentrale wurde so auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, einschließlich der Sprachauswahl. Die Zurücksetzung der Zentrale führt jedoch nicht zur Löschung des Ereignisverlaufs, der auf der SD-Speicherkarte gesichert ist. Wurde die Zurücksetzung nicht korrekt durchgeführt, behält die Zentrale die ursprünglichen Einstellungen ohne Änderungen bei.

11 Aktualisierungen der Firmware für Zentralen und andere Module

Die Zentralen und einige andere Komponenten des Systems JABLOTRON 100+ ermöglichen eine Änderung der Firmware. Die Firmware wird für gewöhnlich geändert, um die nützlichen Parameter der Geräte zu erweitern.

11.1 Allgemeine Regeln für Aktualisierungen der Firmware (FW)

  1. Änderungen sind nur mit einem Computer mit installierter F-Link-Software möglich, entweder mit einem lokalen Zugriff über ein USB-Kabel oder aus der Ferne. Bei einer Fernverbindung sind Änderungen der Firmware nur für BUS-basierte Komponenten möglich.
  2. Die Firmware (FW) kann durch einen Benutzer mit Errichter-Autorisierung geändert werden.
  3. Überprüfen Sie, ob Sie die aktuellste Version von F-Link nutzen. Die aktuellste Version steht auf der Website www.myjablotron.com v MY JABLOTRON unter MyCompany / MyStorage / Software zur Verfügung. Der Zugriff ist nur für autorisierte Techniker nach dem Login möglich. Bei bestehender Internetverbindung aktualisiert sich F-Link (ab Version 1.2.0) automatisch und lädt gleichzeitig selbstständig das aktuelle Paket herunter.
  4. Verbinden Sie den Computer über ein USB-Kabel mit der Zentrale. Das Kabel ist der Zentrale beigelegt.
  5. Starten Sie mit angeschlossener Zentrale das Programm F-Link.
  6. Versetzen Sie die Zentrale in den Errichter-Modus.
  7. Wählen Sie Zentrale / Aktualisierung der Firmware
    Wenn Automatische Aktualisierungen im F-Link-Menü aktiviert sind (standardmäßig aktiviert), wird die Liste aktualisierbarer Komponenten angezeigt. F-Link ab Version 1.2.0 lädt FW-Aktualisierungen automatisch von der Webseite herunter, wenn F-Link gestartet wird und mit dem Internet verbunden ist (Aktualisierungen werden auch automatisch heruntergeladen, wenn die Datenbank geöffnet wird, auch im Offline-Modus). Falls Automatische Aktualisierungen deaktiviert sind, wird ein Dialog für die Auswahl der Firmware-Paketdatei mit FWP-Suffix geöffnet. Diese Datei ist ein Bestandteil von F-Link im Verzeichnis F-Link x.x.x / Firmware. Ihre Aktualität ist nur zum Zeitpunkt des Downloads in F-Link gewährleistet. Die aktuelle F-Link-Datei kann auch manuell über MyCOMPANY von dem gleichen Ort auf der oben erwähnten Webseite wie die gesamte F-Link-Software heruntergeladen werden.
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Ort des Parameters Automatische Aktualisierung:

11.2 Änderungen der FW der Zentrale und der an den BUS angeschlossenen Komponenten

  1. Im Auswahlfenster für die Aktualisierung der Firmware werden nur aktualisierbare BUS-Geräte und die Zentrale angezeigt. F-Link wählt automatisch Geräte aus, für die eine Aktualisierung erforderlich ist (ältere FW-Version als im FW-Paket).
  2. F-Link zeigt eine Warnung an, wenn nur drahtlose Geräte aktualisiert werden können. Um eine Aktualisierung durchzuführen, schließen Sie bei geöffneter F-Link-Software ein USB-Kabel an den Computer an. Wählen Sie die Option „Aktualisierung der Firmware" und fahren Sie fort wie mit BUS-Geräten (siehe 11.3).
  3. Weitere Details zur bestehenden und aktuellen Version einzelnen Komponenten werden in den Tooltips angezeigt, wenn Sie den Cursor auf die angezeigten Peripheriegeräte halten.
  4. Ist die Option Zentrale Aktualisierung aktiviert, wird die Möglichkeit, das angepasste Sprachmenü des Benutzers beizubehalten, angezeigt. Ist die Möglichkeit Menü beibehalten deaktiviert, werden die Standardeinstellungen des Sprachmenüs wiederhergestellt.

11. Firmware-Aktualisierung

  1. Klicken Sie auf OK, um die FW aller ausgewählten Komponenten zu aktualisieren. Alle Änderungen werden innerhalb einiger weniger Minuten ausgeführt (abhängig von der Anzahl der Komponenten). Abschließend startet die Zentrale das System neu.
  2. Nach der Änderung der FW ändert sich ein Teil des Registrierungsschlüssels. Dessen Änderung hat keinen Einfluss auf die Möglichkeit des Fernzugriffs (über F-Link) bzw. die mögliche Kommunikation der Zentrale mit dem img.jablotron.com Server.
  3. Wenn F-Link während der Aktualisierung der Zentrale beschädigte Dateien auf der SD-Karte findet, wird die Karte formatiert und nach Abschluss der Aktualisierung besteht die Möglichkeit, die ursprünglichen Einstellungen wieder hierher zu importieren.
  4. Führen Sie gemäß der Beschreibung in Kapitel 11.4 Überprüfung nach einer FW-Änderung eine Überprüfung durch.

11.3 Änderungen der FW von aktualisierbaren kabellosen Komponenten

  1. Öffnen Sie die aktualisierbare kabellose Komponente (JA-152E, JA-153E, JA-154E, JA-160PC, AC-160DIN etc.), indem Sie den Riegel betätigen.
  2. Entfernen Sie die gegebenenfalls vorhandenen Akkus und trennen Sie die mögliche externe Energieversorgung.
  3. Starten Sie F-Link, öffnen Sie die Datenbank und schließen ein USB-Kabel an den Computer an (miniUSB oder microUSB, je nach verwendeter Komponente).

USB-Kabel sind in der Lieferung der Komponenten nicht enthalten. Wir empfehlen Ihnen, den direkten USB-Anschluss an den PC zu nutzen; ein möglicher Anschluss mit einem USB HUB kann eventuell die Zuverlässigkeit verringern.

  1. Die Aktualisierung der FW einer kabellosen Komponente muss schrittweise erfolgen und kann nicht gleichzeitig mit mehr als einem USB-Kabel durchgeführt werden.
  2. Um die kabellose Komponente zu aktualisieren, öffnen Sie den Modus für das Laden der neuen FW:
    • Im Falle von Bedienteilen drücken und halten Sie bitte die hintergrundbeleuchtete Aktivierungstaste auf dem Modul. Mit gedrückter Taste schließen Sie das miniUSB-Kabel an den Anschluss des Zugangsmoduls an und halten die Taste weitere 5 Sek. gedrückt. Das Aufrufen des Lademodus für die neue FW wird durch ein unterbrochenes Aufleuchten der grünen Leuchte und dem Blinken der gelben Leuchte angezeigt (Sie können die Taste jetzt loslassen)
    • Bei anderen Komponenten müssen die Anweisungen in den jeweiligen Handbüchern befolgt werden.
  3. Fahren Sie anschließend wie bei der Systemaktualisierung über F-Link fort: Zentrale → Firmware-Aktualisierung → Auswahl FW-Paket-Datei (siehe Zeile 7) oder
  4. Wählen Sie in der Tabelle der Komponentenauswahl den Menüpunkt USB (üblicherweise an erster Position) aus.
  5. Ausführliche Informationen über vorhandene und neue Version einzelner Komponenten werden in Tips (Hilfefenster) angezeigt, wenn Sie den Cursor über die einzelnen Komponenten positionieren.
  6. Durch Drücken der OK Taste aktualisieren Sie die Komponenten, die an das USB-Kabel angeschlossen ist.
  7. Trennen Sie nach Abschluss der Aktualisierung die USB-Verbindung, setzen die Akkus wieder ein bzw. schließen die Energieversorgung wieder an und setzen das Modul zusammen.
  8. Führen Sie gemäß der Beschreibung in Kapitel 11.4 Überprüfung nach einer FW-Änderung eine Überprüfung durch.
  9. Fahren Sie mit der Aktualisierung der nächsten kabellosen Komponente fort (siehe Zeile 20).

11.4 Überprüfung nach FW-Prüfung

  1. Überprüfen Sie die Einstellungen aller geänderten Komponenten und der Zentrale im F-Link, Komponenten/Interne Einstellungen. Je nach Umfang der Änderungen, die während der Aktualisierung installiert wurden, können die Einstellungen beibehalten oder auf Standardwerte zurückgesetzt werden. Wurde auf Standardwerte zurückgesetzt, können Sie über die Importtaste bei den internen Einstellungen der einzelnen Komponenten die vorherigen Einstellungen auswählen.
  2. Wurden über die Aktualisierung neue Menüpunkte hinzugefügt, haben diese die Standardeinstellungen. Überprüfen Sie diese und passen Sie die Einstellungen ggf. entsprechend der Installationen an.
  3. Überprüfen Sie die Einstellungen und testen Sie die Aktivität der geänderten Komponenten.

12. Infofenster

Dieses wird über das Hauptmenü Zentrale/Infofenster geöffnet. Während der Generierung des Infofensters kontaktiert die Zentrale alle angeschlossenen Geräte und kabellosen Komponenten, um deren aktuellen Informationen abzufragen.

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Das Infofenster bietet einen allgemeinen Überblick über die technischen Daten des gesamten Systems, inkl. der Zentrale (Seriennummer, Registrierungscode, FW und HW-Version, Spannung und Energieversorgung des BUS, einstellbarer Bereich von: Komponenten, Bereichen, PG-Ausgängen) aller verwendeten Kommunikationsgeräte (GSM: Telefonnummer, Signal BTS-Nummer, LAN: Status, MAC, IP, PSTB, Status der Telefonleitung) sowie aller BUS- und kabellosen Komponenten (uni- und bidirektionale): Komponententyp, Identifikation der FW/HW-Versionen der einzelnen Komponenten sowie deren Status. Ist in allen Systemstatus (Überwachung aktiviert/deaktiviert/Errichtermodus) verfügbar.

Diese Daten sind erforderlich z. B. für die Kommunikation mit dem technischen Berater, für den die Taste Zum Absenden speichern in der unteren rechten Ecke vorgesehen ist. Die Datei ist eine ZIP-Datei und enthält numerische Daten der Installation, inkl. eines Teils des Ereignisverlaufs (100kB), jedoch keine sensiblen Daten wie z. B. Telefonnummern von Benutzern, ihre Zugriffscodes bzw. andere vertrauliche Daten. Die gespeicherte Datei hat eine Größe im Bereich mehrerer hundert KB und kann daher über die üblichen Kanäle, z. B. per E-Mail verschickt werden.

Die unten stehende Abbildung zeigt einen Teil des Infofensters, das die erforderlichen technischen Daten liefert, z. B. für das Lösen von Problemen hinsichtlich der Kompatibilität bzw. Funktionen von einzelnen Komponenten. Die Taste im unteren Bereich speichert die Daten, um sie z. B. an den technischen Berater zu schicken.

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13. Zusatzinformationen

13.1 Überblick über den aktuellen Energieverbrauch der BUS-Komponenten

Komponente Verbrauch im Back-up-Modus (mA) Verbrauch für Kabelauswahl Hinweis
JA-110A Interne Sirene 5 30 30 mA während des Alarms
JA-110B Glasbruchmelder 5 5
JA-110F Überschwemmungsmelder 5 5
JA-110I Bereichsanzeiger / PG 3 6
JA-110M BUS Magnetkontakt 5 5
JA-110N PG-Module Stromausgangsrelais 5/45 5/45 Relais deaktiviert/aktiviert
JA-110N – DIN PG-Modul eines Stromausgangsrelais 5/45 5/45 Relais deaktiviert/aktiviert
JA-110P PIR Bewegungsmelder 5 5
JA-110R Funkmodul 25 25
JA-110ST Rauch- und Temperaturmelder 5 10
JA-110T Bus-Trennmodul 5 5
JA-111A Externe Sirene 5 50 Im Falle eines Wechselstromausfalls ohne Aufladung des Akku, sonst 550 mA abhängig von Aufladung des Akkus
JA-111H Universelles Anschlussmodul für Fremdmelder 5 + Verbrauch des angeschlossenen externen Sensors 5 + Verbrauch des angeschlossenen externen Sensors
JA-111H-AD Universelles Steuerungsmodul für Bremdbedienteile 5 + Verbrauch der angeschlossenen externen Steuerung 5 + Verbrauch der angeschlossenen externen Steuerung
JA-111I Allgemeine optischen Anzeige 5 5
JA-111ST Rauch- und Temperaturmelder
JA-121T BUS-Schnittstelle für RS-485 10 20
JA-116H Expander - 16 Eingänge 5/25 + Verbrauch der angeschlossenen externen Sensoren 5/25 + Verbrauch der angeschlossenen externen Sensoren Anschluss, Trennung von Eingängen, einfache oder symmetrische Eingänge
JA-118M Anschlussmodul von magnetischen Meldern 5 15 Anschluss, Abtrennen, symmetrische Eingänge
JA-111N PG-Modul eines Signalausgangsrelais 5/25 5/25 Relais deaktiviert/aktiviert
JA-111SH Vibrations- oder Neigungssensor 5 5
JA-112E RFID-Zugriffsmodul 10 15
JA-113E Zugriffsmodul mit einem Bedienteil und RFID 10 20
JA-113E Zugriffsmodul mit LCD, Bedienteil und RFID 15 50
JA-111M Minimagnetkontakt 5 5
JA-120PB PIR-Bewegungs- und Neigungsmelder 5 5
JA-120PC PIR-Bewegungsmelder mit Kamera 5 110
JA-120PW Dualer PIR-Melder mit Mikrowellen 5 25
JA-122E BUS-externer RFID-Leser 15 15
JA-123E BUS-externes Bedienteil mit RFID-Leser 15 15
JA-190X Telefonkommunikationsmodul 11 15
JA-192E Steuersegment 0,5 0,5
Zentrale Verbrauch im Back-up-Modus (mA) Verbrauch im Wechselstromversorgungsmodus (mA)
JA-101K Im GSM-Modus 45 50
JA-101K-LAN Im LAN-Modus 75 80
JA-106K Im GSM-Modus 55 60
JA-106K Im LAN-Modus 85 90

13.2 Überblick über die Ereignisgruppen, die an Benutzer berichtet werden

Sie können über F-Link /Systemeinstellungen/Benutzer-Benachrichtigung bestimmen, welchen Benutzern Berichte über eine ausgewählte Ereignisgruppe in Form einer SMS oder eines Anrufes geschickt werden soll (Details siehe 8.7).

Ereignis Gruppe
Scharfschaltung Aktivierung/Deaktivierung
Unscharfschaltung Aktivierung/Deaktivierung
Teilscharfschaltung Aktivierung/Deaktivierung
30-minütiger Energieausfall SMS-Alarm
Wiederherstellung der Energieversorgung nach 30 Minuten SMS-Alarm
Alarm/ausgelößt durch einen Melder mit Sofortiger Reaktion SMS-Alarm
Deaktivierung des Alarms/der Überwachung SMS-Alarm
Verzögerter Alarm/verzögerte Überwachung SMS-Alarm
Alarm/ausgelößt durch einen Melder mit Verögerter Reaktion SMS-Alarm
Sabotagealarm SMS-Alarm
Deaktivierung des Sabotagealarms SMS-Alarm
Brandalarm SMS-Alarm
Deaktivierung des Brandalarms SMS-Alarm
Panikalarm SMS-Alarm
Deaktivierung Panikalarm SMS-Alarm
Notruf SMS-Alarm
Überschwemmung SMS-Alarm
Anzahl der Versuche für Codeeingabe überschritten SMS-Alarm
Scharfschaltung mit aktiver Komponente (wenn Bestätigung aktiviert ist) SMS-Alarm
Bereich nich Scharfgeschalten SMS-Alarm
Systemstart (außerhalb des Services) Fehler und Service
Niedriger Akkustand einer Komponente Fehler und Service
Wiederherstellung des Akkustandes einer Komponente Fehler und Service
Störung (Komponente, Kommunikationsgerät) Fehler und Service
Störung behoben Fehler und Service
Errichtermodus aktiviert Fehler und Service
Errichtermodus deaktiviert Fehler und Service
BATTERIE schwach Fehler und Service
Batterier ok Fehler und Service
Störung AES Fehler und Service
Störung AES behoben Fehler und Service
Funkstörung/Jamming Fehler und Service
Funkstörung/Jamming beendet Fehler und Service
Geringes Guthaben der SIM-Karte Fehler und Service

Ereignisse, die vom System in einzelne Gruppen unterteilt werden, sind in der Tabelle dargelegt. Beim Auftreten eines Ereignisses erstellt das System eine SMS in dem Format:

Installationsname (siehe Registerkarte Systemumfang):
Zeitpunkt (des Auftreten des Ereignisses), Ereignis (siehe Tabelle)
Quelle des Ereignisses (siehe Registerkarte Komponentenliste/Name bzw. Benutzerübersicht/Name), Bereich (wo es zu dem Ereignis kam); (im Falle mehrerer Ereignisse werden diese nacheinander in einer Nachricht durch einen Strichpunkt getrennt angeordnet);
Zeitpunkt (Uhrzeit und Datum des Versandes)

Beispiel für eine versendete SMS:

JABLOTRON 100 (Objektname)
17:01:10, Verzögerter Reaktion - Alarm (Zeitpunkt des Ereignisses, Ereignis)
Türmagnet, Erdgeschoss (Bezeichnung des Melders, Bezeichnung des Bereichs)
17:01:25, Sofortige Reaktion - Alarm (Zeitpunkt des Ereignisses, Ereignis)
Bewegung im Treppenhaus, nach oben (Bezeichnung des Melders, Bezeichnung des Bereichs)
Uhrzeit 17:01 22.7. (Zeitpunkt des Versandes)

13.3 Grundeinstellungen des JABLOTRON 100+ Sprachkommunikationsgerätes (GSM / PSTN)

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13.4 SMS-Befehle

Über SMS-Befehle kann das System gesteuert bzw. der Status abgefragt werden. SMS-Befehle können verwendet werden, um die Einstellungsstatus der einzelnen Bereiche (Überwachung aktiviert/deaktiviert) und PG-Ausgänge zu steuern oder nur um die Status der einzelnen Bereiche bzw. den Status des gesamten Systems abzufragen. Die Texte der Befehle zur Steuerung der PG-Ausgänge sind editierbar, die anderen Texte können nicht geändert werden.

Befehlsstruktur: m*nnnn_command, wobei m die laufende Nummer des Benutzercodes ist; * ist das Trennzeichen (m* ist nur erforderlich, wenn ein Code mit einem Präfix verwendet wird); nnnn ist ein vierstelliger Benutzercode; _ ist ein Leerzeichen; command ist der Ausführungsbefehl.

Ein Befehl für die Abfrage von Informationen über den Systemstatus kann auch über die folgenden Befehle erlangt werden DINFO, STATUS, COM und GSM (die Texte der Befehle können nicht geändert werden).

Beispiel um einen STATUS abzufragen: 1234 STATUS

Ein Steuerungsbefehl zur Steuerung der Gesamtüberwachung des Systems oder nur der Überwachung einzelner Bereiche kann über folgende Befehle erstellt werden SCHARF, UNSCHARF für die komplette Scharf-/Unscharfschaltung, bzw. SCHARF x x x, UNSCHARF x x x, wobei x die Position des Bereichs ist (die Texte der Befehle können nicht geändert werden) für die Scharf-/Unscharfschaltung einzelner Bereiche.

Beispiel um den Bereich 2 Scharf zu schalten: 1234 SCHARF 2 (Bei der Scharfschaltung von Bereichen wird nicht der Name berücksichtigt, sondern nur die Position)

Die Steuerbefehle zur Steuerung der PG-Ausgänge sind nicht durch den Hersteller voreingestellt und müssen, wenn benötigt, festgelegt werden.

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Steuerungsbefehl und Berechtigung Antwort (Beispiel) Hinweis
DINFO
(Basisinformationen über die Installation)

Berechtigung: Errichter, Administrator
JABLOTRON 100:
TYP: JA-101K
SN: 14004026532523,
SW: LJ60410,
HW: LJ16107,
RC: C5U6G-215CP-D2A6,
GSM: 90%, GPRS: Ok,
LAN: aus
Zeit 17:01 22.7.
Objektname gemäß der Registerkarte Systemübersicht
Typ der Zentrale
Seriennummer
Firmware-Version
Hardware-Version
Registrierungsschlüssel des GSM-Kommunikationsgerätes
Qualität des GSM-Signals; Verfügbarkeit der GPRS-Daten
Status der LAN-Verbindung (Ok oder aus)
Zeit und Datum des Versandes der SMS an das GSM-Netzwerk
STATUS
(Status der Bereiche)

Berechtigung: Errichter, Administrator, Benutzer.
Wenn der Benutzer nur auf einige Bereiche Zugriff hat, wird nur deren Status wiedergegeben.
JABLOTRON 100:
Status:
Bereich 1: Unscharf geschaltet;
Bereich 2: Scharf geschaltet;
Bereich 3: Unscharf geschaltet;
Bereich 4: Scharf geschaltet, Störung
Bereich 5: Scharf geschaltet;
Bereich 6: Scharf geschaltet;
Bereich 6: Unscharf geschaltet;
Bereich 8: Unscharf geschaltet;

GSM: 90%;
Zeit 17:01 22.7.
Objektname gemäß der Registerkarte Systemübersicht
Status:
Name und Status von Bereich 1
Name und Status von Bereich 2
Name und Status von Bereich 3
Name und Status von Bereich 4
Name und Status von Bereich 5
Name und Status von Bereich 6
Name und Status von Bereich 7
Name und Status von Bereich 8

Qualität des GSM-Signals
Zeit und Datum des Versandes der SMS an das GSM-Netzwerk
COM
(Info über Kommunikation)

Berechtigung: Errichter
JABLOTRON 100:
GSM: 90%,GPRS: ok,
CELLID: 44905, OPID: 23003,
LAN: ok, MAC: hh:hh:hh:hh:hh:hh,
PSTN: aus,
AES: 1:ok, 2:ok, 3:aus, 4:ok, 5:aus,
Zeit 17:01 22.7.
Objektname gemäß der Registerkarte Systemübersicht
Qualität des GSM-Signals; Verfügbarkeit der GPRS-Daten
Nummer der Zelle und des Betreibers, der die GSM-Verbindung bereitstellt
Status LAN-Verbindung und MAC-Adresse
Verbindungsstatus der Telefonleitung (möglich mit JA-190X)
Aktivierungsstatus der Übertragung an die möglichen einzelnen AES
Zeit und Datum des Versandes der SMS an das GSM-Netzwerk
GSM
(Neustart GSM)

Berechtigung: Errichter, Administrator, Benutzer
JABLOTRON 100:
SMS bearbeitet OK: GSM;
Zeit 17:01 22.7.
Objektname gemäß der Registerkarte Systemübersicht
Bestätigung des SMS-Versandes (vor dem Neustart)
Zeit und Datum des Versandes der SMS an das GSM-Netzwerk
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Steuerungsbefehl und Berechtigung Antwort (Beispiel) Hinweis
SCHARF
(Steuerung des gesamten Systems)

Berechtigung: Alle
JABLOTRON 100:
Status:
Bereich 1: Scharf geschaltet;
Bereich 2: Scharf geschaltet;
Bereich 3: Scharf geschaltet;
Bereich 4: Scharf geschaltet, Störung
Bereich 5: Scharf geschaltet;
Bereich 6: Scharf geschaltet;
Bereich 6: Scharf geschaltet mit aktiver Komponente
Bereich 8: Scharf geschaltet mit aktiver Komponente;
GSM: 90%;
Zeit 17:01 22.7.
Objektname gemäß der Registerkarte Systemübersicht
Status:
Name und Status von Bereich 1
Name und Status von Bereich 2
Name und Status von Bereich 3
Name und Status von Bereich 4
Name und Status von Bereich 5
Name und Status von Bereich 6
Name und Status von Bereich 7
Name und Status von Bereich 8

Qualität des GSM-Signals
Zeit und Datum des Versandes der SMS an das GSM-Netzwerk
UNSCHARF
(Steuerung des gesamten Systems)

Berechtigung: Alle
JABLOTRON 100:
Status:
Bereich 1: Unscharf geschaltet;
Bereich 2: Unscharf geschaltet;
Bereich 3: Unscharf geschaltet;
Bereich 4: Unscharf geschaltet, Störung
Bereich 5: Unscharf geschaltet;
Bereich 6: Unscharf geschaltet;
Bereich 6: Unscharf geschaltet;
Bereich 8: Unscharf geschaltet;
GSM: 90%;
Zeit 17:01 22.7.
Objektname gemäß der Registerkarte Systemübersicht
Status:
Name und Status der Bereich 1
Name und Status der Bereich 2
Name und Status der Bereich 3
Name und Status der Bereich 4
Name und Status der Bereich 5
Name und Status der Bereich 6
Name und Status der Bereich 7
Name und Status der Bereich 8
Qualität des GSM-Signals
Zeit und Datum des Versandes der SMS an das GSM-Netzwerk
SCHARF 1 3 5 7
(Steuerung ausgewählter Systembereiche)

Berechtigung: Alle
JABLOTRON 100:
Status:
Bereich 1: Scharf geschaltet;
Bereich 3: Scharf geschaltet;
Bereich 5: Scharf geschaltet;
Bereich 7: Schraf geschaltet mit aktiver Komponente,
GSM: 90%;
Zeit 17:01 22.7.
Objektname gemäß der Registerkarte Systemübersicht
Status:
Name und Status von Bereich 1
Name und Status von Bereich 3
Name und Status von Bereich 5
Name und Status von Bereich 7
Qualität des GSM-Signals
Zeit und Datum des Versandes der SMS an GSM
UNSCHARF 2 4
(Steuerung ausgewählter Systembereiche)

Berechtigung: Alle
JABLOTRON 100:
Status:
Bereich 2: Unscharf geschaltet;
Bereich 4: Unscharf geschaltet;
GSM: 90%;
Zeit 17:01 22.7.
Objektname gemäß der Registerkarte Systemübersicht
Status:
Name und Status von Bereich 2
Name und Status von Bereich 4
Qualität des GSM-Signals
Zeit und Datum des Versandes der SMS an GSM

14 MY JABLOTRON Web-Anwendung

Die Jablotron Web-Anwendung ist ein einzigartiger Service, der Benutzern und Errichtern Online-Zugriff auf die von Jablotron hergestellten Geräte gewährt. Kunden von Jablotron können diese zur Verwaltung Ihrer Systeme verwenden. Endbenutzer von Alarmsystemen nutzen diese, um ihr Gerät zu steuern und zu überwachen. Für Errichter ist es ein leistungsstarkes Werkzeug, mithilfe dessen sie alle installierten Alarmsysteme überwachen und verwalten, und bequem Anmerkungen für neue Installationen erstellen können. Alles bezüglich Ihrer Alarme bzw. Installationen ist übersichtlich in einer Anwendung verfügbar, auf die Sie von überall zugreifen können.

Mit MyJablotron können Benutzer:

14.1 Verwaltung der Installationen und Optionen für Errichter

Überblick über alle installierten Geräte - Modul für Installationsmanagement

Dieses ist ein einmaliges Werkzeug für Errichter, mit dem sie alle Ihre installierten Systeme von einem Ort aus verwalten können, einschließlich einer kompletten Übersicht über den aktuellen technischen Status, Ansicht des Verlaufs und der Betriebsdiagnose ... Sie finden das Modul für Installationsmanagement in Ihrem MyJablotron Konto im Bereich MY COMPANY (wenn dies in Ihrer Region unterstützt wird). Unsere Distributoren beraten Sie dazu.

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Sie können Ihre Installationen anhand des Alarmtyps bzw. auf der Grundlage des aktuellen Status filtern. Sie können somit z. B. nur Alarme ansehen, die gerade über ein technisches Problem berichten und Sie können darauf rasch durch einen Service-Eingriff reagieren. Sie können so Ihrem Kunden einen überdurchschnittlichen Service bieten, da Sie ihn kontaktieren, bevor der Kunde beginnt, das Problem zu lösen. Zudem können Sie als Errichter Mitteilungen festlegen, sodass der MyJablotron den Benutzer über Störungen sofort nach dessen Auftreten per E-Mail oder SMS informieren kann.

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Über die Details der Zentrale erhält der Errichter eine allgemeine Übersicht in Form einer Statusanzeige über die einzelnen Fehlergruppen (Zustand der Energieversorgung, Kommunikation, Akkustand in den Komponenten, Funkstörung oder andere Störungen, SIM-Kartentyp im Gerät und die aktuelle Qualität des GSM-Signals, aktuelle FW-Version), zusammen mit dem Datum, seit dem dieser Status aktiv ist. Zudem erhält der Techniker eine Übersicht über den vollständige Ereignisverlauf - jedoch muss der Eigentümer des Gebäudes dies in seinen Einstellungen erlauben.

In der Anwendung Installationsmanagement finden Sie auch ein vollständiges Protokoll der technischen Ereignisse der Alarme mit einer grafischen Darstellung der Qualität der GSM-Verbindung, dem Änderungsverlauf der Firmware bzw. der Kommunikation.

14.2 WebLink-Anwendung (Konfiguration)

Der WebLink ist eine sehr nützliche Anwendung für einen Errichter in MY JABLOTRON. Ein Errichter kann diesen verwenden, um die meisten Alarmeinstellungen gemäß der Anforderung des Kunden von einem beliebigen Computer mit Internetanschluss zu ändern. Daher ist es kein Problem, wenn er irgendwo anders ein System anbringt oder keinen PC bei sich hat. Er ist nicht auf einen Laptop mit Windows angewiesen, sondern kann ebenso Tablet- bzw. andere Geräte mit Android oder iOS verwenden.

15 Technische Parameter

Parameter für Nutzwerte - siehe Kapitel 3

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Parameter JA-101K (-LAN) JA-106K
Stromversorgung Zentrale 230 V / 50 Hz, max. 0,1 A, zusammen mit einer T200 mA-Sicherung Sicherheitsgrad II 230 V / 50 Hz, max. 0,2 A, zusammen mit einer T400 mA-Sicherung Schutzklasse II
Back-up-Akkus 12 V; 2,6 Ah 12 V; 7 bis 18 Ah
maximale Akkuladedauer 72 h 72 h
max. kontinuierlicher Verbrauch der Zentrale 400 mA 1,2 A
max. kontinuierlicher Verbrauch des 12-Stunden-Back-up 125 mA ohne LAN bzw. 85 mA mit aktiver LAN mit einem Akku 2,6 Ah 1,2 A mit einem Akku 18 Ah
max. Anzahl der Komponenten 50 120
LAN-Kommunikationsgerät Ethernet-Schnittstelle (nur LAN-Version) Ethernet-Schnittstelle
Maße (mm, sieh Abb. 3) 258 x 214 x 77 357 x 297 x 105
Energieversorgungseinheit Typ A (EN 50131-6)
GSM Kommunikator 2G 850/900/1800/1900 MHz
GSM Kommunikator 3G 2100 MHz
Betriebsfrequenz (mit dem JA-110R Modul) 868.1 MHz ISM Band
Alarm über zu viele Codeeingabeversuche nach 10-maliger falscher Eingabe von Codes
Ereignisverlauf etwa 7 Millionen aktuelle Ereignisse, einschl. Datum und Zeit
Sicherheitsniveau Grad 2 nach EN 50131-1, EN 50131-3, EN 50131-6, EN 50131-5-3
Umgebung Grad II, Innenräume allgemein (-10 bis +40 °C) gem. EN 50131-1
Radiostrahlung ETSI EN 300 220-2 (Modul R), ETSI EN 301 419-1, ETSI EN 301 511 (GSM)
EMV EN 50130-4, EN 55022 3. Ed., ETSI EN 301 489-7
Sicherheit EN 60950-1 2. Ed.
Betriebsbedingungen ERC REC 70-03, ERC DEC (98) 20
Anruferidentifizierung ETSI EN 300 089

JABLOTRON ALARMS a.s. erklärt hiermit, dass die Zentralen JA-101K(LAN) und JA-106K die grundlegenden Anforderungen sowie wichtigen Voraussetzungen der Richtlinie Nr. 1999/5/EC und 2011/65/EU erfüllen. Sie finden die Originalkonformitätserklärung unter www.jablotron.com.

Hinweis: Obwohl das Produkt keine schädlichen Materialien enthält, darf es nicht im Hausmüll entsorgt werden. Bringen Sie es zu einer Sammelstelle für Elektromüll. Weiterführende Informationen finden Sie unter www.jablotron.com im Abschnitt Technischer Support.

Weitere Abbildungen

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