Brandwarnanlage / BWA nach VDE0826-2

Brandwarnanlagen (BWA) als solche sind bauordnungsrechtlich nicht gefordert. Ihre Verwendung kann jedoch zur Erreichung eines angemessenen Brandschutzes aus praktischen Gründen geboten sein.

Die Schutzfunktion von BWA besteht darin, Brände bereits in der Entstehungsphase des Brandes zu erkennen und zusätzliche Möglichkeiten einer effektiven Räumung zu unterstützen. Zunächst sollen die Menschen in dem Objekt gewarnt werden, das durch die installierten Rauchmelder als Teil der BWA überwacht wird. Die BWA kann in baulichen Anlagen sinnvoll sein, die nicht über eine Brandmeldeanlage (BMA) verfügen müssen, in denen aber dennoch Menschen mit eingeschränkter Selbstrettungsfähigkeit untergebracht sind (z. B. Kindertagesstätten).

Der Einsatz einer BWA kommt jedoch nur in Betracht, sofern die für die bauliche Anlage einschlägigen Vorgaben in dem jeweiligen Bundesland keine strengeren oder andere Anforderungen stellen.Brandwarnanlagen müssen durch eine Fachfirma geplant, installiert und instandgehalten werden.Gemäß der DIN VDE V 0826-2 liegt der Anwendungsschwerpunkt für Brandwarnanlagen bei Kindertagesstätten,Heimen, Beherbergungsstätten mit bis zu 60 Betten und Bauten mit Sonderregelungen, die keine Aussagen zur Branderkennung enthalten. Hier können Brandwarnanlagen nur dann zur Anwendung kommen, wenn keine Aufschaltung zur Feuerwehr bauordnungsrechtlich gefordert ist.

 

Das Schutzziel ist anwesende Personen frühzeitig vor Brandrauch und Bränden zu warnen. Zusätzlich kann eine BWA über eine interne Weiterleitung an geschulte Räumungshelfer und/oder weitere hausinterne Stellen (z. B. Pförtner, Pflegestation, Betreuerzimmer, etc.) verfügen. Obgleich die interne Weiterleitung an die Feuerwehr nicht den Bestimmungen entspricht, ist es möglich, eine hilfeleistende Stelle über eine erkannte Brandgefahr zu informieren. Diese können sog. Notruf- oder Serviceleitstellen sein. Dabei ist jedoch in einem Maßnahmenplan festzulegen, wie im Falle einer Meldung vorzugehen ist.

Brandwarnanlagen können sowohl als verdrahtete als auch als funkbasierte Lösung realisiert werden. An die Übertragungswege der vernetzbaren Komponenten gelten dabei die Anforderungen nach DIN EN 54- 2 bei verkabelten und nach DIN EN 54-25 bei funkbasierten Lösungen. Diese müssen zwingend störungsfrei gehalten werden.

Das Schutzziel ist anwesende Personen frühzeitig vor Brandrauch und Bränden zu warnen. Zusätzlich kann eine BWA über eine interne Weiterleitung an geschulte Räumungshelfer und/oder weitere hausinterne Stellen (z. B. Pförtner, Pflegestation, Betreuerzimmer, etc.) verfügen. Obgleich die interne Weiterleitung an die Feuerwehr nicht den Bestimmungen entspricht, ist es möglich, eine hilfeleistende Stelle über eine erkannte Brandgefahr zu informieren. Diese können sog. Notruf- oder Serviceleitstellen sein. Dabei ist jedoch in einem Maßnahmenplan festzulegen, wie im Falle einer Meldung vorzugehen ist. Brandwarnanlagen können sowohl als verdrahtete als auch als funkbasierte Lösung realisiert werden. An die Übertragungswege der vernetzbaren Komponenten gelten dabei die Anforderungen nach DIN EN 54- 2 bei verkabelten und nach DIN EN 54-25 bei funkbasierten Lösungen. Diese müssen zwingend störungsfrei gehalten werden.

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